<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920</id><updated>2011-12-16T18:25:28.890+01:00</updated><category term='vIDeo - se(le)ction'/><category term='Evolutions-Kritik'/><category term='Hintergründe - philosophisch'/><category term='Blog-internes und Ankündigungen'/><category term='Hintergründe - gesellschaftlich'/><category term='Design-Modelle/Design interpretieren'/><category term='Unterhaltung'/><category term='Design-Erkennungs-Theorie'/><category term='SPEZIAL-LABEL: &apos;The Edge of Evolution&apos; (Behe)'/><category term='Besprechungen'/><category term='Reinhard Junker'/><category term='Spuren Gottes in der Schöpfung'/><title type='text'>Evolution und Schöpfung</title><subtitle type='html'>Der Autor des Blogs vertritt die &lt;a href="evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/11/klassifikation-von-ursprungsvorstellung.html"&gt;teleologische Position&lt;/a&gt; zur Ursprungsfrage. Damit zusammenhängende Themen wie &lt;a href="evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/10/bin-ich-ein-id-vertreter.html"&gt;Intelligent Design&lt;/a&gt; werden von ihm und weiteren Autoren auf diesem Blog diskutiert.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>439</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-831286754748872936</id><published>2011-09-30T14:02:00.004+02:00</published><updated>2011-09-30T14:02:52.033+02:00</updated><title type='text'>Bin zurück! :-)</title><content type='html'>Hallo liebe Leser dieses Blogs (falls ihr nach der langen Zeit meiner Inaktivität doch nochmal auf diesen Blog schauen solltet): &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin &lt;a href="http://ursprungsfragen.blogspot.com/"&gt;umgezogen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-pSDrOZtgKk8/ToWvu7jwVNI/AAAAAAAAAhY/WfYqwz2_LTY/s1600/umzug.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="261" src="http://4.bp.blogspot.com/-pSDrOZtgKk8/ToWvu7jwVNI/AAAAAAAAAhY/WfYqwz2_LTY/s400/umzug.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Quelle: http://turmsegler.net/20091202/umzuege/&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich würde mich sehr freuen, euch mit eurem Interesse und euren anregenden Kommentaren dort wiederzusehen! &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-831286754748872936?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/831286754748872936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=831286754748872936' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/831286754748872936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/831286754748872936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2011/09/bin-zuruck.html' title='Bin zurück! :-)'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-pSDrOZtgKk8/ToWvu7jwVNI/AAAAAAAAAhY/WfYqwz2_LTY/s72-c/umzug.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-2827650449428003706</id><published>2011-04-10T19:41:00.003+02:00</published><updated>2011-04-16T21:08:33.029+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hintergründe - philosophisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spuren Gottes in der Schöpfung'/><title type='text'>Auferstehung und Transdimensionen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Rahmen der Frage nach dem Schöpfungshandeln Gottes wird von den Vertretern der Kirchen immer wieder betont, dass der Glaube und das, was in der Bibel dazu steht, stets mit der Naturwissenschaft vereinbar sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Aussage verwunderte mich immer wieder, denn zum Beispiel die leibliche Auferstehung von Christus Jesus ist doch nicht im Erklärungssystem der Naturwissenschaft angesiedelt und gerät damit in einem Konflikt zur naturwissenschaftlichen Methode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Konflikt Auferstehung vs. Naturwissenschaft scheint unauflösbar. Schließlich ist die Auferstehung dem Übrnatürlichen zugehörig und entzieht sich dem naturwissenschaftlichen Bereich. Wirklich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem neuen (dem zweiten) Jesus - Band scheut sich Papst Benedikt XVI. auch nicht vor dieser Frage. Zunächst erläutert er die Auferstehung Christi und stellt klar, dass diese Auferstehung nicht mit einem Wunder wie die Totenauferweckung von Lazarus verwechselt werden darf, sondern noch höher angesiedelt ist. Der auferweckte Lazarus war wieder lebendig und unterlag als solcher wieder der Sterblichkeit. Der Auferstandene hingegen war seit der Auferstehung nicht mehr sterblich, sondern hat zwar einen Leib, ist damit kein Geist, aber dieser Leib ist ganz anders, als vor dem Kreuzestod.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kluft zur Naturwissenschaft wird damit sogar noch größer, wie es scheint. Doch dann gibt Benedikt XVI. folgende Erklärung nach der Beschreibung der Einmaligkeit dieser Auferstehung ab [1]:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber kann es wirklich so gewesen sein? Können wir - zumal als moderne Menschen - solchen Zeugnissen Glauben schenken? Das aufgeklärte Denken sagt Nein. Für Gerd Lüdemann zum Beispiel scheint es evident, dass infolge der 'Umwälzung des naturwissenschaftlichen Weltbildes... die traditionellen Vorstellungen von der Auferstehung Jesu als erledigt zu betrachten' seien... Aber was genau ist nun das 'naturwissenschaftliche Weltbild'? Wie weit reicht seine Normativität?..&lt;br /&gt;Natürlich kann es keinen Widerspruch geben zu dem, was klare wissenschaftliche Gegebenheit ist. In den Auferstehungszeugnissen wird freilich von etwas gesprochen, was in unserer Erfahrungswelt nicht vorkommt. Es wird von etwas Neuem, bis dahin Einmaligem gesprochen - von einer neuen Dimension der Wirklichkeit, die sich zeigt. Das bestehende wird nicht bestritten. Es wird uns vielmehr gesagt: Es gibt eine Dimension mehr, als wir sie bisher kennen. Steht dies im Widerspruch zur Wissenschaft? Kann es wirklich nur das geben, was es immer gab? Kann es nicht das Unerwartete, das Unvorstellbare, das Neue geben? Wenn es Gott gibt, kann er nicht auch eine neue Dimension des Menschseins, der Wirklichkeit überhaupt schaffen? Wartet nicht eigentlich die Schöpfung auf diesen letzten und höchsten 'Mutationssprung'? Auf die Vereinigung des Endlichen mit dem Unendlichen, auf die Vereinigung von Mensch und Gott, auf die Überwindung des Todes?&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In diesem Abschnitt spricht der Papst nicht einfach nur umgangssprachlich von einer neuen Dimension der Wirklichkeit, die zuvor nicht gekannt wurde, sondern er verwendet diesen Ausdruck in Bezug auf das naturwissenschafltiche Weltbild. In diesem Sinne sieht der Papst eben nicht diese einzigartige Auferstehung als jenseits des naturwissenschaftlichen Weltbildes, sondern er sieht diese Auferstehung als Teil eines nunmehr um weitere Dimensionen erweiterten Rahmen der naturwissenschaftlichen Wirklichkeit. Interessant ist dabei auch noch, dass damit ein evolutionärer Prozess der Mutationssprünge hin zur Unsterblichkeit beschrieben wird. Dies ähnelt wieder sehr dem Evolutionsprozess wie er bei Teilhard de Chardin hin zum Omega-Punkt Christi formuliert wird [2].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man diese Erweiterung um eine neue Dimension der Wirklichkeit in unserem modernen Weltbild naturwissenschaftlich zum Ausdruck bringen? Vollkommen unabhängig von einander hat Dr. Michael König dies im Rahmen seiner Urwort - Theorie im quantentheoretischen Rahmen getan. Interssant ist auch, dass König nicht die Dogmen der katholischen Kirche vertritt, sondern losgelöst davon dennoch in der christlichen Kernbotschaft der Auferstehung Christi zu ähnlichen Einsichten kommt. In der konkreten Sprache der Physik beschreibt er dies wie folgt [3]:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Auferstehungsleib, bestehend aus Fleisch und Knochen, muss daher aus dem ursprünglich physischen Körper, den Jesus vor seiner Kreuzigung besaß, durch einen Transformationsprozess, der als Auferstehung bezeichnet wird, hervorgegangen sein. Eine besondere Eigenschaft des Auferstehungsleibes ergibt sich aus der Schilderung, wie Jesus den Raum, in dem sich seine Jünger aufhielten, betrat. Er kam nicht durch die Tür, sondern konnte einfach mitten in diesem Raum eintauchen. Dies kann nur damit erklärt werden, dass er aus einem transdimensionalen Bereich in diesen Raum innerhalb der äußeren Raumzeit zurückgekehrt ist. Das bedeutet, dass dieser unsterbliche Auferstehungsleib über mehr Freiheitsgrade verfügt als gewöhnliche Materie.&lt;br /&gt;Ein solcher Auferstehungsleib stellt den Endpunkt der spritiuellen Transformation vom Moment der Erleuchtung bis zum Moment der vollständigen Erlösung des Körpers dar. Ab dann gibt es keine Bindung mehr an die Struktur der äußeren Raumzeit. Der erlöste und physisch unsterbliche Körper besitzt nun den Freiheitsgrad, sich vollständig in den Hyperraum zurückzuziehen und nach Belieben wieder in die äußere Raumzeit zurückzukehren.&lt;br /&gt;Hier berichten die Evangelien des Neuen Testaments von der Himmelfahrt Jesu und von seinem Versprechen, er werde wiederkommen.&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damit ist im Rahmen der Urwort - Theorie genau die erhoffte Erweiterung des naturwissenschaftlichen Weltbildes vollzogen. Und es wundert nicht, dass im Rahmen eines solchen Weltbildes die Hinwendung zu Gott wie selbstverständlich enthalten ist. Als Schlusswort soll Michael König aus seiner quantenphysikalischen Erkenntnis heraus das Fazit ziehen [4]:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Während seines öffentlichen Wirkens als Heiler hat Jesus immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig ihm das innige Verhältnis und die persönliche Beziehung zu Gott seien. Durch die Hinwendung zu Gott war er in der Lage, den Weg von der Erleuchtung bis zur Umwandlung seines gesamten Körpers in einen unsterblichen Auferstehungsleib zu gehen.&lt;br /&gt;Er hat damit demonstriert, welches spirituelle Potential in jedem Menschen steckt, und er ist diesen Weg bis zu seiner Vollendung gegangen. Ein Mensch, der heute diesen Weg von der Erleuchtung bis zur physischen Unsterblichkeit gehen will, kann sich also ohne weiteres ein Beispiel an Jesus nehmen. Und er kann durch das Hilfeangebot, das Jesus gemacht hat, diesen Weg in beschleunigter Form durchlaufen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[1] Jesus von Nazareth, Band II, Benedikt XVI., Herder Verlag, 2011, Seite 271&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[2a] Teilhard de Chardin, Die lebendige Macht der Evolution, Walter Verlag Olten und  Freiburg, 1967&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[2b] Teilhard de Chardin, Wissenschaft und Christus, Walter Verlag Olten und  Freiburg, 1970&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[3] Das Urwort, Dr. Michael König, Scorpio Verlag, 2010, Seite 224f.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[4] ebenda, Seite 225&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-2827650449428003706?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/2827650449428003706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=2827650449428003706' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/2827650449428003706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/2827650449428003706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2011/04/auferstehung-und-transdimensionen.html' title='Auferstehung und Transdimensionen'/><author><name>Klaus Lange</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17491183740943528221</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-7420711915125101577</id><published>2011-01-07T12:49:00.010+01:00</published><updated>2011-01-09T18:58:08.382+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hintergründe - philosophisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Besprechungen'/><title type='text'>Die Urwort - Theorie</title><content type='html'>Dr. Michael König hat in einem interessanten Buch, das ich nun gelesen habe und mich gedanklich weiterhin beschäftigt, seine innovative Urwort - Theorie eingeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er beschreibt die Struktur des G4-Raums der Heim-Theorie (siehe auch [1])  übereinstimmend mit Heim und Dröscher als  übergeordneter vierdimensionalen Hyperraum, aber auch jene des Strukturraums S2 und des Informationsraums I2 zusammenfassend als eine  innere vierdimensionale Raumzeit von Teilchen. Wobei diese innere Teilchenraumzeit eher  eine 1+3 Aufteilung anstatt der 3+1-(Raum+Zeit)-Aufteilung unserer bekannten äußeren  Raumzeit besitzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist dieses Buch und seine Theorie aber nicht nur für Leute,  die sich, wie ich, mit der Theorie von Burkhard Heim (1925 - 2001)  beschäftigt haben. Diese Arbeit basiert auch auf die 'Komplexe Relativitätstheorie' des  Nuklearphysikers Jean Emile Charon (1920 - 1998) [2], der eben jene inneren  Raumzeiten von Teilchen propagierte und unter Benutzung von komplexen  Koordinaten auch begründete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;König beschreibt den G4 als Hyperraum aus 4 Raumdimensionen mit einer  punktsymmetrischen Quelle Lambda. Aus dieser Quelle gehen dann in vier  unabhängigen Richtungen - den Raumdimensionen - Teilchen hervor, die er  als Eta-Teilchen bezeichnet. Wegen der abgestrahlten Etas bezeichnet  König die Quelle Lambda auch als ELI und setzt mit ihr Gott gleich, aus  dem alles kommt. Diese Etas quantisieren zum einen die Raumstruktur aus  eindimensionalen Entitäten und zum anderen können sie als freie Teilchen  auftreten, die dann als Fermionen mit halbzahligen Spin auftreten und  in unserer Raumzeit als Neutrinos in Erscheinung treten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das finde ich sehr interessant. Wenn man die Herkunft und  vierdimensionale raumbildende Eigenschaft der Eta-(Struktur-)Teilchen  bedenkt, kommt man leicht auf den Gedanken, dass es für die Neutrinos  nicht nur drei Teilchengenerationen geben darf. Ferner wird sofort  einsichtig, warum die Neutrinos zwischen den Generationen oszillieren,  weil sie eben der einheitlichen Etateilchen-Quelle Lambda direkt  entspringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insofern lässt sich aus dem Urwort-Modell  zumindest qualitativ eine entsprechend prüfbare Vorhersage erschließen.  Dies erwähnt zwar nicht der Autor, aber ich bin der Meinung, dass es  zumindest ein weiteres Neutrino-Teilchen neben Elektron-, Myon- und  Tau-Neutrino geben muss, wenn die Urwort-Theorie korrekt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat der Autor bislang auf einen Formelapparat verzichtet, aber  aus den im Buch ausführlich dargelegten Überlegungen kann man dennoch  Schlussfolgerungen ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere ergibt sich aus dem Energiefluss der Eta-Teilchen, die  nicht nur von der Quelle weg, sondern auch zu ihr hin fließen, wobei es  einen Überschuss von wegfließenden Eta-Teilchen (oder genauer von  Energie auf dem Eta-Teilchen) gibt. Deswegen beschreibt König die  Eta-Teilchen als eine Art von Doppelvektoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist wiederum spannend. Wenn man sich vorstellt, dass Spinoren im  wesentlichen als eine Art Quadratwurzel von Vektoren aufgefasst werden  können, dann schließen wir daraus, dass zumindest die Neutrinos in ihre  eigenen Anti-Teilchen mit gegenläufigem Spin oszillieren können sollten,  wobei dann aber eine Paritätsverletzung auftritt. Auch davon  schreibt der Autor nichts. Das soll kein Vorwurf sein, ich will nur  klarstellen, dass ich ihm nichts in den Mund - oder ins Buch - legen  möchte. Somit habe ich zumindest zwei mögliche Experimental-Kriterien, um zu sehen, ob an der Theorie 'etwas dran' ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den Hyperraum zu komplettieren erkennt König, dass der erste  Quantisierungsschritt der Eta-Teilchen Strukturflüsse erzeugt, die er  Phi und Chi nennt, wobei gilt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;div Phi = 0&lt;br /&gt;rot Chi = 0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in Analogie zu magnetischen und elektrischen Feldern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übergang zur inneren und äußeren Raumzeit existieren dann sogenannte  Theta - Wirbel, die durch das Paulische Ausschließungsprinzip bzgl.  Fermionen erzeugt werden, wodurch Partialstrukturen einer zeitartigen  Dimension (mit Orientierung von einem Anfang zu einem Ende und daher als  Alpha und Omega bezeichnet) auftreten. Auf dem Buch-Cover sieht man  dann das sich schematisch ergebende Uwort als 5x5-Matrix, wobei die  zentrale innere 3x3-Matrix den G4 darstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_MmIkNpm1gMQ/TScB59ky3TI/AAAAAAAAAAg/Iz74HKXL0xE/s1600/urwortbuchcover.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 196px; height: 297px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_MmIkNpm1gMQ/TScB59ky3TI/AAAAAAAAAAg/Iz74HKXL0xE/s320/urwortbuchcover.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559414360305229106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Physik nehmen auch philosophische Aspekte einen breiten Raum ein. So denkt König über einen persönlichen Gott nach, aber auch zu Fragen wie jener postmortaler Zustände des Bewusstseins und der Apokalypse. Wer aber die Aussagen Burkhard Heims dazu kennt, der wundert sich darüber nicht, sondern erwartet auch eine Beschäftigung mit solchen Fragen. Nun muss man gewiss nicht alle Interpretationen des Autors teilen und dennoch: Eine wirklich empfehlenswerte Lektüre, die zum Nachdenken anregt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[1] &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/06/jenseits-aller-evolution-kausalitat.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/06/jenseits-aller-evolution-kausalitat.html"&gt;Jenseits aller Kausalität, Klaus Lange&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[2] Jean Emile Charon, Theorie de la relative complexe, Paris 1977&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-7420711915125101577?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/7420711915125101577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=7420711915125101577' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7420711915125101577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7420711915125101577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2011/01/die-urwort-theorie.html' title='Die Urwort - Theorie'/><author><name>Klaus Lange</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17491183740943528221</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_MmIkNpm1gMQ/TScB59ky3TI/AAAAAAAAAAg/Iz74HKXL0xE/s72-c/urwortbuchcover.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-1196869090741828847</id><published>2010-06-20T12:14:00.002+02:00</published><updated>2010-06-20T12:21:15.381+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hintergründe - philosophisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evolutions-Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Design-Erkennungs-Theorie'/><title type='text'>Jenseits aller Evolution: Kausalität</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Grundlegende Fragestellungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine wichtige Frage in der Evolutionsbiologie ist jene nach dem erstmaligen Erscheinen von Lebewesen. Wie konnte aus unbelebter Materie das erste Lebewesen entstehen? Diese Frage kann nicht im Rahmen der Evolutionsbiologie selbst geklärt werden, da Evolution per Definition nur in Lebewesen stattfindet und so diese Lebewesen eine Entwicklung erfahren. Tote Materie ist hingegen außerhalb der Biologie angesiedelt. Hier müssen Chemie und Physik Antworten liefern. Ein möglicher Ansatz kommt aus einer Richtung, die sich mit der Entwicklung des gesamten Kosmos beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem der scheinbaren Feinabstimmung der Kräfte und materiellen Bestandteile im Universum, um Leben zu ermöglichen, wird dadurch gelöst, dass man viele Universen annimmt, die zusammen ein Multiversum bilden, jedes aber für sich individuell eine autonome Entwicklung durchgemacht hat. Wenn also in einem Universum die Bedingungen für Lebewesen erfüllt sind, die sich fragen können, warum ihr Universum gerade so beschaffen ist die eigene Existenz zu ermöglichen, dann liegt das schlicht an die vielen Versen ím Multiversum, so dass zufällig auch die richtigen Beziehungen für Leben in eines der Versen auftraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen die Existenz weiterer Versen mag man erst einmal nichts einwenden können. Eventuell sind nicht alle Parallelversen so autark wie es den Anschein hat, und es sind indirekte Einflussnahmen auf andere Versen möglich. Dennoch hat die Multiversentheorie ihre eigene Herausforderung zu bestehen. Die Frage stellt sich auf einer höheren Abstraktionsstufe neu. Diesmal nicht nach Leben - denn die sogenannte Feinabstimmung stellt sich gar nicht in dem gedachten Umfang, man muss nur gleichzeitig mehrere grundlegende Parameter (und nicht nur einen) ändern, um ein uns materiell und kräftemäßig ähnliches Universum zu erhalten [1] -, sondern die Frage stellt sich bezüglich der Kausalität.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kausalität&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einem Universum können nur dann Wechselwirkungen stattfinden, wenn eine Reihenfolge festgelegt werden kann, in denen Prozesse ablaufen. Während man also viele Versen berechnen kann, in denen die meisten kein Leben - jedenfalls wie wir es uns auch nur vorstellen können - ermöglichen, einige aber zufällig doch alle grundlegenden Bestandteile zur Verfügung stellen, so bleibt die Frage, ob dies auch für die Kausalität an sich gilt. Der konsequent kosmologisch-evolutionäre Ansatz geht dabei davon aus, dass sich Kausalität in einem Universum selbst entwickelt, um dann die zeitliche Abfolge weiterer Prozesse zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ansatz sich entwickelnder Kausalität wurde durch Stephen Hawkings Bestseller 'Eine kurze Geschichte der Zeit' berühmt [2]. Die Idee nutzt das Prinzip der Superposition. Jedes Objekt befindet sich in einem bestimmten Zustand. Während sich in der klassischen Physik dieser Zustand mit einer eindeutigen Menge von Zahlen beschreiben lässt, muss man sich in einer quantenphysikalischen Beschreibung ein Objekt nicht in einem einzigen Zustand befindlich vorstellen, welcher sich nachfolgend in einen anderen Zustand ändern kann, sondern es befindet sich quantenmechanisch stets in einer Überlagerung aller möglichen Zustände. Man sagt: Es befindet sich in Superposition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das mit der Pfadintegralmethode von Nobelpreisträger Richard Feynman [3] auszudrücken: Ein Teilchen befindet sich nicht nur an einem präzisen Ort mit einer präzisen Geschwindigkeit, sondern es befindet sich in einer Überlagerung gleichzeitig an allen möglichen Orten mit allen möglichen Geschwindigkeiten und man muss für den Ort und die Geschwindigkeit des Teilchen einen gewichteten Mittelwert ansetzen. So lassen sich Wahrscheinlichkeiten berechnen, um das statistische Auftreten von Teilchen zu ermitteln. Dieses Superpositionsprinzip kann man auch auf das gesamte Universum anwenden: Dann besteht die Superposition nicht aus unterschiedlichen Teilchenbahnen, sondern aus allen unterschiedlich möglichen Gestalten der Raumzeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vierdimensionale Raumzeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit den in den 1990er Jahren einziehenden computertechnischen Entwicklungen gelang es, diesen Ansatz in allen Facetten zu simulieren: Während die klassiche Relativitätstheorie überlagernde Raumzeitgestalten nicht zu behandeln vermag, konnte dies mit der euklidischen Quantengravitation an den Hochleistungsrechnern geleistet werden. Dabei gab es eine große Überraschung. Wenn man keine Restriktionen am Modell vornimmt, um wirklich alle möglichen Raumzeitgestalten einfliessen zu lassen, dann resultieren stets zwei große Gruppen von Universen: Entweder es ergibt sich eine Raumzeit, die sehr dünn und ausgedehnt ist und nur aus zwei Dimensionen besteht. Oder aber der gesamte Raum faltet sich dermaßen zusammen, dass ein Knäuel mit unebdlich vielen Dimensionen entsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Ergebnis zeigt somit auf, dass es eine flache vierdimensionale Raumzeit, wie wir sie bewohnen, in keinem Fall geben dürfte. Auch die mannigfaltigen Möglichkeiten eines Multiversums können an diesem Tatbestand nichts ändern. Wohlgemerkt: Dies gilt dann, wenn man eine wirklich offene Entwicklung ohne Zusatzannahmen - die quasi künstlich hinzugegeben werden müssten - modellieren möchte. Daher ging man nach diesem Ergebnis einen anderen Weg und überlegte sich, welche Restriktionen notwendig seien, um unsere vierdimensionale flache Raumzeit zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine neue Simulationsrechung zeigt einen Ausweg. Dieser Ausweg bedingt aber ein vollkommenes Umdenken in der Bewertung  bisheriger Wissenschaftsdogmen, auch wenn die beteiligten Forscher dies nicht zu bemerken scheinen. Sie stellen nur fest [4]:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Universen, die in die euklidische Superposition eingehen, haben vier räumliche Richtungen statt wie üblich eine für die Zeit und drei für den Raum. Da euklidische Univsersen keinen deutlichen Zeitbegriff haben, fehlt ihnen eine Struktur, um Ereignisse in eine spezielle Ordnung zu bringen. Hawking und andere Anhänger dieses Ansatzes meinten, die Zeit sei 'imaginär' - sowohl im mathematischen wie im umgangssprachlichen Sinn. Sie hofften, mikroskopische Quantenfluktuationen, die für sich genommen keine kausale Struktur enthalten, würden die Kausalität als großräumige Eigenschaft hervorbringen. Doch Computersimluationen haben diese Hoffnung zerschlagen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Immaterielle Konstruktion&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Ergebnis muss in seiner philosophischen und naturwissenschaftlichen Tiefe erst noch aufbereitet werden, doch sicher ist, dass es ohne weitere immateriellen Größen zur Strukturdeterminierung des Universums nicht geht. Kausalität muss künstlich hinzugefügt werden und kann auch nicht im Rahmen eines Multiversums durch Evolution und ein Überangebot von Zufallsvarianten erklärt werden!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;So berichten die Autoren von ihrem Erfolg [5]:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Fachausdruck für unsere Methode lautet kausale dynamische Triangulation. Dabei weisen wir zunächst jedem Vier-Simplex einen Zeitpfeil zu, der von der Vergangenheit in die Zukunft weist. Dann erzwingen wir kausale Kleberegeln: Zwei Simplices müssen so verklebt werden, dass ihre Zeitpfeile dieselbe Richtung haben. Den Simplices muss eine Zeit gemeinsam sein, die sich stetig in Richtung dieser Pfeile entfaltet und niemals stillsteht oder rückwärtsläuft... Man stelle sich unsere Begeisterung (2004) vor, als die Anzahl der Dimensionen vier betrug - genauer 4,02 +/- 0,1. Zum ersten mal hatte jemand die beobachtete Dimensionszahl aus Grundprinzipien hergeleitet. Bis heute (2010) ist der Einbau der Kausalität in die Computermodelle das einzige bekannte Mittel gegen die Instabilität überlagerter Raumzeitgeometrien.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Heims erweiterte Quantenfeldtheorie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So sehr man den Wissenschaftlern für ihre Simulationserfolge gratulieren kann, muss man korrekterweise festhalten, dass die Idee der Berücksichtigung zusätzlicher immaterieller Organisationsstrukturen für den Aufbau der vierdimensionalen Raumzeit schon seit den späten 1950er Jahren vom 2001 verstorbenen Burkhard Heim erarbeitet wurde [6].  Heim erkannte mit seiner Dimensionsformel [7], dass für eine vierdimensionale Raumzeit mindestens zwei weitere immaterielle Dimensionen, die selbst nicht raumzeitlich sind, existieren müssen. Diese nannte er den Strukturraum, der den Organisationsgrad der Materie enthält, wobei auch die Kausalität als richtungssteuernde Abfolge grundlegend ist. Seine Ausarbeitungen waren von so einer stringenten Konsequenz, dass er auch weitere Informationsdimensionen als existent erkannte. In unserer Zeit hat erst wieder Nobelpreisträger Anton Zeilinger die Existenz einer immateriellen Informationsebene in die breite Diskussion eingebracht [8].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burkhard Heims Theorie ist dabei noch erfolgreicher, da er nicht einfach solche immateriellen Strukturen postulierte und dann nachrechnete, ob sie für unsere Raumzeitform Relevanz besitzt. Sondern er zeigte ausgehend von der Allgemeinen Relativitätstheorie, dass es neben den dort formulierten zwei Äquivalenzprinzipien, noch eine dritte geben muss, und zwar die Äquivalenz zwischen Energiedichtetensor und dem Ricci-Tensor, der für die rein geometrische Beschreibung der Raumkrümmung zuständig ist. Da nun aber für die Energie ein Wirkungsquantum existiert, muss diese Quantisierung auch in der Geometrie der Raumzeit als Wirkungsrealität herangezogen werden. Während die zitierten Autoren in ihrer Arbeit eine reale Quantisierung der Raumzeit derzeit nicht erkennen, und somit ihre Triangulierung allein zur Konstruktion der Kausalität heranziehen [9], erkannte Burkhard Heim aus diesem dritten Äquivalenzprinzip die Existenz kleinster Flächen mit Gravitationswirkung aus denen die Raumzeit besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der Existenz kleinster Flächen müssen daher alle Berechnungen im Rahmen der Differenzenrechnung und nicht mehr mit der Differentialrechnung duchgeführt werden. Dies ist mehr als nur eine Änderung der Formelbezeichnungen, was leider oft unterschätzt wird. Vielmehr führt dies zu einer Modifizierung des Newtonschen Gravitationsgesetzes für sehr sehr kleine aber auch für sehr große Abstände. Ferner führten diese Überlegungen gleichsam zu den immateriellen Organisationsstrukturen und ihrer fundamentalen Bedeutung für unsere vierdimensionale Raumzeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ergab sich aus diesen immateriellen Strukturen die Existenz unterschiedlicher parallel existierender Universen. Wobei Heim selbst die gesamte Struktur aller Varianten als Gesamtuniversum bezeichnete (was heute als Multiversum gängig ist) und die darin existierenden Universen als Subuniversen kennzeichnete. Heim erkannte also als erster, dass nicht die Existenz eines Multiversums so etwas wie Kausalität oder Leben ermöglichte, sondern die Existenz immaterieller Strukturen wie Ordnungsebenen und Informationsebenen ermöglichen erst Kausalität und Leben und auch die Existenz paralleler 'Universen'.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Paradigmenwechsel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Problem, das Burkhard Heim zeitlebebens hatte, war, dass er in seiner Konsequenz auch vor jenen Fragen nicht zurückschreckte, die bei der Existenz immaterieller Realitäten auf der Hand liegen. Die Fragen nach der Herkunft dieser immateriellen Daseinsformen, nach Bewusstsein, dessen postmortalen Zuständen und der Frage nach einer denkenden immateriellen Instanz, die allgemein auch als Gott bezeichnet wird, blendete er nicht aus. Seine Antworten regen bis heute zur Diskussion an. Der besprochene notwendige Kunstgriff bei der Hinzufügung der Kausalitätsstruktur zeigt, dass die Beantwortung dieser Fragen sowie die erneute Hinwendung zur erweiterten Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim im Rahmen der interdisziplinären Arbeit von Natur- und Geisteswissenschaften überfällig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem für die Bewertung der Heimschen Quentenfeldtheorie liegt in der Ausdrucksweise seiner Beschreibungen. Burkhard Heim war aufgrund starker Behinderungen zu einem sehr isolierten Arbeiten gezwungen. Dies führte dazu, dass er eigene Begrifflichkeiten auch für schon bestehende mathematische und physikalische Strukturen gebrauchte. Leider werden diese heute auch noch von vielen seiner Fürsprecher benutzt, so dass ein Austausch mit der übrigen Fachwelt schwierig ist. Ein anderer Grund liegt aber auch auf philosophischem Gebiet. Hier benutzte Burkhard Heim  - und benutzen heute seine Anhänger - jene durch die Philosophin Hedwig Conrad-Martius (siehe [10] bis [15]) Ende der 1950er Jahre eingeführte Begrifflichkeiten, die heute nicht mehr eingängig sind. Doch genau die von ihr verwendete phänomenologische Methode ist notwendig, um angesichts aktueller Diskussionen in der Wissenschafttheorie wie auch in den verschiedenen Disziplinen der Naturwissenschaft selbst voran zu kommen. Es braucht wieder einen Paradigmenwechsel. Oder wie Hedwig Conrad-Martius dies zu formulieren pflegte [16]:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nicht die Dinge zu belehren, sondern ihnen zuzuhören und sich von ihnen belehren zu lassen!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Quellen und vertiefende Literatur&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[1] Alejandro Jenkins, Gilad Perez, Leben im Multiversum, Spektrum der Wissenschat 05/10, Seiten 24 - 31&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[2] Stephen Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit, Rowohlt 1991&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[3] Richard P. Feynman, QED - Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie -, Piper 1990&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[4] Jan Ambjorn, JerzyJurkiewicz, Renate Loll, Das fraktale Quantenuinversum, Spektrum der Wissenschaft Dossier 02/10, Reise durch das Quantenuniversum, Seiten 17f.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[5] a.a.0. Seite 18&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[6] Walter Dröscher und Burkhard Heim, Strukturen der physikalischen Welt und ihrer nichtmateriellen Seite, 1996&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[7] Burkhard Heim, Elementarstrukturen der Materie Bd.1, 1998, Seite 48&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[8] Anton Zeilinger, Einsteins Schleier, Goldmann 2005, Seiten 207ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[9] Artikel in [4], Seite 16&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[10] Hedwig Conrad-Martius, Der Selbstaufbau der Natur, Entelechien und Energien, Hamburg 1944&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[11] Hedwig Conrad-Martius, Bios und Psyche, Hamburg 1949&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[12] Hedwig Conrad-Martius, Die Zeit, Müchen 1954&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[13] Hedwig Conrad-Martius, Das Sein, Müchen 1957&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[14] Hedwig Conrad-Martius, Der Raum, Müchen 1958&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[15] Hedwig Conrad-Martius, Die Geistseele des Menschen, Müchen 1960&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[16] Zitiert nach Ursula I. Meyer: Die Welt der Philosophin, 4.Teilband, Aachen 1998, Seite 108&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-1196869090741828847?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/1196869090741828847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=1196869090741828847' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/1196869090741828847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/1196869090741828847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/06/jenseits-aller-evolution-kausalitat.html' title='Jenseits aller Evolution: Kausalität'/><author><name>Klaus Lange</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17491183740943528221</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-8443326707006243362</id><published>2010-05-11T17:55:00.002+02:00</published><updated>2010-05-11T18:42:20.806+02:00</updated><title type='text'>A. sediba: Die kreationistische Interpretation</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Fossilfund sorgte in letzter Zeit für einiges an Diskussion - gerade auch unter Kreationisten. Auf &lt;a href="http://pandasthumb.org/archives/2010/04/australosediba.html"&gt;PandasThumb&lt;/a&gt; wurden einige dieser Reaktionen kommentiert. Baramin/Grundtyp Mensch oder Australomorphe? Das ist die Preisfrage.&lt;br /&gt;Ich wollte an dieser Stelle vor allem auf zwei ernstzunehmendere Stellungnahmen von kreationistischer Seite hinweisen, die über das AIG/ICR-Niveau hinausgehen:&lt;br /&gt;Zum einen Michael Brandt von Wort und Wissen auf &lt;a href="http://genesisnet.info/index.php?News=149"&gt;Genesisnet&lt;/a&gt;. Nachdem er viel über die Bedeutung von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;A. sediba &lt;/span&gt;im Rahmen des Evolutionsparadigmas geschrieben hat, kommt er zu der Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Verwandtschaftsverhältnisse der fossilen Homininen mit ihren  mosaikartigen Merkmalsverteilungen und der großen Kluft zwischen den  echten Menschen und allen anderen Homininen können besser in einem  Grundtypmodell als in einem phylogenetischen Modell verstanden werden.  In diesem Modell repräsentieren die Australomorphen („Vormenschen“)  einschließlich &lt;i&gt;habilis&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;rudolfensis&lt;/i&gt; einen oder mehrere  großaffenähnliche Grundtypen, während die echten Menschen einen davon  unabhängigen Grundtyp bilden.&lt;/blockquote&gt;Brandt problematisiert in seinem Text lediglich die phylogenetische Einordnung und meint diesen Aspekt vor einem polyphyletischen Hintergrund besser erklären zu können. Er erwähnt jedoch leider nicht, dass dieses &lt;a href="http://wort-und-wissen.de/artikel/a02/a02.pdf"&gt;Modell&lt;/a&gt; in unzählbaren anderen Aspekten ohne Erklärung dasteht. Doch das sei an dieser Stelle nicht weiter thematisiert. Bedeutender ist: Brandt argumentiert konstant im bisherigen Rahmen, wie er von ihm und Hartwig-Scherer bei "Wort und Wissen" erarbeitet wurde (btHomo und Australomorphen als separe[r] Grundtyp[en]).&lt;br /&gt;Dieser 'klassischen' kreationistischen Position widerspricht Todd Wood in einem jüngst erschienen &lt;a href="http://www.answersingenesis.org/articles/arj/v3/n1/hominid-baraminology"&gt;Aufsatz&lt;/a&gt; jedoch gleich in mehreren Punkten:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In contrast to many creationist claims, however, the present results indicate that &lt;i&gt;Homo  habilis, Homo rudolfensis,&lt;/i&gt; and—most surprisingly—&lt;i&gt;Australopithecus  sediba&lt;/i&gt; belong in the human holobaramin.&lt;/blockquote&gt; Leider berücksichtigt Brandt die Arbeit von Todd Wood in seinem Genesisnet-Beitrag nicht, obwohl diese gut fünf Tage früher veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;Dies muss und wird jedoch in Zukunft (spätestens bei der sicher zu erwartenden SIJ-Version) geschehen, wie ich vermute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit wird das Ganze überhaupt erst richtig spannend (zumindest für diejenigen, die sich für den Kreationismus interessieren):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade hier sehe ich für die Vertreter der Grundtypenbiologie ein großes Problem: Die 'Baraminology' verwendet nicht einfach eine etwas andere (von bt-Biologen kritisierbare) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Methode &lt;/span&gt;zur Identifizierung der 'geschaffenen Arten' - vielmehr hat sie eine ganz andere theologische &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Basis&lt;/span&gt;, als die (kreationistische Interpretation der) Grundtypenbiologie. Bisher konnte man problemlos kreationistenintern über die Zugehörigkeit zur selben geschaffenen Art diskutieren, ungeachtet dessen, ob man Baraminologist oder Grundtypen-Vertreter war. Nun gehen die Positionen jedoch immer weiter auseinander. Wood spekuliert über die Singvögel als ein einziger Baramin - im Rahmen der Grundtypenbiologie würde man das wohl viel eher als  Falsifikationskriterium und Ende des Paradigmas betrachten. Andere &lt;a href="http://www.earthhistory.org.uk/"&gt;Autoren &lt;/a&gt;reden von der Evolution ganzer Klassen und noch mehr. So langsam zeigen sich die von mir betonten grundsätzlichen Differenzen auch auf einer inhaltlichen Ebene, so dass nicht mehr einfach paradigmenintern diskutiert werden kann. Die Grundtypenbiologie steht damit vor der Herausforderung, dass sie immer schwieriger zu baraminologischen Aussagen Stellung beziehen kann, ohne die eigene Herangehensweise auf ganz grundsätzlicher Ebene verteidigen zu müssen. Diese Auseinandersetzung darf für die nächste Zeit wohl erwartet werden und ich bin gespannt, wie die Vertreter der Grundtypenbiologie argumentieren werden. Meiner persönlichen Einschätzung nach dürften sie es dabei schwer haben, da die Baraminologen in meinen Augen hier die &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/basic-type-biology.html"&gt;Nase klar vorn &lt;/a&gt;haben:. Es wäre wohl falsch zu sagen, dass sie die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;besseren &lt;/span&gt;Argumente in der theologischen Diskussion haben. Vielmehr ist es so, dass es bisher keine theologisch-relevante Diskussion zwischen Grundtypenvertretern und Baraminologen gibt und letztere in meinen Augen schlichtweg Aspekte berücksichtigt haben, welche in der (kreationistisch verstandenen) Grundtypenbiologie einfach nicht berücksichtigt wurden. Aus diesem Grund würde es mich auch wundern, wenn es nun gelänge, die 'reformierte' Bewegung wieder vom gemeinsamen Ausgangspunkt zu überzeugen. Aber wir werden sehen, ob ich damit Recht behalte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-8443326707006243362?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/8443326707006243362/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=8443326707006243362' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8443326707006243362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8443326707006243362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/05/sediba-die-kreationistische.html' title='A. sediba: Die kreationistische Interpretation'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-8253143033533681825</id><published>2010-05-03T09:58:00.002+02:00</published><updated>2010-05-03T10:02:10.192+02:00</updated><title type='text'>BIO-Complexity</title><content type='html'>Das lange angekündigte ID-freundliche und '&lt;a href="http://bio-complexity.org/ojs/index.php/main/about/editorialPolicies#peerReviewProcess"&gt;begutachtete&lt;/a&gt;' Journal &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;BIO-Complexity&lt;/span&gt; ist nun &lt;a href="http://bio-complexity.org/ojs/index.php/main"&gt;online&lt;/a&gt;. Man scheint seit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Origins &amp;amp; Design&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;PCID&lt;/span&gt; dazu gelernt zu haben.&lt;br /&gt;Mal schauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-8253143033533681825?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/8253143033533681825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=8253143033533681825' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8253143033533681825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8253143033533681825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/05/bio-complexity.html' title='BIO-Complexity'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-7178020108327666887</id><published>2010-04-21T08:42:00.001+02:00</published><updated>2010-04-21T08:44:06.228+02:00</updated><title type='text'>Junker über "Evolutionäre Entwicklungsbiologie"</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Zusammenfassung:&lt;/i&gt; &lt;/b&gt;Hemminger &amp;amp;  Beyer (2009) geben in ihrem Buchbeitrag Einblicke in die neue  Forschungsrichtung der Evolutionären Entwicklungsbiologie (kurz:  Evo-Devo). Nach Auffassung ihrer Befürworter – auch der beiden Autoren –  bietet dieser neue Zweig der Evolutionsbiologie einen hoffnungsvollen  Ansatz zum kausalen Verständnis der Evolution, insbesondere zur  Entstehung von evolutionären Neuheiten. Die beiden Autoren vermitteln  dem Leser durchweg den Eindruck, Evo-Devo liefere bereits für eine große  Anzahl offener Fragen solide Erklärungen, obwohl sie – wie auch die von  ihnen nur sehr selektiv zu Rate gezogene Originalliteratur – nur vage  Vorstellungen und Ideen präsentieren. Die Autoren listen nur notwendige  Bedingungen und bloße Beschreibungen möglicher evolutionärer Änderungen  der Ontogenese auf, die per se keine Erklärungen von (hypothetischen)  Evolutionsprozessen beinhalten. Sie versäumen es, auf die fehlenden  empirischen und experimentellen Belege für die behaupteten evolutiven  Prozesse hinzuweisen. Ob der Evo-Devo-Ansatz wirklich neues  Erklärungspotential besitzt, muss sich erst noch erweisen; bislang  beruht der Fortschritt der Forschung jedenfalls im Wesentlichen auf der  „Devo“-Seite, also der Entwicklungsbiologie, die die Prozesse des  Werdens individueller Organismen beschreibt. Hier wurden überraschende  und faszinierende Entdeckungen gemacht wie die Modularität in der  Genetik und im Stoffwechsel, die Ähnlichkeiten zahlreicher  Regulationsgene in verschiedensten Tierstämmen (Konservierung der Gene)  und die Mehrfachnutzung von Genen bzw. Proteinen oder ganzer Module. Ob  und ggf. inwiefern diese Entdeckungen einen Schlüssel auch zum  Verständnis der stammesgeschichtlichen Evolution (Phylogenese) liefern,  ist offen.  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Prozesse der Ontogenese (Individualentwicklung)  dürfen nicht ohne empirisch belegte Nachweise auf phylogenetische  Abläufe abgebildet werden, sondern vermitteln allenfalls Ideen, die  getestet werden müssen. Diesen für den Anspruch von Wissenschaftlichkeit  entscheidenden Schritt übergehen Hemminger &amp;amp; Beyer in ihrem  Beitrag, die von ihnen vorgestellten experimentellen Befunde erklären im  Wesentlichen nur Aspekte von „Devo“. Der Beitrag enthält zudem  fachliche Fehler, insbesondere werden Schlüsselbegriffe (z. B.  Heterochronie) z. T. falsch definiert und angewendet. Die Darstellung  des Forschungsstandes zur Entstehung des Fledermausflügels ist gegenüber  der Fachliteratur verkürzt und dadurch irreführend.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die beiden Autoren befassen sich in ihrem Beitrag  auch mit einem kritischen Artikel über Evo-Devo von &lt;a href="http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/p41266.php" target="_blank"&gt;Junker (2007)&lt;/a&gt;. Dieser Teil ist durchsetzt von  unwahren und sinnentstellenden Aussagen und lässt erkennen, dass von den  Autoren wichtige Teile der Evo-Devo-Literatur nicht zur Kenntnis  genommen wurden. Auffällig sind hier besonders  eine fehlerhafte und  geschönte Widergabe der Ausgangssituation der Evolutionsbiologie,  sachliche Entstellungen von Argumenten sowie eine inkorrekte  Einverleibung von Evo-Devo in das überkommene Gebäude der Synthetischen  Evolutionstheorie. Ein Großteil der kritischen Analyse des  Evo-Devo-Ansatzes durch Junker (2007) wird von Hemminger &amp;amp; Beyer  dagegen nicht einmal erwähnt. Der Beitrag der beiden Autoren erschien im  Sammelband „Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus“. Dessen  Anspruch, Argumentationen von „Evolutionsgegnern“ kritisch zu  analysieren, wurde im Beitrag von Hemminger &amp;amp; Beyer deutlich  verfehlt.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=artikel/a05/a05.html"&gt;Zum Artikel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-7178020108327666887?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/7178020108327666887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=7178020108327666887' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7178020108327666887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7178020108327666887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/04/junker-uber-evolutionare.html' title='Junker über &quot;Evolutionäre Entwicklungsbiologie&quot;'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-2285394035738056071</id><published>2010-04-17T10:56:00.003+02:00</published><updated>2010-04-17T11:07:20.399+02:00</updated><title type='text'>Scherer: "Die Entstehung des bakteriellen Rotationsmotors ist unbekannt"</title><content type='html'>Siegfried Scherer hat eine &lt;a href="http://www.evolutionslehrbuch.info/teil-4/kapitel-09-04-r01.pdf"&gt;"Ergänzung und Aktualisierung" &lt;/a&gt;zum Abschnitt IV.9.4 „Entstehung einer molekularen Maschine durch Evolution?“ in seinem zusammen mit Reinhard Junker herausgegebenen Buch „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ verfasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.2  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusammenfassung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In diesem Text wird eine vertiefte Diskussion der Frage nach der Makroevolution molekularer Maschinen am Beispiel des Bakterienrotationsmotors vorgelegt. Sie ergänzt Abschnitt 9.4 von Junker &amp;amp; Scherer (2006). Anlass dazu ist u.a. ein spekulatives Evolutionsszenario (Matzke 2006) von Nicholas Matzke, welches bei Abfassung von Abschnitt 9.4 nicht bekannt war. Obwohl dieses Szenario bis heute nicht Bestandteil der wissenschaftlichen Literatur ist, sondern nur in Diskussionsforen und auf privaten Internetseiten publiziert wurde, und trotz dessen hochspekulativer Natur, ist es aus zwei Gründen interessant. Erstens schlägt Matzke einen hypothetischen Weg vor, auf dem er sich die Entstehung des Bakterienmotors denken kann, ohne dass alle wesentlichen Teile einer nichtreduzierbar komplexen Maschine gleichzeitig vorhanden sein mussten. Das ist bedeutsam. Zweitens ist es m.W. bis heute der einzige auf einer mechanistischen Ebene formulierte Vorschlag zur Entstehung eines Bakterienrotationsmotors.&lt;br /&gt;Junker &amp;amp; Scherer (2006, S. 162) schreiben, dass 16 Proteine für einen Bakterienmotor notwendig seien, die gleichzeitig vorhanden sein müssen. Diese Ansicht ist im Hinblick auf Matzkes Evolutionsmodell kritisch zu hinterfragen. Falls Matzkes Modell die Evolution des Bakterienmotors modellhaft beschreibt, würden die von Evolutionskritikern angesprochenen Lücken in der gedachten Evolution des Bakterienmotors deutlich verkleinert. Das wäre – bei allen nachstehend ausgeführten, schwerwiegenden Problemen von Matzkes Hypothese – zunächst einmal als Fortschritt evolutionstheoretischer Modellbildung hinsichtlich der Entstehung nichtreduzierbar komplexer biologischer Strukturen zu werten.&lt;br /&gt;Nach einer generellen Einführung in die Problematik wird festgehalten, dass die Ähnlichkeitsbeziehungen einer unübersehbaren Vielfalt von Bakterienmotoren zwanglos im Sinne einer Abstammung von einem oder wenigen ursprünglichen, allerdings bereits komplexen Motoren gedeutet werden können. Danach wird begründet, warum es sich beim Bakterienmotor zweifellos um eine nichtreduzierbar komplexe Struktur handelt, welche aus mindestens 20, aber vermutlich mehr unterschiedlichen Proteinen besteht. Andererseits wird abweichend von der landläufigen, vor allem in der amerikanischen ID-Literatur vertretenen Position dargestellt, warum diese Eigenschaft einer biologischen Struktur an sich noch kein schlüssiges Argument gegen eine auf ungerichteten Prozessen beruhende Evolution des Bakterienmotors ist.&lt;br /&gt;Im Hauptteil der Arbeit werden die verblüffende Multifunktionalität einzelner Substrukturen des Bakterienmotors sowie das darauf beruhende Evolutionsmodell nach Matzke kritisch analysiert. Dabei konzentriert sich die folgende Analyse stellvertretend auf einen einzigen Evolutionsschritt auf dem Weg der postulierten Entstehung des Bakterienmotors, nämlich auf die Kooption eines Adhäsionsproteins. Dieser Evolutionsschritt wurde gewählt, weil dies einer der einfachsten Schritte in Matzkes Modell ist. Nur ein einziges Protein muss im Evolutionsprozess durch Kooption und Variation hinzugewonnen werden. Andere hypothetische Schritte in Matzkes Szenario sind weitaus komplexer. Das Ergebnis dieser Detaildiskussion lautet, dass unbekannt ist, ob und wie durch Kooption und Mutation im Laufe der hypothetischen Entstehung des Bakterienmotors der Zugewinn eines einzigen Adhäsions-Proteins hätte ablaufen können. Diese Schlussfolgerung und ihre Begründung wurde im Hinblick auf Matzkes Modell im Frühjahr 2008 auf einem interdisziplinären Kolloquium an der Universität Regensburg erstmals vorgetragen (Scherer 2009). Abschnitt 10 des folgenden Textes stammt im Wesentlichen aus dieser Quelle. Darüber hinaus wird begründet, warum die Mechanismen der evolutionären Kanalisierung und der Begrenzung der Variabilität von durch Mehrfachfunktionen besetzten biologischen Strukturen Anlass zu der Vermutung geben, dass Matzkes postulierte Evolutionsstufen – selbst wenn sie an sich selektionspositiv sein sollten – nicht ohne weiteres Basisfunktionszustände darstellen, die von einer primitiven Typ 3-Sekretion über kleinste Schritte zu einem Bakterienrotationsmotor führen.&lt;br /&gt;Matzkes Modell ist insgesamt keine belastbare und überzeugende Hypothese zu Evolution des Bakterienmotors. Folgerichtig wurde sie bis heute in der wissenschaftlichen Literatur weder vorgestellt noch diskutiert. Matzke selber hat darauf verzichtet, seine Hypothese in seiner Publikation zum Bakterienmotor, die in einem referierten wissenschaftlichen Journal erschienen ist, vorzustellen (Pallen &amp;amp; Matzke 2006).&lt;br /&gt;Aus der detaillierten Diskussion der einzelnen Änderungen, die für eine Kooption eines Adhäsin-Proteins vermutlich erforderlich sind, ergeben sich Hinweise auf konkrete Forschungsprojekte, die zur Aufklärung eines postulierten evolutiven Entstehungsweges des Bakterienmotors durchgeführt werden könnten. Ob ein auf experimentellen Daten beruhender und künftig zu erwartender Wissensfortschritt die vorhandenen Erklärungsprobleme verkleinern oder vergrößern wird, ist derzeit nicht zu sagen.&lt;br /&gt;Das Ergebnis der vorliegenden Erörterung markiert eine Wissenslücke evolutionsbiologischer Forschung. An anderer Stelle wurde erläutert, warum derartige Wissenslücken keine zwingenden Argumente gegen die Evolution eines Bakterienrotationsmotors oder für die Existenz eines Designers sind (Scherer 2009).&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-2285394035738056071?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/2285394035738056071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=2285394035738056071' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/2285394035738056071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/2285394035738056071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/04/scherer-die-entstehung-des-bakteriellen.html' title='Scherer: &quot;Die Entstehung des bakteriellen Rotationsmotors ist unbekannt&quot;'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-6738510332627409998</id><published>2010-04-16T08:50:00.002+02:00</published><updated>2010-04-16T09:18:10.039+02:00</updated><title type='text'>" Schöpfung und Evolution - Naturwissenschaft und Naturgeschichte"</title><content type='html'>Thomas Jahn, Reinhard Junker und Markus Widenmeyer haben für die Webseite der Studiengemeinschaft Wort und Wissen haben einen &lt;a href="http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=fachgruppen/wt/fadenkreuz-wissenschaftstheorie.html"&gt;Beitrag &lt;/a&gt;verfasst, in welchem sie ein Kapitel in Martin Neukamms Buch "Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus" unter wissenschaftstheoretischen Aspekten besprechen. Es geht dabei um die Unterscheidung des Methodeninventars empirischer und historischer wissenschaftlicher Betätigung.&lt;br /&gt;Ein sehr interessantes Thema - falls ich irgendwann mal Zeit finde, werde ich mich auch noch dazu äußern. Vorerst wollte ich auf die beiden Beiträge hinweisen und hier eine Diskussionsplattform dafür bieten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-6738510332627409998?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/6738510332627409998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=6738510332627409998' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/6738510332627409998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/6738510332627409998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/04/schopfung-und-evolution.html' title='&quot; Schöpfung und Evolution - Naturwissenschaft und Naturgeschichte&quot;'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-6774422649475187773</id><published>2010-04-03T11:48:00.003+02:00</published><updated>2010-04-03T12:04:28.720+02:00</updated><title type='text'>Stimmen zu Dembskis neuem Buch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich wollte mal fragen, ob einige von euch bereits Dembskis neues Buch gelesen haben: "The End of Christianity: Finding a Good God in an Evil World".&lt;br /&gt;Im ARJ erschien eine &lt;a href="http://www.answersingenesis.org/articles/arj/v2/n1/dembskis-theodicy-refuted"&gt;Rezension&lt;/a&gt;, die erwartungsgemäß negativ ausfiel und ihre Überzeugungskraft mehr oder weniger aus der Stärke der RATE-Ergebnisse zu ziehen versucht...&lt;br /&gt;Eine deutschsprachige Rezension erschien nun auch im &lt;a href="http://professorenforum.de/professorenforum/content/artikeldatenbank/Artikel/2010/v11n01a4.pdf"&gt;Professorenforum&lt;/a&gt;. Da wird mit Lorbeeren sehr großzügig umgegangen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Um es gleich vorweg zu nehmen: Dembskis neustes Werk ist brillant! Es wird von Kritikern in den Rang der Werke von C.S. Lewis und Francis Schaeffer eingeordnet. Und zu Recht! Man merkt dem Werk an, dass William A. Dembski ein Ausnahme-Wissenschaftler ist; dies zeigt sich schon an seiner akademischen Ausbildung: Er hat Universitätsabschlüsse in so verschiedenen Fächern wie Mathematik, Psychologie, Theologie und Philosophie, wobei er seine beiden Doktor-Titel jeweils in Mathematik und Philosophie an renommierten amerikanischen Universitäten erwarb. Hinzu kommt post-doctoral work u.a. am MIT und der Princeton University. Zur Zeit hat er eine Forschungsprofessur am Southwestern Baptist Theological Seminary in Fort Worth, Texas, inne. Dembski ist mehrfacher Bestsellerautor und Mitbegründer des „Intelligent Design“-Movements. Allein schon von daher ist zu erwarten, dass Dembski etwas in seinen Büchern zu sagen hat. [...] Und auch hier gibt Dembski hervorragende Antworten, die ihn mit Fug und Recht in der Reihe der 'ganz großen' Apologetiker einreihen.&lt;/blockquote&gt;Was Zöller-Greer so positiv stimmt, lässt mich sehr skeptisch sein: Der bisherige Output Dembskis. Ganz ehrlich: Es würde mich schon sehr wundern, wenn er nun ausgerechnet mit einer theologischen Arbeit überzeugen würde. Gerade auch, da sein Buch "Intelligent Design: The Bridge Between Science &amp;amp; Theology" - zumindest soweit ich es mir zu Gemüte geführt habe - in dieser Hinsicht gelinde gesagt "sehr bescheiden" war.&lt;br /&gt;Aber ich will mal doch versuchen, unvoreingenommen zu sein - immerhin scheint Dembskis Herangehensweise für sein Umfeld (BTS) erfreulich wenig dogmatisch und fundamentalistisch zu sein. Bis ich mal dazu komme es zu lesen: Gibt es hier Leute, die das schon getan haben und eine Einschätzung abgeben können?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-6774422649475187773?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/6774422649475187773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=6774422649475187773' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/6774422649475187773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/6774422649475187773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/04/stimmen-zu-dembskis-neuem-buch.html' title='Stimmen zu Dembskis neuem Buch'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-6783787808466233113</id><published>2010-03-31T13:52:00.007+02:00</published><updated>2010-04-02T00:51:46.168+02:00</updated><title type='text'>Linkhinweis zu  Wolf-Ekkehard Lönnigs neuester Arbeit:</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Die Evolution der karnivoren Pflanzen:  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Was die Selektion nicht leisten kann  – das  Beispiel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Utricularia&lt;/span&gt;" (&lt;a href="http://www.weloennig.de/Utricularia2010.pdf"&gt;Link &lt;/a&gt;- PDF: 3,7 MB)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Generelle Zusammenfassung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Beitrag beschäftigt sich zunächst mit der von Martin Neukamm, Stefan Schneckenburger und Johannes   Sikorski   verfassten   Einleitung   zum   Kapitel   IX   des   Buches   Evolution   im   Fadenkreuz   des Kreationismus.  Darwins  religiöse  Gegner  und  ihre  Argumentation  (2009,  hrsg.  von  M.  Neukamm,  abgekürzt MN),   Titel   des   Kapitels:   "Was   die   Selektion   angeblich   nicht   leisten   kann.   Diskussion   von   drei Paradebeispielen." Anschließend wird Punkt für Punkt des von MN verfassten Unterkapitels "1: Die Saugfalle des  Wasserschlauchs  Utricularia"  (pp.  240-250,  vgl.  http://www.evolution-im-fadenkreuz.info/KapIX_1.pdf)  diskutiert. Damit  möchte  ich  u.  a.  weiter  dem  Anliegen  des  Autors  in  der  ersten  Diskussion  des  Themas  entsprechen, nämlich der nachdrücklich vorgetragenen Bitte "Punkt für Punkt" seiner Argumentation zu behandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anhand der Analyse von insgesamt 112 Einzelpunkten (plus 38 aus der ersten Diskussion) wird gezeigt, dass die heutigen Evolutionstheorien nicht in der Lage sind – weder im Prinzip noch im Detail – den Ursprung und die  Entwicklung  der  karnivoren  Pflanzen  (und  damit  im  weiteren  Sinne  auch  nicht  den  Ursprung  der Lebensformen überhaupt) naturwissenschaftlich überzeugend zu erklären. Auch hier erweist sich das Wort von Richard Smalley (Nobelpreis für Chemie 1996) als zutreffend: "…it is clear that biological evolution could not have occurred." Daraus ergeben sich zahlreiche neue Forschungsaufgaben zu den Möglichkeiten und Grenzen einer naturgesetzlichen Klärung der Evolutionsfrage. [...]&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-6783787808466233113?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/6783787808466233113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=6783787808466233113' title='25 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/6783787808466233113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/6783787808466233113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/linkhinweis-zu-wolf-ekkehard-lonnigs.html' title='Linkhinweis zu  Wolf-Ekkehard Lönnigs neuester Arbeit:'/><author><name>Ronald Lärm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00821254145714258404</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>25</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5616881856897823435</id><published>2010-03-31T13:39:00.002+02:00</published><updated>2010-03-31T13:54:32.679+02:00</updated><title type='text'>Todd Woods Blog</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich wollte an dieser Stelle mal auf den &lt;a href="http://toddcwood.blogspot.com"&gt;Blog &lt;/a&gt;von Todd Wood verweisen. Todd ist sehr nett und wirklich ein "Highlight" in kreationistischen Kreisen.&lt;br /&gt;Kostprobe?&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Evolution is &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;not&lt;/span&gt; a theory in crisis.  It is &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;not&lt;/span&gt; teetering on the verge of collapse.  It has &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;not&lt;/span&gt; failed as a scientific explanation.  There &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;is&lt;/span&gt; evidence for evolution, gobs and gobs of it.  It is &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;not&lt;/span&gt; just speculation or a faith choice or an assumption or a religion.  It &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;is&lt;/span&gt; a productive framework for lots of biological research, and it has amazing explanatory power.  There is &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;no&lt;/span&gt; conspiracy to hide the truth about the failure of evolution.  There has really been &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;no&lt;/span&gt; failure of evolution as a scientific theory.  It works, and it works well.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I say these things not because I'm crazy or because I've "converted" to evolution. I say these things because they are true. I'm motivated this morning by reading yet another clueless, well-meaning person pompously declaring that evolution is a failure. People who say that are either unacquainted with the inner workings of science or unacquainted with the evidence for evolution. (Technically, they could also be deluded or lying, but that seems rather uncharitable to say. Oops.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Creationist students, listen to me very carefully:  There is evidence for evolution, and evolution is an extremely successful &lt;span style="font-style: italic;"&gt;scientific&lt;/span&gt; theory.&lt;/blockquote&gt;Todd nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt genau, weshalb er dennoch Kreationist ist und die Evolution ablehnt. Vergleichbares (im englischsprachigen Raum) kenne ich eigentlich nur von Kurt Wise (wenn auch deutlich schwächer) und von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Nelson_%28creationist%29"&gt;Paul Nelson (mit John Reynolds)&lt;/a&gt;, die einräumen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Natural science at the moment seems to overwhelmingly point to an old cosmos. Though creationist scientists have suggested some evidence for a recent cosmos, none are widely accepted as true. It is safe to say that most recent creationists are motivated by religious concerns.&lt;/blockquote&gt;Todd macht sich oft sehr unbeliebt, weil er solche Statements macht und unter anderem auch Intelligent Design nicht viel abgewinnen kann. Ich schätze ihn sehr für seine Ehrlichkeit zu sagen, was Sache ist und das obwohl er sehr oft nicht verstanden wird.&lt;br /&gt;Todd ist außerdem ein unglaublich produktiver Kreationist im Vergleich zu seinen Kollegen. Ich will das jetzt mal gar nicht im Einzelnen bewerten, was er an Schöpfungsforschung liefert. Was mir gefällt ist, dass er vermutlich zehnmal so viel wirklich versucht auf wissenschaftlicher Ebene zu arbeiten, als die meisten seiner englischsprachigen Kollegen und ironischer Weise trotzdem viel geringere Ansprüche stellt, als diese.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-5616881856897823435?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/5616881856897823435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=5616881856897823435' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5616881856897823435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5616881856897823435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/todd-woods-blog.html' title='Todd Woods Blog'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5587767980031216756</id><published>2010-03-29T16:15:00.002+02:00</published><updated>2010-03-29T16:19:54.388+02:00</updated><title type='text'>The Design Argument</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left; font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Its Value According to the Philosophy of Science&lt;/span&gt;&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } 	--&gt;&lt;/style&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Intelligent Design (ID) has become an important aspect of Christian apologetics. Instead of evaluating the concrete biological phenomena (like the bacterial flagellum and other “irreducible complex” structures) from an evolutionary point of view I will discuss some of the very basic criticisms that have been raised from the perspective of the philosophy of science. Although they have been almost completely ignored by ID-theorists I think the arguments are devastating. I will show that the structure of an “inference to the best explanation (IBE)” (which is the appropriate mode of inference considering the historical character of questions of origin) demands two aspects:&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;One has to evaluate how well the 	observation of a given phenomenon (e.g. an IC-structure) fits the 	expectations of the model (“Design”) that tries to explain its 	origin. This isn't possible if we don't assume anything about the &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;	identity of the designer &lt;/span&gt;(I call this “anonymous design”). This 	point has been stressed recently by Reinhard Junker (2009) who 	claims that we need to assume a “human-like” designer, because 	only this assumption allows for the search of things that are 	similar to human artifacts.&lt;/p&gt; 	&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;But the second aspect of the IBE 	is at least as important as the first. In fact, no IBE can work 	without taking both elements into account. According to the second 	aspect one has to evaluate the &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;plausibility of the basic assumptions &lt;/span&gt;	that follow from the competing models. We can't infer “design per 	se”. The IBE depends on the plausbility of the creationist model 	itself (at least if we are creationists). On that ground it seems 	reasonable to conclude that we are not able to infer design in 	biology on a scientific (trans-subjective) level.&lt;/p&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;I will demonstrate these two points by presenting and analysing some examples of real IBEs that lead to the conclusion of design. Finally I will try to answer the theological question of how we should understand passages like Romans 1 in the light of such a pessimistic assessment of ID.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Recommended reading for preparation:&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Junker R (2009) 	Spuren Gottes in der Schöpfung? Eine kritische Analyse von 	Design-Argumenten in der Biologie. &lt;/span&gt;Holzgerlingen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Meyer, SC (2006) A Scientific 	History And Philosophical Defense Of The Theory Of Intelligent 	Design. Religion Staat Gesellschaft (Journal for the Study of 	Beliefs and Worldviews) 7, 203-247.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sober E (2003) The design 	argument. In: Manson NA (Hg.) God and Design. The Teleological 	Argument and Modern Science. Routledge, 27-54.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Ratzsch D (2003) Perceiving 	design.  In: Manson NA (Hg.) God and Design. The Teleological 	Argument and Modern Science. Routledge, 127-144.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Zusammenfassung eines Vortrags, gehalten am 20. März auf der Biologie-Fachtagung der "Studiengemeinschaft Wort und Wissen".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-5587767980031216756?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/5587767980031216756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=5587767980031216756' title='157 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5587767980031216756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5587767980031216756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/design-argument.html' title='The Design Argument'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>157</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-8612980595448693044</id><published>2010-03-29T15:24:00.006+02:00</published><updated>2010-03-29T16:21:38.276+02:00</updated><title type='text'>Basic Type Biology</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;An Evaluation Considering Its Theological Foundation&lt;/span&gt;&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm &lt;/style&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: bold; text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xPhB1-u-vr0/S7Cq7FKJGqI/AAAAAAAAAfg/TjjpcdczAto/s1600/Sch%C3%B6pfungseinheiten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 357px; height: 171px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xPhB1-u-vr0/S7Cq7FKJGqI/AAAAAAAAAfg/TjjpcdczAto/s400/Sch%C3%B6pfungseinheiten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5454047080719391394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: bold; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Bt-Biology and baraminology judge the value of the hybridization criterion differently. But what looks like a minor difference at first has much deeper implications. As baraminologists have recognized the biblical foundation for bt-biology (i.e. for the hybridization criterion) is very weak. This is a well-known fact among theologians but hasn't had the impact on bt-biology it should have. Therefore I want to emphasize the missing biblical foundation of bt-biology's practical research. In my point of view bt-bioloy doesn't fare better in this regard than the flood geology that is (correctly as I think) rejected by W+W. Of course, bt-biology can be pursued regardless of this missing biblical basis. But one should be aware of the fact that one is thereby repeating what has already been categorized as a “failure” with regard to creationist geology. In addition, one should be very careful in presenting bt-biology to the public and ought to ensure, that no wrong impression is communicated regarding the status of bt-biology. Following these points, I will try to show that the concept of monophyletic created kinds and the concept of macroevolution (as used by creationists) doesn't have the claimed biblical basis either. Some thoughts will be spent on the idea of holistic continuity/discontinuity that  baraminology has offered as an alternative to the hybridization criterion and on an evangelical exegesis of the relevant scriptural passages.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;The picture that emerges from careful exegetical work is clear: It seems impossible to obtain a simple “biblical” answer to the question what christian biologists ought to look for regarding the origin and diversity of life. At any rate there is a huge difference between our current knowledge and what is communicated to and perceived by the public.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Important introductory sources:&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;&lt;dt&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Junker R (2005) &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Wissenschaft 	im Rahmen des Schöpfungsparadigmas. Artikel für SG W+W: 	&lt;/span&gt;http://www.wort-und-wissen.de/artikel/a02/a02.pdf&lt;span lang="de-DE"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/dt&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 	Scherer S (1993) Basic types of life. &lt;span lang="de-DE"&gt;In: Scherer 	S (Hg.) Typen des Lebens. &lt;/span&gt;Studium Integrale. Berlin, S. 	11-30.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wood TC &amp;amp; MJ Murray (2003) Understanding the Pattern of Life: 	Origins and Organization of the Species. Nashville.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wood TC, Wise KP, Sanders R &amp;amp; 	N Doran (2003) A Refined Baramin Concept. Occas. Papers of the 	BSG 3, 1-14.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Zusammenfassung eines Vortrags, gehalten am 20. März auf der Biologie-Fachtagung der "Studiengemeinschaft Wort und Wissen".&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-8612980595448693044?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/8612980595448693044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=8612980595448693044' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8612980595448693044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8612980595448693044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/basic-type-biology.html' title='Basic Type Biology'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_xPhB1-u-vr0/S7Cq7FKJGqI/AAAAAAAAAfg/TjjpcdczAto/s72-c/Sch%C3%B6pfungseinheiten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-3591013861219990982</id><published>2010-03-25T14:16:00.004+01:00</published><updated>2010-03-25T16:30:24.505+01:00</updated><title type='text'>Anonymes Design?!</title><content type='html'>Hallo, ich komme gerade leider nicht dazu, euch so auf dem Laufenden zu halten, wie ich es gerne täte. Hoffentlich ergibt sich in den nächsten Wochen ein wenig mehr Zeit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle nur einen kurzen Verweis auf einen &lt;a href="http://www.physorg.com/news188485520.html"&gt;Fall  &lt;/a&gt;eines Schlusses auf (&lt;strike&gt;menschliches&lt;/strike&gt;) Design, der auf "Uncommon Descent" wie folgt kommentiert wurde (Hervorhebungen von mir):&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;An archaeologist has been studying stone spheres in Costa Rica and has concluded they were designed.  According to &lt;a href="http://www.physorg.com/news188485520.html"&gt;PhysOrg&lt;/a&gt;, he &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;doesn’t know who made the spheres, when they were made, or why they were made&lt;/span&gt;. Why is he jumping to a conclusion of intelligent design? He should be considering natural explanations. There are plenty of natural forces that can make a sphere and even simulate &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hammer marks&lt;/span&gt;.  By concluding design, he has brought the scientific investigation of these stones to a standstill.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;To be a scientist, you can’t take the easy way out and assume design every time you see something you can’t explain. Some designer, too; some of the stones are up to two inches out of round.  Who is the designer?  And who designed the designer?  Science is supposed to be about natural explanations for natural phenomena.  This stones are perfectly natural; they are not made up of some angelic material or something.  If this professor doesn’t have a good enough imagination to make up a naturalistic story, he doesn’t belong in science.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;*räusper*&lt;br /&gt;Ich will's mal gar nicht weiter kommentieren, schaut euch einfach mal an, was unter dem Link zu finden ist, das erklärt sich eigentlich bereits alleine...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-3591013861219990982?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/3591013861219990982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=3591013861219990982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3591013861219990982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3591013861219990982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/anonymes-design.html' title='Anonymes Design?!'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-3579076069869504369</id><published>2010-03-22T11:11:00.008+01:00</published><updated>2010-03-22T11:26:46.287+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Besprechungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-internes und Ankündigungen'/><title type='text'>Buchhinweis: 'Lebewesen und Design'</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Titel: Lebewesen und Design: Eine Einführung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Autor: Markus Rammerstorfer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verlag: BoD, Norderstedt&lt;br /&gt;ISBN: 978-3-8391-3243-2&lt;br /&gt;Seiten: 108&lt;br /&gt;Preis: 8,80&lt;br /&gt;Links: &lt;a href="http://www.amazon.de/Lebewesen-Design-Einf%C3%BChrung-Markus-Rammerstorfer/dp/3839132436/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1267109532&amp;amp;sr=8-2"&gt;Amazon.de&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.bod.de/index.php?id=1132&amp;amp;objk_id=306690"&gt;BoD&lt;/a&gt; Hinweis: BoD vergibt zu Rezensionszwecken Freiexemplare.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lebewesen sind in ihrer immensen Vielfalt und kaum fassbar&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;komplexen Organisation das erstaunlichste Phänomen auf diesem&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Planeten. Die Erklärung ihres Ursprungs ist seit jeher ein Thema&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;welches den Menschen bewegt. Die Entstehung des Lebens selbst und&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sein Erscheinen in mannigfaltigen Formen gilt heute in unserem&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kulturkreis häufig als das Resultat ungerichteter Naturabläufe hinter&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;denen kein irgendwie geartetes Ziel steht, keine Spur von Planung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dieses a-teleologische Erklärungsmuster für den Ursprung der&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lebewesen baut auf evolutionstheoretische Erklärungen. So gilt seit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Charles Darwins Entwurf der Selektionstheorie der Verweis auf ein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;teleologisches Erklärungsmuster allgemein als überholt – ein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;absichtsvoll gestaltender Schöpfer wurde durch metaphorisch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;gesprochen 'blinde' Evolutionsmechanismen abgelöst. Das Design der&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lebewesen geht nicht auf einen intentional handelnden Designer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;zurück, sondern auf planlose Evolutionsmechanismen und historische&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zufälle. „Wie die Erfinderin Natur ihre unglaublich komplexen und&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;perfekt funktionierenden Lebewesen »konstruiert«, hat Charles Darwin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;bereits vor 150 Jahren enträtselt“ schreibt etwa der&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel. Ist der Fall also&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;prinzipiell abgeschlossen und sind bestenfalls noch Detailfragen zu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;klären?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In diesem Buch wird der 'Anschein von Planung', welcher nach&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aussage vieler Naturforscher bei Lebewesen unverkennbar vorhanden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ist, einer kompakten Betrachtung unterzogen. Es geht um die Frage&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;nach Qualität und unmittelbaren Ursachen dieses Anscheins und ob er&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;tatsächlich seit Darwin als bloße, durch Evolutionsmechanismen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;erzeugte Illusion entlarvt werden konnte. Darüber hinaus werden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;typische Einwände besprochen, die häufig dazu dienen, die Debatte um&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;einen möglichen teleologischen Ursprung der Lebewesen schon zu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;beenden, bevor sie noch richtig beginnen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ziel des Buches ist es nicht, 'Intelligent Design' (ID) im Sinne einer aus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;den USA kommenden gesellschaftspolitsch ausgerichteten Bewegung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;zu unterstützen. Die moderne 'Intelligent Design'-Bewegung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;interessiert hier nur soweit, als sie sachlich-inhaltlich etwas zur&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Diskussion beiträgt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich respektiere ID als Versuch, ein Argument dafür zu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;machen, dass der Anschein von Planung bei Lebewesen real&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und nicht nur Anschein ist. In diesem Sinne würde ich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mich auch als 'Intelligent-Design-Befürworter' bezeichnen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eventuelle Versuche, 'Intelligent Design' im Schulunterricht als eine&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;alternative wissenschaftliche Theorie unterzubringen, unterstütze ich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;nicht. Das im Schulunterricht präsentierte Material orientiert sich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sinnvollerweise an dem, was die Wissenschaftler des jeweiligen Feldes&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;als respektabel erachten. 'Intelligent Design' gehört derzeit keinesfalls&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;in einen solchen Kanon.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das vorliegende Buch ist Resultat meiner jahrelangen Beschäftigung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mit dem Themenkreis, den ich gerne als 'Evolution/Schöpfung'&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;bezeichne. Es basiert locker auf meinem Buch 'Nur eine Illusion?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Biologie und Design' (Tectum-Verlag, Marburg 2006) welches als&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;spezialisierter Diskussionsbeitrag für einen kleinen Leserkreis gedacht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;war und als solcher seinen Zweck erfüllt hat. Auf seiner Basis sind&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;einige weitere Beiträge entstanden, die sich zunehmend an breitere&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Leserschichten richteten. Daraus entstand das Vorhaben, wesentliche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Inhalte und grundlegende Argumentationen von 'Nur eine Illusion?' in&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;überarbeiteter, kompakterer und zugänglicherer Form neu zu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;präsentieren. BoD bietet mir dafür durch seine im Vergleich zu vielen Wissenschaftsverlagen günstigen Buchendpreise und komplett elektronische Abwicklung eine gute Plattform.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Klappentext:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn sich Biologen ihren Untersuchungsobjekten nähern, sind sie seit jeher mit einem erstaunlichem 'Anschein von Planung' konfrontiert. Was hat es mit diesem 'Anschein' auf sich? Ist er nur oberflächlicher Natur? Erfordert er eine spezielle Erklärung? Steht dies in einem Zusammenhang mit den neueren Debatten um 'Design-Argumente' in der Biologie? Das Anliegen des Autors ist es, einen sachlichen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion dieses Themengebietes zu liefern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="postbody"  style="font-family:verdana;"&gt;1.Einleitung.................................................................................1&lt;br /&gt;2.Design-Erkennung für Spaziergänger..........................................6&lt;br /&gt;3.Zweitausendfünfhundert Jahre Debatte um Design ...................10&lt;br /&gt;4.Naturtheologie und Hume..........................................................14&lt;br /&gt;5.Humes Schwäche.......................................................................18&lt;br /&gt;6.Darwins Auftritt.........................................................................23&lt;br /&gt;7.Von Schneeflocken und Seepocken............................................28&lt;br /&gt;8.Lebewesen als Technik?.............................................................30&lt;br /&gt;9.Die teleologische Anomalie der Biologie...................................36&lt;br /&gt;10.Sprachregelungen...................................................................41&lt;br /&gt;11.Nur Methodik?.........................................................................46&lt;br /&gt;12.Doch nur Epi-Teleologie?........................................................51&lt;br /&gt;13.Dysteleologie .......................................................................54&lt;br /&gt;14.Teleologie nach Darwin ...........................................................61&lt;br /&gt;15.Auferstehung einer Fragestellung.............................................63&lt;br /&gt;16.Lückenbüßer, Propheten und Vogelscheuchen.........................71&lt;br /&gt;17.Fazit und Ausblick....................................................................81&lt;br /&gt;18.Anhang: Wer schuf den Designer?...........................................83&lt;br /&gt;19.Literatur und Stichwortverzeichnis..........................................87&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-3579076069869504369?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/3579076069869504369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=3579076069869504369' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3579076069869504369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3579076069869504369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/03/buchhinweis-lebewesen-und-design.html' title='Buchhinweis: &apos;Lebewesen und Design&apos;'/><author><name>Markus Rammerstorfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16936166467003087622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_KyZ_qYtAiUQ/R_ylXgpk8WI/AAAAAAAAAAQ/_kpPJbDcdJQ/S220/California.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-8612265910425621443</id><published>2010-02-14T12:25:00.002+01:00</published><updated>2010-02-14T12:31:47.536+01:00</updated><title type='text'>Anonymes oder Spezifisches Design - ein Stufenmodell?</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Diskussionsbeitrag von Stefan Funk&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 14"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 14"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CUsers%5CCHRIST%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:officedocumentsettings&gt;   &lt;o:targetscreensize&gt;800x600&lt;/o:TargetScreenSize&gt;  &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;link rel="themeData" href="file:///C:%5CUsers%5CCHRIST%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx"&gt;&lt;link rel="colorSchemeMapping" href="file:///C:%5CUsers%5CCHRIST%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt; 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  &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" unhidewhenused="false" name="Revision"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="34" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="List Paragraph"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="29" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="30" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 6"&gt; 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 &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Georgia; 	panose-1:2 4 5 2 5 4 5 2 3 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:10.0pt; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt;} @page WordSection1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.WordSection1 	{page:WordSection1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 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Heilig, Christoph: "Anonymes oder spezifisches Design? &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Vergleich zweier methodischer Ansätze für Design-Erkennung und fruchtbare Forschung aus teleologischer Perspektive", eingereicht&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;). Ich kann beide Einschätzungen nicht teilen. Ich warne eher vor dem Versuch mit naturwissenschaftlichen Mitteln eine SD-Hypothese aufstellen zu wollen. Es besteht die gute Wahrscheinlichkeit, dass wir insoweit hoffnungslos naturwissenschaftlich überfordert sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Die Struktur naturhistorischer Argumente&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Naturhistorische Argumentation enthält zwei voneinander zu unterscheidende Stränge:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Zureichende Verursachungsgründe (Ursachen) und historische Randbedingungen. Insoweit dürfte Übereinstimmung bestehen. Wir suchen also nicht nach irgendeiner Erklärung, die sich unter lauter schlechten, möglicherweise sogar abstrusen als die beste erweist, sondern nach einem &lt;b style=""&gt;zureichenden&lt;/b&gt; Verursachungsgrund, für den die historischen Randbedingungen plausibel haben vorliegen können. Unzureichende Verursachungsgründe führen auch bei plausiblen historischen Randbedingungen zu keiner Erklärung, sie gehören nicht zum Kreis der auszufilternden, besten Erklärungen. Finden sich keine zureichenden Verursachungsgründe, muss der Herkunftsforscher seine Unwissenheit eingestehen. Demgegenüber führen zureichende Verursachungsgründe, für die die historischen Randbedingungen nicht nachgewiesen werden können, zu (derzeit) unplausiblen Erklärungen, die der Bestätigung in einem historischen Kontext harren. Behauptet jemand, er sei in der Vergangenheit auf dem Mond gewesen und fängt bei der Frage nach dem Wie an, Gartenstühle aufeinander zu stellen, ist die Erklärung für eine Mondfahrt in der Vergangenheit auch dann gescheitert, wenn es in der Vergangenheit Gartenstühle gegeben hat. Es liegt kein zureichender Verursachungsgrund vor, weil eine kausale Verbindung zwischen Gartenstühlen und dem Erklimmen des Mondes nicht nachgewiesen ist. Kann jemand in der Gegenwart auf ein Raketentriebwerk verweisen, mit dem eine Mondreise bereits gemacht wurde, nicht aber plausibel machen, dass dieses oder ein ähnliches auch zum Zeitpunkt der behaupteten Monderkundung in der Vergangenheit vorhanden war, ist die Erklärung unplausibel. Sie mag sich durch historische Forschungen später als plausibel herausstellen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;a) Für einen &lt;b style=""&gt;Verursachungsgrund&lt;/b&gt; kann in der Vergangenheit nur dann Wirkung reklamiert werden, wenn seine Wirkung tatsächlich im Hier und Heute testbar und wiederholbar unter Beweis gestellt worden ist. Teil dieser empirischen Forschung ist die Festlegung, unter welchen testbaren gegenwärtigen Randbedingungen der behauptete (gegenwärtige) Erfolg eintritt. Im Bereich des Verursachungsgrundes gilt der strenge empirische Nachweis. An dieser Stelle wird die Hauptkritik an evolutionären&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Theorien angebracht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Richtig ist auch: Es würde nicht ausreichen, wenn ID den Verursachungsgrund evolutionärer Theorien anzweifelte und selber einen Verursachungsgrund nicht nennen würde. Denn aus dem Verneinen eines Verursachungsgrundes A folgt zweifellos nicht die Existenz des Verursachungsgrundes&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;B. Sondern Verursachungsgrund A und B müssen &lt;b style=""&gt;in der Gegenwart &lt;/b&gt;empirisch nachgewiesen und ihre Randbedingungen genannt werden, sonst stehen sie nicht&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;als wirkmächtige Erklärungen zur Erhellung der Kausalketten der Vergangenheit zur Verfügung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;aa) Ist Intelligenz als teleologischer Verursachungsgrund nur negativ bestimmt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;ID hat bei der empirischen Feststellung von Intelligenz und Planungsfähigkeit gerade kein Problem. Denn der Verursachungsgrund Intelligenz und Planungsfähigkeit steht als testbarer Wirkungsgrund in der Gegenwart zweifelsfrei zur Verfügung. Die Feststellung des teleologischen Verursachungsgrundes Planungsfähigkeit und Intelligenz ist auch nicht negativer Natur. Es trifft nicht zu, dass wir Planungsfähigkeit und Intelligenz nur auf dem Hintergrund von Prozessen erkennen, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;wo Planung nachgewiesenermaßen nicht Verursachungsgrund ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;bb) Sind ateleologische Verursachungsgründe nur negativ bestimmt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Tatsächlich scheint mir die Annahme ateleologischer Verursachungsgründe selbst eine negativ bestimmte Kategorie zu sein, nämlich über die angenommene, nicht näher begründete Abwesenheit von Teleologie; nur Teleologie kennen wir in einem strengen Sinne empirisch. Wir wissen also flapsig formuliert nicht, wie sich ein ateleologischer Prozess „anfühlt“, können also im Letzten nie sicher sein, ob es sich nicht um Pseudo-Ateleologie handelt. Wir sind eben als intelligente teleologische Beobachter stets zuerst gesetzt, nicht etwa eine vermutet-ateleologische Umwelt. (Aus dieser Gesetztheit resultiert der Animismus)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Vielmehr muss sich der, der einen ateleologischen Wirkungsgrund behauptet, bescheiden. Er kann nicht sagen: „Prozess A ist ein ateleologischer Verursachungsgrund“. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Zutreffender wäre es, wie folgt zu formulieren: „Ich, der ich mich empirisch als teleologisches Wesen erlebe, setze kraft meiner teleologischen Fähigkeit absolute Gegenteile annehmen zu können, unter Verneinung meiner wesenhaften Merkmale voraus, dass es außer mir, also in negativer Abgrenzung zu meiner wesenhaften Erfahrung auch Prozesse gibt, die nicht so ablaufen, wie ich selbst Prozesse ablaufen lasse. Diese nenne ich ateleologisch.“ Es sind also Prozesse, die ich, auf der Folie meiner eigenen Teleologie, als ateleologisch mehr rate als beschreibe. Es ist ein abgeleiteter negativer Begriff, der ohne die Teleologie des Beobachters niemals in der Welt wäre. Das ist auch nicht aus der Welt zu schaffen, wenn man diesen primären Zugriff des menschlichen Wesens als sekundär bezeichnet (in modo Dawkiniense), weil über solche gestufte Hierarchien von Teleologie de facto keine Kenntnis besteht.  In Wirklichkeit kann ich ateleologische Verursachungsgründe nie wesenhaft erkennen, weil sie außerhalb meiner Erfahrung liegen. Ich kann nicht wissen, ob Verursachungsgründe, die ich nur von außen betrachte, nicht doch teleologisch sind. Man kann sie nicht einmal als pseudo-ateleologisch bezeichnen, weil ich einem Prozess eben in unkorrekter Selbstüberschätzung möglicherweise unzutreffend Ateleologie zugeschrieben habe. Ateleologie ist mehr ein Label, das ich diesen Prozessen ohne sicheres Wissen beilege, nur weil ich sie außerhalb meiner selbst beobachte. Gibt es überhaupt je Kriterien nach der man Ateleologie erkennen kann? Wo soll hier die Demarkationslinie verlaufen? Wann weiss ich wirklich sicher, dass ein Prozess wahrhaft ateleologisch ist. Wann kann ich überhaupt sagen, dass er mir als ein solcher vorkommt? Ich erfahre diese Prozesse ja eben nicht von „innen“, wenn ich das mal so sagen darf, wie ich mich von innen erlebe. Alle Beurteilungen außerpersonaler Prozesse als ateleologisch sind deswegen empirisch gesehen vorläufig. Der Ateleologe müsste an der Frage, wo die Demarkationslinie verläuft deswegen genau das gleiche Interesse haben wie der Teleologe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Offenbar ist also in einem naturwissenschaftlichen Rahmen ein ateleologischer Prozess anders bestimmt als über eine Abwesenheit von Teleologie, zu der Naturwissenschaft kaum etwas sagen können wird, will sie nicht Naturphilosophie betreiben. Sie betrachtet einen Prozess von außen und findet ihn im Gegensatz zu menschlichen Handlungsweisen und -ergebnissen schlicht nicht menschentypisch. Aber sie betrachtet Prozesse immer von außen nie von innen, um deren Ateleologie bzw. ihre Teleologie feststellen zu können. Nur das eigene Handeln wird wissend als teleologisch beschrieben. Prozesse, die von außen betrachtet werden, sind deswegen nur aufgrund des beobachtbaren Ergebnisses mit einer gewissen Unsicherheit als teleologisch oder nicht-teleologisch qualifizierbar. Man müsste sonst wieder naturphilosophisch die Unfähigkeit, außerpersonale Prozesse nicht erleben zu können, mit Ateleologie gleich setzen. Bleibt man bescheiden diesseits eines philosophischen Zugriffs auf der Seite der Empirie, ist die Folie, auf der außerpersonale Prozesse beurteilt werden, ausschließlich die menschliche, zielgerichtete Handlungsweise. Es wird deswegen staunend beispielsweise zur Kenntnis genommen: Die Bärlappspore bewegt sich regellos. Mag sein, dass die Bewegung der Bärlappspore  anders ist, als etwa meine, wenn ich einen Brief schreibe. Oder der Verlust von Haaren anders, als wenn ich mir den Bart schneide. Es lässt sich jeweils in den ersten Fällen kein menschliches Muster erkennen, bei dem wir etwas von uns wieder erkennen. Das Gewimmel auf einem Marktplatz aus der Höhe gesehen, ist aber in gleicher Weise stochastisch ablaufend und trotzdem ist der Prozess bezüglich der Einzelindividuen streng teleologisch motiviert. Wenn wir eine Spore beobachten, die in schönen Schwüngen unseren Namen auf den Objektträger schriebe, wären wir hingegen geneigt auf der Folie unserer bekannten menschlichen Teleologie einen teleologischen Ablauf anzunehmen. Festgehalten werden aber muss, dass die Beurteilung des Vorliegens von Ateleologie aus äußeren Kriterien nicht mit Sicherheit gewonnen werden kann, weil sie im Kern nur negativ bestimmt werden kann, wenn die Abwesenheit von Teleologie nachgewiesen ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;cc) Spiegelbildlicher Ausschluss von Teleologie und Ateleologie bei den jeweils konträren Verursachungsgründen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Mindestens müsste der, der einen ateleologischen Verursachungsgrund nennt Folgendes leisten: Ateleologen müssen genauso immer auch die Teleologie des Verursachungsgrundes ausschließen, wie die Teleologen dies mit ateleologischen Ursachen machen. Es ist für außerpersonale Prozesse, also Prozesse außerhalb des Beobachters meines Erachtens ein spiegelbildliches Argument. Das Argument wird erst dann nicht mehr spiegelbildlich, wenn ich die willkürliche philosophische Entscheidung getroffen habe, alle außerpersonalen Prozesse, an denen keine Menschen sichtbar teilnehmen, seien qua definitionem ateleologisch, obwohl ich bereits für irdische Prozesse weiß, dass die Anwesenheit eines Menschen für den Ablauf eines teleologisch initiierten Prozesses nicht notwendig ist (jede Maschine, die ohne den Menschen läuft.). Ansonsten gibt es ein Kontinuum von Phänomenen, die wir eben mehr zur ateleologischen bzw. mehr zur teleologischen Seite einordnen können. Wohl gemerkt bei allen Abläufen, außer denen, wie wir selbst kontrollieren, können wir uns aufgrund der Beobachtung letztlich nicht in unserem Urteil sicher sein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Hier findet auch die Diskussion über die Nullhypothese ihren Platz: Der teleologische Verursachungsgrund findet, naturwissenschaftlich völlig korrekt, seinen Ausgangspunkt an menschlichen Ergebnissen, weil wir keine anderen Kriterien zur Verfügung haben und zwar sowohl für eine teleologische als auch für eine ateleologische Einordnung. Wegen der Gesetztheit des teleologischen Beobachters ist die teleologische Perspektive folglich die Nullhypothese.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;b) &lt;b style=""&gt;Historische Rahmenbedingungen&lt;/b&gt; sind hingegen unwiederholbar. Historische Randbedingungen können deswegen nur plausibel gemacht werden. Argumentativ müssen die Randbedingungen für einen Verursachungsgrund unter a) historisch plausibel gemacht werden, damit der historische Erfolg reklamiert werden kann. Bei grundsätzlich wirkmächtigen Verursachungsgründen A und B entscheidet dann die Plausibilität, mit der die historischen Randbedingungen nachgewiesen werden, über die mehr oder weniger große Wahrscheinlichkeit der Verursachung des Erfolgs durch Grund A oder B. Die Feststellung des Vorliegens der historischen Randbedingungen kann nur erfolgen am Vergleich mit den vorher testbar festgestellten gegenwärtigen Randbedingungen eines Verursachungsgrundes. Der Bereich der Plausibilität betrifft nur den Bereich der historischen Randbedingungen, nicht den Bereich des Verursachungsgrundes. Erst hier würde ein Streit über die beste Erklärung erfolgen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Design als positives Argument auf der Ebene des zureichenden Wirkungsgrundes&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Der Streit zwischen ID und diversen ateleologischen Theorien geht zunächst über den &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;zureichenden Wirkungsgrund für &lt;b style=""&gt;gegenwärtige&lt;/b&gt; Phänomene einer bestimmten Klasse. Das ist eine von der Naturhistorie abgekoppelte Fragestellung. Diese Prüfung geschieht entgegen Heilig nicht im Rahmen einer negativen Argumentation, die also nur den Ausschluss ateleologischer Gründe zum Zweck hat. Die Prüfung geschieht vielmehr in drei Schritten, von denen zwei empirisch/ statistisch testbar sind, der dritte ist eine Zuordnung aufgrund Identität.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;a) 1. Schritt: Eine Klasse von Phänomenen wird festgelegt durch Merkmale. Alle Phänomene der Klasse müssen &lt;b style=""&gt;identische&lt;/b&gt; Merkmale aufweisen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Eine Klasse von Phänomenen kann beispielsweise über das Merkmal nicht-reduzierbarer Komplexität beschrieben werden. Eine andere Klasse ist durch das Merkmal informationshaltige, funktionale Strukturen bestimmt. Manche Phänomene mögen beide Merkmale aufweisen. Ausdrücklich kein Merkmal der Phänomene ist ihre Entstehungsweise. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Die Feststellung der Merkmale eines Phänomens ist eine positive Argumentation, die explizit nicht auf negativen Argumenten beruht. Ob ein Phänomen nicht reduzierbar komplex ist, kann ich -und das ist ein positives Argument -nur dann nachweisen, wenn ich empirisch jedes seiner Einzelteile beseitigt habe und feststelle, ob die Funktion in Wegfall gerät. Möglicherweise werde ich feststellen, dass ein Phänomen entgegen ersten Annahmen nur einen nicht-reduzierbar-komplexen Kern besitzt usw. Dieser Zweig ist offen für Forschung, nämlich in der möglichst zweifelsfreien Abgrenzung der Klasse von Phänomenen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Gleiches gilt für die Feststellung von Funktionalität und Informationshaltigkeit einer Struktur. Hat eine Struktur eine Funktion? Wenn ja welche? Enthält sie Information, wenn ja in welchem Umfang?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;b) 2. Schritt: Phänomene mit diesen Merkmalen werden aufgesucht und sodann empirisch festgestellt, was ihr jeweiliger Verursachungsgrund ist, wenn hierüber Kenntnis besteht, so dass die Verursachung testbar und wiederholbar ist. Es werden schlicht Daten gesammelt: Finden wir ein Phänomen unserer beschriebenen Klasse über dessen Wirkungsgrund wir Kenntnis haben oder nicht? Wenn wir keine Kenntnis vom Wirkungsgrund haben, können wir ihn nicht der Klasse der gesuchten Phänomene zuordnen. Welcher Wirkungsgrund ist es? Ist er teleologisch? Ist er ateleologisch in dem oben Genannten vorläufigen Sinne? Die Aussagen müssen zwingend allesamt empirisch nachprüfbar sein. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Diese Datensammlung ist für den Bereich ID-Phänomene erstaunlich schnell und sicher durchführbar. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Es ist selbstverständlich erlaubt, für Phänomene dieser Klasse einen konkurrierenden ateleologischen Wirkungsgrund anzugeben und nachzuweisen. Nur muss derjenige, der den ateleologischen Wirkungsgrund behauptet, diesen in der Gegenwart nachweisen und die Randbedingungen dieses Wirkungsgrundes angeben. Hier setzen Überlegungen an vonseiten ID-lern, die eigentlich Ateleologen vornehmen müssten. Sie müssten nämlich angeben unter welchen Bedingungen der behauptete Verursachungsgrund wirksam werden könnte. Stattdessen ziehen sich Ateleologen zurück: Die Aussage lautet: Ich kann Dir die Wirkung meines behaupteten Verursachungsgrundes für ID-Phänomene in der Gegenwart nicht zeigen, ich kann ihn auch nicht einmal simulieren, aber in der Vergangenheit hat es ihn ganz sicher gegeben.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Es gilt hier aber streng das Aktualitätsprinzip: Hic Rhodos, hic salta! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Würde es für Teile der beschriebenen Phänomene gelingen, empirisch nachzuweisen, dass sie auch ateleologisch entstehen können, dann würde insoweit ein weiterer (konkurrierender) Verursachungsgrund nachgewiesen. Die Randbedingungen unter denen eine solche Verursachung möglich wäre, müssten beschrieben werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Bei Phänomenen mit den beschriebenen Merkmalen findet sich allerdings empirisch (derzeit) nur ein einziger Verursachungsgrund: menschliche Intelligenz. Ich darf also folgende Schlussfolgerungen aufstellen: 1. Menschliche Planungsfähigkeit vermag die beschriebenen Phänomene (jedenfalls derzeit) alleine zu erzeugen. 2. Es ist empirisch stark zu vermuten, dass Phänomene mit den beschriebenen Merkmalen durch Planungsfähigkeit mindestens von der Fähigkeit eines Menschen verursacht werden. Randbedingung ist das Vorliegen mindestens menschlicher Intelligenz. Ich darf folgern, dass eine nicht-menschliche Intelligenz, nicht-menschliche Fähigkeit zur Planung gleicher oder höherer Qualität als die menschliche für das Ergebnis verantwortlich sein könnte. Dies ist ein zulässiger Schluss de minore ad maius.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;c) 3. Schritt: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Ich entdecke ein Phänomen der oben beschriebenen Klasse, dessen Verursachungsgrund ich nicht empirisch feststellen kann. Beispielsweise: Ich entdecke eine Flagelle. Sie ist nicht-reduzierbar-komplex, hat jedenfalls einen nicht-reduzierbar-komplexen Kern, verliert also eine definierte Funktion vollständig, wenn funktionskritische Teile fehlen. Die Zuordnung zur Klasse der Phänomene wird am Merkmal der Klasse getroffen, dem das Phänomen angehört, und nicht an dessen Entstehungsgeschichte, die ich ja gerade nicht kenne. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Diese Feststellung ist nicht negativ. Es ist testbar, ob die Flagelle auch noch mit weniger Teilen ihre Funktion entfaltet oder nicht. Oder ob sie lediglich einen nicht-reduzierbar-komplexen Kern enthält oder sogar ihre Funktion aufrechterhalten kann. In dieser Qualität ist sie eben mit einer Mausefalle identisch. Es ist nicht Teil des Testes, ob das Phänomen „Flagelle“ tatsächlich historisch so entstanden ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Den Verursachungsgrund nicht empirisch feststellen, heißt dabei: Ich kann zwar feststellen, dass die Bakterienflagelle von dem Bakterium zusammengebaut wird, die nächste Frage ist dann aber sogleich: Wer hat die Bakterie zusammengebaut, die in der Lage ist Flagellen zu erzeugen? Das wiederum -werde ich empirisch feststellen- war die Vorgängerbakterie usw. Tatsächlich verliert sich der Verursachungsgrund für den Zusammenbau einer Bakterienflagelle in der nicht beobachtbaren Vergangenheit. Er ist also empirisch nicht feststellbar.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;d) Folgerung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Was darf ich folgern aus der Identität der Merkmale? Nimmt das Phänomen, wenn ich seine Merkmale korrekt festgestellt habe, an der Klasse der Phänomene teil oder nicht? Nimmt es damit auch an der Schlussfolgerung ihrer Verursachung teil? Selbstverständlich nimmt es das. Ich darf für diese Phänomene folgern, dass mindestens menschliche Intelligenz, mindestens menschliche Fähigkeit zur Planung der Verursachungsgrund sein könnte, möglicherweise sogar stark zu vermuten ist. Denn für die beschriebene Klasse von gegenwärtigen Phänomenen habe ich empirisch keinen anderen Verursachungsgrund B; es reichte aber für meine Vermutung aus, dass Intelligenz überhaupt Verursachungsgrund sein kann. Hätte ich nunmehr einen anderen (ateleologischen) Verursachungsgrund B, dann konkurrierte mein (teleologischer) Verursachungsgrund A mit dem weiteren Verursachungsgrund B. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Für die Frage, was nun die tatsächliche historische Ursache ist, käme es auf die historischen Randbedingungen an und ob diese mit den Randbedingungen des Verursachungsgrundes A oder des Verursachungsgrundes B harmonieren. Es kann aber auch sein, dass sie weder mit A noch mit B harmonieren, dann kann ich über den tatsächlichen Verursachungsgrund keine Aussagen machen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Hier endet das Folgern im Bereich von ID. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Die Suche nach einem SD&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;Erst jetzt setzt die historische Debatte und damit die Suche nach einem SD ein: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;a) Es ist m.E. nicht ganz richtig, dass die Suche nach einem SD von individuellen Kenntnissen über den SD abhängt. So, wie das Werk den Meister lobt, kann auch ohne vorherige Kenntnis von den Planungsfähigkeiten des unbekannten SD, dessen unbekannte Planungsfähigkeit mit dem menschlicher Planungsfähigkeit, die man anhand menschlicher Erzeugnisse kennt, verglichen werden, wie wir das machen mit der Planungsfähigkeit von unbekannten SD aus menschlichen Geschichte. Dies wird auch zu Genüge gemacht und der SD entweder kritisiert bzw. negiert oder gelobt. Offenbar ist also doch eine Vergleichbarkeit in Bezug auf Funktionalität, Informationsgehalt, Nicht-reduzierbarer-Komplexität gegeben, sonst würde man diese Vergleiche nicht ständig und lustvoll vornehmen. Dieser Teil der Kritik, der mit dem Verursachungsgrund zusammenhängt, ist nicht von der Vorstellung eines spezifischen Designers abhängig. Man ersieht aus der Betrachtung des Ergebnisses lediglich &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;das Niveau der Planungsfähigkeiten und, wenn man die Option teilt, – wie ich meine- die Transzendenz des SD. Denn der Schluss auf einen SD, der wiederum innerweltlich ist, führt zu einem ewigen Regress, der m.E. schlüssig nur durch einen außerweltlichen SD aufgelöst wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;b) Die Feststellung des Tätigwerdens des SD in Raum und Zeit ist dagegen vom Auffinden konkreter, deutbarer Randbedingungen abhängig. Dann muss ich auch die Art und Weise und die Möglichkeiten seines Schaffens kennen etc. Für einen möglichen transzendenten SD wäre dies ein Unding. Gibt es historisch plausible Randbedingungen für einen solchen zur Planung fähigen Designer in der nicht beobachtbaren Vergangenheit? Können wir Belege finden für die Existenz von Außerirdischen, die Wirkung auf unsere Erde haben, oder für das Handeln eines transzendenten intelligenten Wesens, der möglicherweise existent war, als es der Mensch noch nicht war? Die Frage ist an dieser Stelle (teilweise), welche Arten und Weisen der Verursachung durch einen intelligenten Urheber wir &lt;b style=""&gt;historisch&lt;/b&gt; zulassen, nicht welche wir naturwissenschaftlich zulassen. Hier dürften die größten Probleme für die Theorie eines SD liegen. Denn insoweit kennen wir nur die Verursachung durch einen menschlichen SD; der Verursachung durch einen nicht-menschlichen SD könnten, das ist nicht unplausibel, unbekannte Techniken zugrunde liegen, die uns möglicherweise für immer verschlossen bleiben. Das Eingeständnis der Möglichkeit solcher weiterer Techniken geschieht jedoch nicht außerhalb einer naturphilosophischen Festlegung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;c) Nach historisch plausiblen Randbedingungen für einen ateleologischen Prozess braucht man streng genommen solange nicht Ausschau halten, solange nicht der zureichende Verursachungsgrund samt Randbedingungen in der Gegenwart nachgewiesen ist. Denn nach was sollte positiv in der Vergangenheit gesucht werden? Die Offenheit ateleologischer Erklärungen für Tatsachen jeglicher Art speist sich zu guten Teilen aus dieser fehlenden Benennung des Verursachungsgrundes und seiner Rahmenbedingungen in der Gegenwart.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-8612265910425621443?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/8612265910425621443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=8612265910425621443' title='70 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8612265910425621443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8612265910425621443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/02/anonymes-oder-spezifisches-design-ein.html' title='Anonymes oder Spezifisches Design - ein Stufenmodell?'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>70</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5507561191121786096</id><published>2010-02-13T15:45:00.004+01:00</published><updated>2010-02-14T15:28:44.451+01:00</updated><title type='text'>Vom Paulus zum Saulus?</title><content type='html'>Die hier von mir verursachte Diskussion hat sich als problematisch erwiesen. Sie ist daher vorerst wieder entfernt. Ich bitte dies zu entschuldigen. Ich werde mich zu gegebener Zeit wieder dazu äußern. Meine Sacheinschätzung des Wertes des &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/02/normal-0-21-false-false-false-de-x-none.html"&gt;Design-Arguments &lt;/a&gt;in der Biologie bleibt davon unberührt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-5507561191121786096?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5507561191121786096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5507561191121786096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/02/vom-paulus-zum-saulus_13.html' title='Vom Paulus zum Saulus?'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-8655924743218893131</id><published>2010-02-06T09:30:00.010+01:00</published><updated>2010-02-15T14:43:50.075+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hintergründe - philosophisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Design-Erkennungs-Theorie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spuren Gottes in der Schöpfung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Design-Modelle/Design interpretieren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reinhard Junker'/><title type='text'>Eine kritische Analyse des Design-Arguments in "Spuren Gottes in der Schöpfung?"</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eine kritische Analyse von Design-Argumenten in der Biologie.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Reihe STUDIUM INTEGRALE&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;SCM Hänssler Verlag, 2009. Holzgerlingen.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Paperback, 16,5 x 24; 172 Seiten; 24 Abbildungen&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Preis: 12, 95&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Warum diese Besprechung?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nach längerem hin und her habe ich mich entschlossen, zumindest eine kurze Rezension zu Reinhard Junkers neuem Buch „Spuren Gottes in der Schöpfung?“ für den Blog zu schreiben. Zu den Gründen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Dem Buch wird von schöpfungsgläubiger Seite eine große Bedeutung zugemessen. So schreibt etwa &lt;a href="http://wort-und-wissen.de/info/i09/4/i09-4.html#idx04"&gt;Henrik Ullrich&lt;/a&gt; darüber:&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Jeder, der sich kompetent und sachlich fundiert über Intelligent Design, Schöpfung und Evolution informieren möchte oder selber an der Debatte teilnimmt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Junkers Monographie ist eine besondere Einladung an die ID-Kritiker im deutschsprachigen Raum, sich endlich den tatsächlich diskutierten Argumenten zu stellen und Strohmänner aufzugeben.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das Buch ist auch eine mehr oder weniger offizielle Bestandsaufnahme dessen, was Wort und Wissen momentan zu „ID“ vertritt. Es ist davon auszugehen, dass es für die nächsten Jahre &lt;i style=""&gt;die &lt;/i&gt;Standardquelle für IDler im deutschsprachigen Raum sein wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Reinhard Junker baut auf meinem Konzept des „spezifischen Designs“ im Kontrast zum klassischen ID-Konzept auf, sitzt dabei aber meines Erachtens einen sehr grundlegenden Missverständnis auf. Schon deswegen sehe ich mich in der Verantwortung klarzustellen, was ich mit SD nie meinte und man es meines Erachtens auch nie verstehen sollte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;3.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ich kenne das Buch in seinem Entstehungsprozess und habe viele Argumente durch meine privaten Diskussionen mit Reinhard Junker oder etwa durch die Wissenschaftstheorietagungen von Wort und Wissen beeinflusst – teilweise auf eine sehr negative Art und Weise. Mittlerweile sehe ich manches anders, die Argumente finden sich aber teilweise noch immer in der zu besprechenden Monographie. Dieses Problem wird für einen außenstehenden nicht in derselben Art und Weise begründbar und nachvollziebar sein, wie für mich, auch wenn es ihm anderweitig unangenehm auffallen dürfte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;4.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ich habe meine Kritik dem Autor auch schon vor der Publikation ausführlich mitgeteilt, unter anderem auch anhand einer ziemlich vollendeten Version des Manuskripts. Der Hauptkritikpunkt, den ich hier formuliere – das Missverständnis von SD – ist daher nicht neu. Da ich meine Bedenken bereits im Vorhinein deutlich zu machen versucht habe, halte ich es auch für gerechtfertigt, nun im Nachhinein auf diese Punkte hinzuweisen. Ich möchte jedoch auch darauf hinweisen, dass die Nichtberücksichtigung in der Publikation auch darauf zurückzuführen sein könnte, dass ich meine Kritik nicht klar genug formuliert haben könnte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Was ist Positives zu sagen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Sicherlich Vieles. Vor allem anderen, und darauf möchte ich hier hauptsächlich hinweisen, vermutlich die Ehrlichkeit und selbstkritische Haltung mit welcher der Autor herangegangen ist. Man merkt deutlich, dass er sehr bemüht ist, faire Kritik aufzugreifen und zu berücksichtigen. Nicht zuletzt erkennt man das daran, wenn man sieht, wie viele früher selbst vertretene Positionen er aufgegeben hat. Damit hebt sich das Buch sehr deutlich von der gesamten „Design-Literatur“ ab, die mir bekannt ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das Problem&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Leider ist dieses große „Plus“ zugleich ein entscheidendes Manko: Meiner Meinung nach gelingt es Junker nicht, eine konsistente Position zu formulieren. Vielmehr mischen sich Gedanken aus drei verschiedenen Epochen seines Denkens:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das „klassische“ ID&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;ID als negatives Argument und Standard&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="text-indent: -18pt; line-height: normal;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;3.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7pt;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das positive Argument für spezifisches Design&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Diese Vermengung fällt einem Außenstehenden vielleicht nicht so auf, wie mir, der ich die Entwicklung dieser Positionen direkt mitverfolgt oder auch verursacht habe (gerade Punkt 2!). Dem durchschnittlichen Leser mag sich das dann insofern bemerkbar machen, dass es ihm schwer fallen wird, den roten Faden in Junkers Argumentation zu finden und ihm zu folgen. Das Problem ist, dass Junker Textbausteine aus diesen verschiedenen Epochen miteinander kombiniert, die sich nicht vertragen. Sie sind zwar sprachlich aneinander angeglichen, in ihrer Tiefenstruktur jedoch nicht übereinzubringen. So tauchen ganze Kapitel auf, die eigentlich nicht mehr mit Junkers neuem Standpunkt vereinbar sind. Es ist hier nicht der Platz das im Einzelnen zu besprechen. Ich will es nur an einem allgemeinen Beispiel erläutern. Der Leser möge entschuldigen, dass ich dazu ein wenig weit ausholen und auf meine eigene Entwicklung in der Positionierung zum Design-Argument eingehen muss: Ich kam irgendwann zu der Position, dass mit IC etc. nicht mehr als ein negatives Argument vorliegt. Da ich ID selbst aber nicht aufgeben wollte, versuchte ich zu begründen, weshalb ein negatives Argument trotzdem „für“ Design sprechen könnte. Letztendlich läuft ein solcher Gedanke darauf hinaus, dass Design „gültig“ ist, so lange keine ateleologische Alternative präsentiert werden kann. Reinhard Junker folgte mir in dieser Ansicht, auch wenn er den „Standard“ von Design anders begründete als ich. (Ich versuchte Design als methodisch erzwungene Nullhypothese darzustellen, Junker argumentierte, der Eindruck von Design in der Natur würde einen intelligenten Ursprung als primär zu erwartende Erklärung nahelegen.) Irgendwann fiel mir jedoch auf, dass eine solche Position unfair ist. Mit demselben Recht könnte ein Ateleologist sagen: ‚Meine Position ist Standard, so lange Du kein SD-Modell bewiesen hast…‘ Ich kam zu dem Schluss, dass es keinen a priori feststehenden Standard gäbe, sondern nur ein durch logisches Schließen ermitteltes Ergebnis. Ich baute also mein Verständnis aus: So lange der Designer anonym bleibt, besteht tatsächlich nur die Möglichkeit eines negativen Arguments – das führt jedoch nicht zum Ziel, &lt;i style=""&gt;also: &lt;/i&gt;Wir brauchen ein positives Argument und dafür benötigen wir SD. So gesehen kann ich noch immer über das negative Argument sprechen (in dem Sinn, dass nichts anderes beim klassichen ID möglich ist, es aber nicht funktioniert) und gleichzeitig über das positive (wie es im Rahmen von SD möglich ist). Auch im Hinblick auf SD stimmte Junker mir größtenteils zu. Das Problem ist nun, dass Junker seine alten Aussagen zum negativen Argument nicht an seine neuen Erkenntnisse anpasst. Das negative Argument steht daher an zahlreichen Stellen seines Buches noch immer als gangbare Methode der Design-Erkennung. Ein Großteil der ID-Apologetik (zum "Lückenbüßer" etc.) ist zwar in der Terminologie an das SD-Konzept angepasst, macht jedoch eindeutig nur vor dem Hintergrund eines negativen AD-Arguments Sinn. An anderen Stellen wiederum vertritt er einen neueren Standpunkt, der diesen Weg explizit ausschließt. Ich werde dies in einer späteren ausführlichen Analyse im Einzelnen versuchen aufzuzeigen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Diese Inkonsistent muss meines Erachtens in zukünftige Auflagen unbedingt beseitigt werden. Wird dies konsequent durchgeführt werden, wird das wohl &lt;i style=""&gt;sehr&lt;/i&gt; starke Kürzungen und Umstellungen des Inhalts zur Folge haben. Eine solche Ausgabe ließe sich dann aber auch einfacher rezensieren. Im momentanen Zustand sehe ich mich, obwohl ich einen verhältnismäßig guten Einblick habe, nicht in der Lage eine klare Argumentationslinie zu identifizieren, anhand derer man eine systematische Besprechung vornehmen könnte. Und nur das erscheint mir sinnvoll, denn eine "Besprechung" in dem Sinn, dass Junkers Argumentation durch interne Widersprüche (deren Zustandekommen ich oben versuchte zu erklären) als Ganzes bzw. in ihrem aktuellen Kern verworfen wird, erscheint mir wenig konstruktiv. Ich werde mich daher im Folgenden auch auf einen Punkt beschränken, wie er in den neueren Teilen des Buches, die auf dem Junker’schen Verständnis von SD beruhen, auftritt. Es handelt sich hier um den absolut fundamentalen Aspekt der Design-Erkennung. Ich werde versuchen zu zeigen, dass Junker einen grundsätzlichen Fehler bei der Verwendung des Begriffs des „spezifischen Designs“ macht, der sein gesamtes Design-Argument im Ansatz unmöglich macht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das Design-Argument und sein Fehler&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Junker geht es um Gott den Schöpfer, wie er in der Bibel bezeugt wird, nicht um einen anonymen Designer. Er folgt damit dem „SD-Konzept“, meint also, dass die Suche nach Design und fruchtbare Forschung im Rahmen einer Design-Perspektive Bezüge zum spezifischen Designer (daher „SD“) aufweisen müssen. Junker hat es sich zum Ziel gemacht in diesem Rahmen Bausteine für christliche SD-Modelle zusammenzutragen. Die Kernfrage seines Buches lautet: Wie können wir auf Design schließen? Junker stellt durchaus korrekt fest, dass wir bei Ursprungsfragen einen Schluss auf die beste Erklärung ("inference to the best explanation": IBE) tätigen: Wir können bei vergangenen Ereignissen und Prozessen lediglich mit Plausibilitäten arbeiten, vergleichen daher verschiedene Antwortversuche und wählen den besten als zutreffende Erklärung aus. Das heißt: Wenn diese Erklärung ein SD-Modell ist, dann ist das in Frage stehende Objekt designt, wenn die beste Erklärung eine ateleologische ist, dann nicht. Und an dieser Stelle begeht Junker meiner Meinung nach einen fatalen Fehler - auch im Wikipedia-Artikel zum „&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schluss_auf_die_beste_Erkl%C3%A4rung"&gt;Schluss auf die beste Erklärung&lt;/a&gt;“ lesen wir:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Gibt es mehr als eine Hypothese, die E erklären kann, wird durch den Schluss auf die beste Erklärung eine Hypothese vor der anderen ausgezeichnet. Damit die Hypothese H besser ist als die konkurrierende Hypothese H*, müssen folgende Bedingungen gelten:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol start="1" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;H ist wahrscheinlicher als H*.&lt;/span&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;H kann das      Ereignis E besser erklären als H*.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/blockquote&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Der Schluss auf die beste Erklärung hat also &lt;i style=""&gt;zwei&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Elemente: Zum einen muss geklärt werden, welche Hypothese den Befund am besten erklären würde, &lt;i style=""&gt;zum anderen&lt;/i&gt;, wie wahrscheinlich die konkurrierenden Hypothesen (also die Rahmenbedingungen, die sie liefern!) sind. An einigen Stellen übernimmt Junker diesen Gedanken auch, aber an den entscheidenden Punkten, wenn es um das Design-Argument und seinen Wert in der Praxis geht, ignoriert er diese Komponente der Plausibilität der Modelle komplett! Für ihn ist „spezifisches Design“ vor allem eins: „typische Kennzeichen“. Es geht um bestimmte typische Kennzeichen eines menschenähnlichen Designers. Deswegen kann man nach Junker auch nur auf menschenähnliches Design schließen, da wir nur menschliches Design kennen. Der Schluss auf Design in dieser verkürzten Fassung bei Junker ist also mit der Frage identisch, inwiefern ein bestimmtes Merkmal zu der Annahme eines angenommenen Designers, der menschenähnlich ist, passt. Wenn das Merkmal vor dem Hintergrund eines solchen potentiellen Designers gut verstehbar ist und ateleologische Erklärungen fehlen, dann ist „Design“ für Junker die beste Erklärung, q.e.d. Was Junker damit durchführt ist ein sehr unvollständiger IBE, der lediglich aus der zweiten Komponente (menschenähnlicher Designer würde E gut erklären) und der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;halben &lt;/span&gt;ersten Komponente (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ateleologische &lt;/span&gt;Theorien sind unplausibel). Junker versäumt es zu zeigen, dass seine Ursprungserklärung "Design durch einen menschenähnlichen Designer" - und damit die Existenz eines solchen Designers - wahrscheinlicher ist, als die Existenz eines ungerichteten Makroevolutionsmechanismuses. Junker hat auf die Wichtigkeit des in seinem Fehlschluss nicht vorhandenen Aspekts in der Vergangenheit auch schon selbst explizit hingewiesen: So erschien in der letzten Auflage des kritischen Lehrbuchs eine Kalkulation zur Wahrscheinlichkeit der Bakterienflagelle. Nach den dortigen Berechnungen ist die Evolution der Flagelle in bestimmten Modellen sehr gut möglich. Aber Junker &amp;amp; Scherer argumentierten: Die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rahmenbedingungen &lt;/span&gt;für dieses Modell (zig Milliarden Jahre Zeit für diese Evolution) sind nicht erfüllt. Junker sagt hier selbst: Es reicht nicht, sich ein Modell auszudenken, das einen Tatbestand gut erklären &lt;i style=""&gt;würde&lt;/i&gt;, die Frage ist auch, wie plausibel das Modell &lt;i style=""&gt;ist&lt;/i&gt;. Und wenn man das auf SD anwendet geht es eben nicht nur um typische Kennzeichen, sondern auch um die Identität des Designers bzw. die Rahmenbedingungen, die sich aus ihr ableiten (also auch um die Methoden, Vorlieben, Möglichkeiten etc. des Designers/der Designer; Auch Punkte wie das Erdalter fließen hier notwendigerweise mit ein - ganz so wie in der Betrachtung der Evolution der Flagelle). Diese Implikationen versucht Junker zu vermeiden, denn wenn das Design-Argument auf solche SD-Bezüge angewiesen wäre, dann wäre es vorerst vom Tisch. Schließlich haben wir kein gutes SD-Modell und schon gar nicht sind die Rahmenbedingungen der "biblischen Schöpfungslehre" gut belegt – sicherlich schlechter als die Rahmenbedingungen der konkurrierenden ateleologischen Erklärungsversuche. Insofern ist es verständlich, dass Junker versucht einen Schluss auf Design zu begründen, der diese unliebsamen Elemente nicht miteinzuschließt. Wäre es nicht schön, erstmal &lt;span style="font-style: italic;"&gt;allgemein &lt;/span&gt;auf Design schließen zu können? Dann wäre zwar das SD-Modell "biblische Schöpfungslehre" immer noch nicht besser belegt, aber die unliebsame da chancenlose Konkurrenz gegen ateleologische Erklärungsversuche hätte ihr Ende. Aber eine solche Möglichkeit kann ich nicht erkennen: Entweder das Design-Argument bleibt auf einer allgemeinen Ebene - dann haben wir einen philosophischen Diskurs über Kausalität und Teleologie, der für die konkrete naturwissenschaftliche Arbeit bedeutungslos ist. Oder aber, wir wollen auf eben diesem letztgenannten Niveau Schlüsse ziehen, dann kommen wir um dementsprechend spezifischere Modelle nicht herum.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Verdeutlichung des Problems am "Analogieschluss"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Besonders deutlich wird der von mir behauptete Fehler meiner Meinung nach in Kapitel 6, in welchem sich Junker dem Analogieschluss widmet: &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Da wir bei technischen Geräten auf Design schließen (der IBE also - sehr deutlich - ein SD-Modell bestimmt) und Lebewesen viele Ähnlichkeiten mit technischen Konstruktionen haben, bestünde die Frage, ob die beiden Bereiche auch im Hinblick auf ihren Ursprung analog sind (ergänze: also auch bei den Lebewesen ein SD-Modell die beste Erklärung ist!) . Um diese Frage zu entscheiden muss natürlich überprüft werden, ob die Erklärungssituationen vergleichbar (d.h. "analog") sind, ob also bei der Entstehung der Lebewesen die SD-Modelle ebenso plausibel sind, bzw. die ateleologischen Erklärungsversuche ebenso unplausibel. Junker widmet sich ausführlich letzterem Bereich (und unterstreicht damit selbst die absolute Abhängigkeit seines Schlusses von der Analyse der jeweiligen Erklärungssituationen) und argumentiert, dass sich aus den Unterschieden zwischen Technik und Biologie kein Vorteil für die atelologischen Erklärungen ergibt. Ob das der Fall ist sei dahingestellt. Fundamental wichtig ist: Er &lt;i style=""&gt;unterlässt&lt;/i&gt; es komplett, die Plausibilität der SD-Modelle zu überprüfen! Menschenähnliche Designer sind für das Industriezeitalter nachgewiesen – nicht jedoch für das Präkambrium. Deswegen ist ersteres SD-Modell auch viel plausibler, als letzteres. Deswegen schließt die Wissenschaftsgemeinde im ersten Fall auf Design und im zweiten nicht. Dieser grundlegende Fehler, den ich meine in Junkers Schluss auf Design zu erkennen, wirkt sich natürlich auf sehr viele, teilweise auch zentrale, Teile des Buches aus, die hier nicht alle im Einzelnen Besprochen werden können. Beispielsweise macht es auf dieser Grundlage keinen Sinn mehr von situationsunabhängigen und transsubjektiven „Design-Hinweisen“ wie etwa IC etc. zu sprechen. Auch der "Anschein von Design" als Argument für einen teleologischen Ursprung entpuppt sich unter diesen Voraussetzungen als rhetorischer Trick... Diese Aufzählung zentraler Themen des Design-Arguments, die von dieser These beeinflusst werden, ließe sich fortsetzen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Abschließende Gedanken&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Zusammenfassend lässt sich sagen: Junker erkennt einen ganz entscheidende Fehler beim klassischen ID-Ansatz. Indem er dann aber den Designer-Bezug bei SD wieder auf „typische Kennzeichen“ reduziert, begeht er ihn ebenfalls. Sein Aufgreifen von SD ist meines Erachtens eine positive Entwicklung, Junker versäumt es jedoch die Konsequenzen zu ziehen, die unter den Voraussetzungen, die er selbst aufstellt, unausweichlich sind. Damit zeigt er ungewollt das Dilemma, in welchem das Design-Argument steckt, auf. Bei aller Kritik sollte man seinem Buch die eingangs erwähnten positiven Aspekte zu Gute halten. Außerdem scheint das Buch insgesamt ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, auch wenn dieser aus meiner Sicht nicht zu Ende gedacht wurde und die Monographie meines Erachtens in dieser Form noch nicht hätte publiziert werden sollen. Vielleicht führt sie  aber letztendlich doch dazu, dass auch die letzten Schlussfolgerungen im deutschen Design-Lager gezogen werden? Vielleicht ist das Buch in dieser Hinsicht tatsächlich eine entscheidende Zwischenstation. Das kann es aber nur sein, wenn nun auf der publizierten Grundlage weiter nachgedacht und kombiniert wird. Möglich wäre das, da Junker sein Buch explizit nicht als feststehende Dogmatik, sondern nur als aktuelle Zwischenbilanz, betrachtet, was ihm hoch anzurechnen ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Quo vadis, Design-Argument?&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt; &lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-8655924743218893131?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/8655924743218893131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=8655924743218893131' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8655924743218893131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8655924743218893131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/02/normal-0-21-false-false-false-de-x-none.html' title='Eine kritische Analyse des Design-Arguments in &quot;Spuren Gottes in der Schöpfung?&quot;'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-8731783233158828983</id><published>2010-02-05T17:53:00.004+01:00</published><updated>2010-02-05T18:24:28.421+01:00</updated><title type='text'>Anmerkungen zum "Fall Sternberg"</title><content type='html'>&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Mögliche Gründe für das Versagen der teleologischen Perspektive in den Biowissenschaften:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Es gibt faktisch keine naturwissenschaftliche Forschung im eigentlichen Sinne innerhalb des Design-Paradigmas. Im Rahmen der gängigen Institute und Publikationsorgane ohnehin nicht und intern ist noch nicht einmal eine einzige Fachzeitschrift vorhanden und lediglich eine einzige Forschungseinrichtung deren Output jedoch auch nicht gerade viel Diskussionsstoff liefert. Woran liegt das? Ich schlage drei prinzipiell mögliche Gründe vor:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst"  style="margin-left: 38.5pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Die Daten selbst sperren sich gegen eine teleologische Interpretation.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle"  style="margin-left: 38.5pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Innerhalb der teleologischen Perspektive wird eine falsche Methodik verwendet, die heuristisch steril ist, obwohl eine intentionale Ursprungserklärung generell möglich wäre.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast"  style="margin-left: 38.5pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;3.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Nicht nur, dass die Daten solche Forschung erlauben würden, es gibt sie auch, aber sie wird vom Rest der akademischen Welt unterdrückt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Meine Dokumentation: „Der Fall des Richard Sternberg“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Im Jahr 2007 hatte ich anhand des vermutlich bekanntesten Beispiels von Vertretern der 3. Option diese Position zu untermauern versucht. „Der Fall des Richard Sternberg“ erschien bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen als Diskussionsbeitrag und ist im &lt;a href="http://wort-und-wissen.de/disk/d07/1/d07-1.pdf"&gt;Internet &lt;/a&gt;einsehbar. Martin Neukamm verfasste kurz darauf eine Gegendarstellung (momentan nicht online verfügbar), welche ich wiederum in einem &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/07/sternberg-neukamm-und-kein-ende.html"&gt;Beitrag &lt;/a&gt;kommentierte. Durch „Expelled“ hat das Thema noch immer eine relative Aktualität und wird auch sonst gerne in Diskussionen aufgegriffen, sodass ich hier die Gelegenheit nutzen möchte, Einige Punkte anzusprechen, die mir damals noch nicht bewusst waren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Diskriminierung bleibt Diskriminierung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Um es vorweg zu nehmen: Das Verhalten gegenüber Sternberg im Anschluss an die Publikation des Meyer-Papers war nicht in Ordnung. Unabhängig um was für ein Thema es ging oder wie die Qualität des Artikels war – mit Sternberg wurde zweifellos sehr rau umgegangen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Aber…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;… das hatte nichts mit einer angeblichen Unterdrückung der ID-Forschungsergebnisse zu tun. Ein solches Verhalten ist sicherlich nicht nett und ethisch nicht okay, aber in akademischen Kreisen nun einmal eine normale Reaktion. So unschön die Behandlung Sternbergs sein mag, so musste ich doch eines erkennen: Er hatte einen klaren Fehler begangen, als er das Meyer-Paper veröffentlichte. Als verantwortungsbewusster Redakteur hätte er das nicht tun dürfen. Einige Gründe:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst" face="georgia" style="text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Der Artikel passte &lt;i style=""&gt;nicht &lt;/i&gt;in das Journal. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Eigentlich ergibt sich das bereits aus Sternbergs eigener Aussage zu diesem Kritikpunkt: &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;According to the official description of the &lt;em&gt;&lt;span style=""&gt;Proceedings&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; published in each issue, the journal ‘contains papers bearing on systematics in the biological sciences (botany, zoology, and paleontology).’ The journal has published in areas such as comparative cytogenetics, phylogenetic hypotheses and classifications, developmental studies, and reviews of faunal groups. In addition, evolutionary scenarios are frequently presented at the end of basic systematic studies.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Um all dies handelt es sich beim Meyer-Paper aber eben &lt;i style=""&gt;nicht&lt;/i&gt;. Dieses ist viel mehr eine semi-philosophische Reflektion über die Entstehung von Information im Hinblick auf das Kambrium. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Wie krass der Kontrast zu den anderen Artikeln des Journals ist, zeigen die Beispiele für angeblich ähnliche Arbeiten, die Sternberg selbst listet: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;blockquote  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoListParagraphCxSpLast" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Even a casual survey of papers published in the &lt;em&gt;&lt;span style=""&gt;Proceedings&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; and the occasional &lt;em&gt;&lt;span style=""&gt;Bulletin of the Biological Society of Washington&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; will reveal many titles in such areas:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Rickart, E. A. 2003. Chromosomes of Philippine mammals (Insectivora, Dermoptera, Primates, Rodentia, Carnivora). Proc. Biol. Soc. Wash. 116(3): 699-709.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Panero, J. and V. A. Funk. 2002. Toward a phylogenetic subfamilial classification for the Compositae (Asteraceae). &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Proc. Biol. Soc. Wash. 115(4): 909-922.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Pohle, G. and F. Marques. 2000. Larval stages of Paradasygyius depressus (Bell, 1835) (Crustacea: Decapoda: Brachyura: Majidae) and a phylogenetic hypothesis for 21 genera of Majidae. &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Proc. Biol. Soc. Wash. 113: 739-760.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Newman, W. A. 1985. The abyssal hydrothermal vent invertebrate fauna: a glimpse of antiquity? &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Bull. Biol. Soc. Wash. 6: 231242.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Brusca, R. C. and B. R. Wallerstein. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;1979B. The marine isopod crustaceans of the Gulf of California. II. Idoteidae. New genus, new species, new records, and comments on the morphology, taxonomy and evolution within the family. &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Proc. Biol. Soc. Wash. 92(2): 253-271.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Das Paper genügt eigentlich keinem ernstzunehmenden akademischen Standard. Meyer bespricht einige Literatur (und fasst dabei seine an anderen Stellen schon zigmal publizierten Thesen nur nochmal zusammen) und leistet in seiner Argumentation für einen intelligenten Ursprung der Information, welche die kambrische Radiation ermöglicht haben soll, keinen originären Beitrag. Noch dazu ist die von ihm repetierte Argumentationsstruktur alles andere als stichhaltig („&lt;span class="bodytext"&gt;Repeated experience affirms that intelligent agents (minds) uniquely possess such causal powers…“) und auch in der nichtakademischen Literatur [vgl. die Beiträge in „Debating Design“] hinreichend widerlegt)&lt;/span&gt;. Ich denke daher mittlerweile, dass man &lt;a href="http://newsletter.palass-pubs.org/pdf/News57a.pdf"&gt;Jenner &lt;/a&gt;in seiner Beurteilung Recht geben muss: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Meyer’s paper reads like a student report. He has evidently read a lot of papers, and he has the best intentions of providing a critical discussion of his chosen topic. And, considering what he has read, he does an OK job. I would let him pass, probably with a B. However, he would not get an A or A+ because the literature that he has selected is severely biased. Many readily available papers that depart significantly from his conclusions are omitted without excuse, and the logic of his arguments is not always as tight as it should be. &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Einen solchen Artikel (jetzt mal rein fachlich betrachtet ohne den Bezug zu ID in Erwägung zu ziehend!), darf man als Redakteur schlichtweg nicht akzeptieren. Für das Veröffentlichen eines fachlich inakzeptablen Papers wird man in der Praxis &lt;i style=""&gt;immer &lt;/i&gt;Kritik einstecken müssen, ob der Autor nun die herrschende Lehrmeinung vertritt oder eine Sondertheorie. Und damit kommen wir zu den zwei nächsten Punkten:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;3.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Richtig ist natürlich, dass die Konsequenzen beim Veröffentlichen eines schlechten Evolutions-Artikels nicht derart groß sein dürften für den Verantwortlichen, wie sie für Sternberg waren. &lt;i style=""&gt;Aber:&lt;/i&gt; Das ist eigentlich nur verständlich! Wer die herrschende Lehrmeinung herausfordert, an den werden besondere Maßstäbe angelegt, völlig klar, dass nicht bei der ersten Anomalie die Lager gewechselt werden. So funktioniert Wissenschaft nicht – auch dann nicht, wenn es nicht um ID geht. Wird ein schlechter pseudo-wissenschaftlicher Artikel veröffentlicht hat das also logischerweise auch mehr Konsequenzen für den Redakteur, da die Sache an für sich viel größere Auswirkungen hat! Wer beim Erstellen eines Stammbaumes einen Rechnungsfehler macht, welcher dem Redakteur nicht auffällt, wird damit sehr wenig auslösen. Zum Vergleich: Wer heute das Discovery Institute kritisch anfragt, es gäbe keine nennenswerten naturwissenschaftlichen ID-Output, wird unter Garantie (und völlig zu Unrecht!) auf das Meyer-Paper verwiesen. Es hat mir sehr geholfen, die Kritiker Sternbergs zu verstehen, zu sehen, wie das Meyer-Paper (und einige andere Veröffentlichungen) in der Außendarstellung schamlos ausgenutzt wurden und immer noch werden. Wenn in einem Journal für Mondforschung ein Artikel mit fehlerhafter Analyse von Gesteinsbestandteilen erscheint, mag das auch ein Fehler des Redakteurs sein – aber der Artikel stört so viel beziehungsweise wenig, wie der bekannte Sack Reis, der in China das Gleichgewicht verliert. Anders, wenn ein schlechtes Apollo11-Leugner-Paper erscheinen würde. Absolut verständlich, wenn das herausgebende Institut darüber entrüstet wäre, denn verständlicherweise steht mit so einer Geschichte der gute Ruf auf dem Spiel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;4.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Eng mit dem letzten Punkt verbunden ist der Folgende: Je mehr ich Einblick in „Intelligent Design“ (ich meine damit stets die klassische amerikanische Variante) gewinnen konnte, desto deutlicher wurden mir auch manche Aspekte, die man einfach nicht ignorieren darf, wenn man den Fall Sternberg analysiert: ID &lt;i style=""&gt;ist &lt;/i&gt;definitiv ein science-stopper, ID &lt;i style=""&gt;hat &lt;/i&gt;bestimmte bildungspolitische Ambitionen (die völlig unangebracht sind), ID &lt;i style=""&gt;missbraucht &lt;/i&gt;gängige und hart erarbeitete naturwissenschaftliche Erkenntnis zu den eigenen Zwecken, ID hat nunmal &lt;i style=""&gt;keine &lt;/i&gt;Bedeutung für die naturwissenschaftliche Diskussion der Ursprungsfrage, aber &lt;i style=""&gt;hat &lt;/i&gt;sich nunmal wirklich in der Öffentlichkeit die Illusion der „controvery“ konstruiert. In diesem Sinne (!) &lt;i style=""&gt;ist &lt;/i&gt;ID damit aus Sicht derer, die durch harte Arbeit ihre Forschung betreiben, eine Gefahr für die Naturwissenschaften. Man muss es wirklich mal aus dieser Perspektive sehen: Da arbeitet man seit Jahrzehnten Tag für Tag mit vielen Leuten an einem Projekt und ein ID-Vertreter schnappt sich dann einen Nebensatz aus der Zusammenfassung und verwendet ihn so, dass das naturwissenschaftlich nicht so vorgebildete Publikum glauben muss, vor ihm stehe ein großer Wissenschafts-Revolutionär (z.B. ein „zweiter Newton“…). Wer so agiert sollte sich nicht wundern, wenn seine Manuskripte nicht erwünscht sind und er sich die Wissenschaftsgemeinde zum Feind macht. Das hat dann aber nichts mit Unterdrückung zu tun, sondern einfach nur damit, dass man durch eigenes Verschulden und eigene Überheblichkeit in eine Konfrontationsstellung geraten ist. Wirklich ausschlaggebend für meine Neuevaluierung des „Fall Sternberg“ waren für mich nicht einzelne neue Erkenntnisse im Hinblick auf den Gegenwind den er erfahren musste oder dergleichen, sondern ein besseres Verständnis für den Kontext (d.h. den akademischen Rahmen und Anspruch/Realität bei ID) in welchem sich die Geschehnisse abspielten. Die Beurteilung des „Meyer-Fiaskos“ darf nicht davon isoliert erfolgen, ansonsten kreiert man eine Illusion.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;              &lt;p  style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Zusammenfassend: Das Meyer-Paper hätte in keinem begutachteten Wissenschaftsjournal erscheinen dürfen. Dass es doch geschah, ist Sternberg zuzuschreiben. Ich kann seine Motive nicht beurteilen, mag sein, dass er tatsächlich in blauäugiger Weise gedacht hat, damit nur einen interessanten Anstoß zur Diskussion zu geben… blauäugig dann aber nicht nur im Hinblick auf die Reaktion seiner Kollegen, sondern &lt;i style=""&gt;vor allem anderen&lt;/i&gt; auch im Hinblick darauf, was die ID-Vertreter daraus machen würden… Auch wenn seine Motive also ehrlich gewesen sein mögen, ändert das doch nichts daran, dass er ganz einfach einen Fehler gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Vetternwirtschaft?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Ob man ihm auch vorwerfen muss, den Artikel durchgewunken zu haben, weil er bereits zu dieser Zeit mit ID sympathisierte, vermag ich nicht abzuschätzen (fairer Weise sollte an dieser Stelle auch auf seine eigene &lt;a href="http://www.richardsternberg.org/pdf/sternintellbio08.pdf"&gt;Darstellung&lt;/a&gt; verwiesen werden!). Zumindest seine Zusammenarbeit mit der BSG erscheint mir nach weiterer Recherche doch sehr auffällig zu sein und über die Position als „neutraler Beobachter“ hinauszugehen. Selbstverständlich steht es Sternberg frei zu denken, was immer er möchte, bei der Herausgabe einer wissenschaftlichen Zeitschrift darf das aber eben nicht dazu führen, dass akademisch inakzeptable Artikel angenommen werden. Doch wie gesagt: In diesem Punkt wäre ich vorsichtig, Sternberg Dinge zu unterstellen. An der Sache ändert es ohnehin wenig: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Die Veröffentlichung des Artikels war nicht in Ordnung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Die Reaktionen gegenüber Sternberg waren nicht in Ordnung &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;3.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Der Umgang mit dem Meyer-Paper von ID-Seite her war auch nicht in Ordnung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;4.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Und: Meine Dokumentation war auch nicht in Ordnung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="georgia" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Schlussgedanke&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Und woran liegt es nun, dass wir keine nennenswerte Design-Forschung vorfinden? Option 3 müssen wir meines Erachtens eliminieren. Der „Fall Sternberg“ ist sicher kein gutes Argument dafür und auch ansonsten ist die These nicht haltbar (siehe dazu auch dieses ältere &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/01/anspruch-contra-realitt.html%29"&gt;Post&lt;/a&gt;). Bleibt noch das Folgende: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst"  style="margin-left: 38.5pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Die Daten selbst sperren sich gegen eine teleologische Interpretation.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast"  style="margin-left: 38.5pt; text-indent: -18pt;font-family:georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Innerhalb der teleologischen Perspektive wird eine falsche Methodik verwendet, die heuristisch steril ist, obwohl eine intentionale Ursprungserklärung generell möglich wäre.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Das &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;zu entscheiden würde aber den Umfang dieses Beitrages sprechen, ich lass es mal dahingestellt… &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-8731783233158828983?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/8731783233158828983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=8731783233158828983' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8731783233158828983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/8731783233158828983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/02/anmerkungen-zum-fall-sternberg.html' title='Anmerkungen zum &quot;Fall Sternberg&quot;'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5562683319660929689</id><published>2010-01-27T09:09:00.002+01:00</published><updated>2010-01-27T09:24:01.723+01:00</updated><title type='text'>Paulus und ID – Konkretisierung und Korrektur</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CUsers%5CCHRIST%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;link rel="themeData" href="file:///C:%5CUsers%5CCHRIST%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx"&gt;&lt;link rel="colorSchemeMapping" href="file:///C:%5CUsers%5CCHRIST%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt; 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Ich schreibe deswegen einen weiteren Beitrag zu diesem Thema, weil ich denke, dass ich damit mehr als nur ein wenig zu provokant formuliert habe. Ich räume ein, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;dass ich mich tatsächlich im Bezug auf meine ganz grundsätzliche Argumentationsrichtung geirrt habe.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Zunächst möchte ich jedoch nochmal meine Punkte wiederholen, die ich noch immer für richtig halte und sie ein wenig konkretisieren, beziehungsweise auch im Hinblick auf aufgetretene Missverständnisse anders formulieren.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Meine erste These war: Paulus‘ „Design-Signal“ (ποίημα) ist „&lt;i&gt;nicht identisch mit den Design-Signalen der ID-Bewegung“.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Das wurde insofern missverstanden, dass angemerkt wurde es &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;sei doch eine triviale Erkenntnis, dass Paulus kaum an „irreduzible Komplexität“ gedacht haben dürfte. Ich habe mich hier wohl tatsächlich unklar ausgedrückt: Es geht mir darum, dass das ID – wie es heute praktiziert (bzw. „postuliert“?) wird – bekannterweise nicht „Design“ von „Nicht-Design“ unterscheidet (zumindest, wird dieser Kategoriefehler in der Regel nicht begangen), sondern betont, dass es um &lt;i style=""&gt;erkennbares &lt;/i&gt;Design in Abgrenzung zu Nichtdesigntem aber eben auch zu nicht erkennbar Designtem geht. Und diese „Erkennbarkeit“ ist eben sehr spezifisch formuliert. Das heißt: Man könnte durchaus mit Paulus Design in der Natur „erkennen“, obwohl dieser Plan im Sinne von ID nicht „erkennbar“ ist. Ganz einfach, weil der Modus der Rezeption nicht derselbe sein muss. Es könnte etwa sein, dass Paulus von einem Erkennen mit dem „sechsten Sinn“ spricht und bei ID Design „erschmeckt“ wird. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Natürlich: Nur weil Paulus nicht von einem Mikroskop sprach könnte ja dieser Sinn &lt;span style=""&gt;trotzdem derselbe sein, wie derjenige bei ID und das Argument mit der Irreduziblen Komplexität damit die kontextualisierte Form des damaligen Arguments sein. Ich bestätigte, dass in der Tat auch bei Paulus der Verstand („νο&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;ῦ&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;ς“) eine Rolle spielt (zur Orientierung: These 3). Soweit so gut. Doch das ist noch kein Beleg dafür, dass tatsächlich an ein verstandesmäßiges Vorgehen gedacht werden sollte, wie es naturwissenschaftlichem Schlussfolgern zugrunde liegt. Nun wies ich auf die eigentlich offenkundige, aber von ID-Vertretern oft übersehene, Tatsache hin, dass die Theorie in Römer 1 in Apostelgeschichte 14 und 17 praktische Anwendungen findet. Und hier ist nun der Punkt, an dem ich falsch verstanden worden bin: Ich versuche nicht das (schwache) Argument zu machen, dass Regen und Ernte doch einfach etwas ‚anderes‘ ist, als die Bakterienflagelle. Das Entscheidende ist die Art der Andersartigkeit. Diese liegt eben nicht einfach nur in der für das Aufspüren des „Design-Signals“ nötigen Instrumente. Worum es mir geht ist vielmehr Folgendes: Paulus versteht unter dem verstandesmäßigen Erkennen von Gottes Werken Dinge, die nach ID-Verständnis nicht designt sind, bzw. um es klarer zu formulieren: Dinge, die nach ID-Verständnis nicht &lt;i style=""&gt;erkennbar&lt;/i&gt; desgint sind. Wir können Niederschlag sehr gut innerweltlich, also naturwissenschaftlich, erklären. Das war ja gerade der Grund, weshalb Rammerstorfer den Vergleich von Hemminger zwischen Wettergott und intelligentem Designer ablehnte. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Trotzdem sagt Paulus: Das ist eine dieser Sachen, bei denen man (durch Hinzuziehen von „&lt;i style=""&gt;nous“ &lt;/i&gt;) erkennen müsste, dass es Gott gibt. Was aus einer teleologischen Perspektive heraus ateleologisch erscheint, kann eben dennoch meta-teleologisch sein. Das gilt für das Wetter ebenso wie für den Evolutionsprozess. Und deswegen liefert uns Paulus eben auch keinen Grund zu der Behauptung, man könne als Christ davon ausgehen, der Ursprung von Niederschlag und von Flagellen müsste naturwissenschaftlich unerklärbar (d.h. „designt“ im Sinn von „erkennbar designt“) sein. Nur weil naturwissenschaftlich der dahinterstehende Gott nicht ermittelt werden kann, heißt das nicht, dass darin nicht Gott gefunden werden könnte. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Leider vergessen ID-Vertreter oft, über den Tellerrand von Römer 1 zu schauen und die Erläuterungen in Apostelgeschichte 14 und 17 wahrzunehmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Soviel dazu. Nun zu dem Punkt, an dem ich mich wirklich korrigieren muss. Ich schrieb als zweite These:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;„Paulus propagiert in Römer 1 nicht das ID-Konzept eines „anonymen Designers“ sondern wendet sich explizit gegen ein Designer-Bild, das nicht dem Gott der Bibel die alleinige Ehre gibt und damit gegen die ID-Bewegung, welche selbst so gerne auf diese Stelle verweist!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Das ist nicht ganz korrekt, wie zurecht bemängelt wurde: Genauergenommen wendet sich Paulus in Römer 1 (und den erwähnten praktischen Beispielen in der Apostelgeschichte...) gegen eine bestimmte SD-Vorstellung (Götter und Götzen der Heiden als Schöpfer) und stellt ihr eine andere SD-Vorstellung gegenüber (die Welt vom biblischen Gott erschaffen). Und ID vertritt nun eben nicht dieses erstere SD-Modell, sondern betont ja eben, &lt;i&gt;keine &lt;/i&gt;Angaben zum Designer zu machen. Soweit meine Korrektur. Trotzdem hat das Erkennen eines bestimmten (aber nach Paulus eben falschen) spezifischen Designs und die Identifizierung eines anonymen Designs eines gemeinsam: Es wird der Schöpfung nicht das entnommen, worum einzig es Paulus geht: Gottes „&lt;/span&gt;unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit“. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Zusammenfassend würde ich nun also wie folgt formulieren (Thesen 2 und 3 in der Reihenfolge vertauscht):&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-indent: -18pt; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=""&gt;These: Die Hinweise auf Gott den Schöpfer, die Paulus in der Apostelgeschichte ganz konkret anspricht, sind nach ID-Verständnis nicht „designt“ (lese: &lt;i&gt;erkennbar &lt;/i&gt;designt). Das deutet auf einen prinzipiellen Unterschied hin, sodass die Suche nach „Design-Signalen“ (im Sinn von ID) nicht aus Römer 1 ableitbar ist. (Zum Glück! Denn sonst hätten wir ein Problem...)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="text-indent: -18pt; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=""&gt; These: Richtig ist, dass nicht nur bei ID, sondern auch in Römer 1 der Verstand eine wichtige Rolle beim „(An-)Erkennen“ des Designs eine Rolle spielt. Auch hier hilft ein Blick in die Apostelgeschichte jedoch zu erkennen, dass damit nicht notwendigerweise &lt;i&gt;naturwissenschaftliches &lt;/i&gt;Schlussfolgern gemeint sein muss.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="text-indent: -18pt; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;3.&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;These: Auch wenn der Schluss auf Design nach dem ID-Verfahren funktionieren würde (was ich aus wissenschaftstheoretischen und naturwissenschaftlichen Gründen bestreite) wäre damit Römer 1 keineswegs erfüllt. Die Kritik, die Paulus beim falsch-spezifizierten Designer anbringt, trifft ebenso beim nicht-identifizierten Designer zu: Gott wird nicht die ihm gebührende Ehre gegeben. Man sollte daher äußerst vorsichtig sein, mit Römer 1, 20 den Sinn des ID-Ansatzes im christlichen Rahmen zu begründen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Und um auch noch eine weitere Anfrage aufzugreifen würde ich als vierten Punkt meine (nun wiederum naturwissenschaftlich und nicht exegetisch hergeleitete) Einschätzung hinzufügen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Die SD-Methodik erscheint mir zwar wissenschaftstheoretisch stringent und würde Paulus‘ Forderung nach der Spezifizierung des Urhebers als dem Gott der Bibel erfüllen – der naturwissenschaftliche Befund erlaubt aber hier nicht die von Paulus vorausgesetzte Schlussfolgerung. Im Rahmen christlicher Apologetik kann meiner Einschätzung der Datenlage nach daher auch dieser &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ansatz nicht herangezogen werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-5562683319660929689?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/5562683319660929689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=5562683319660929689' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5562683319660929689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5562683319660929689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/01/paulus-und-id-konkretisierung-und.html' title='Paulus und ID – Konkretisierung und Korrektur'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-2344576109656063798</id><published>2010-01-06T17:40:00.004+01:00</published><updated>2010-01-06T18:39:56.982+01:00</updated><title type='text'>Evo-Devo – so „einfach“ funktioniert Evolution</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; font-family: georgia;"&gt;Als „neues Paradigma präsentierte Martin Neukamm kürzlich die Evolutionäre Entwicklungsbiologie – kurz „Evo-Devo“ – im „Laborjournal“ (Neukamm 2009). Die Entdeckungen, dass Regulationsgene hochkonserviert sind, dass Gene mehrfach genutzt werden und dass Lebewesen in vielerlei Hinsicht modular aufgebaut sind, sollen Schlüssel für das Verständnis der Entstehung evolutiver Neuheiten bereithalten. Tatsächlich gibt es bemerkenswerte und oft auch überraschende Entdeckungen in der Entwicklungsbiologie. Doch die postulierten evolutionären Mechanismen sind weitgehend spekulativ und werden zudem mit einem teleologischen Vokabular beschrieben. Außerdem werden notwendige Bedingungen für die Entstehung von Neuheiten mit hinreichenden Erklärungen verwechselt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;„Die Frage ist, ob das Wechselspiel von genetischen Veränderungen und Selektion eine hinreichende naturwissenschaftliche Erklärung für die Evolution der irdischen Lebenswelt liefert! Die gegenwärtige Biologie beantwortet diese Frage mit Ja“ (Hemminger 2007, 22). Entgegen diesem „Ja“ gibt es unter Evolutionsbiologen bis heute eine sehr grundlegende Kontroverse über die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mechanismen &lt;/span&gt;des Artenwandels (wenn auch nicht über das „Ob“ der Evolution). Ledon-Rettig et al. (2008, 326) stellen fest: „Eines der bedeutendsten ungelösten Probleme der Biologie ist das Verständnis, wie neue, komplexe Phänotypen entstehen, sowohl in der individuellen Entwicklung als auch in der Stammesgeschichte.“(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1&lt;/span&gt;)  Und Arthur (2004, 36) überrascht mit dem Statement: „Wie kann eine Evolutionstheorie ernst genommen werden, die vorgibt, die Entstehung der Lebewesen ... zu erklären, ... wenn alles, was sie uns erzählt, darin besteht, dass verschiedene Zerstörungsraten die Zusammensetzung des Erbguts der Populationen verändern? Wie sind die neuen Varianten, die die natürliche Selektion in den Populationen verbreitet, erstmals erschaffen worden?“(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2&lt;/span&gt;)  Und drei Jahre danach: „How do novelties arise? We can’t yet agree on a definition for them, let alone answer this fundamental question“ (Arthur 2007, 261); vgl. auch &lt;a href="http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/n93"&gt;Mikroevolution, Makroevolution und „ID“&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wie soll man diese unterschiedlichen Einschätzungen zusammenbringen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Die angebotene Lösung: Es muss die richtige Art von Mutationen sein, die der Selektion angeboten werden. Überraschende Entdeckungen der letzten gut 20 Jahre über das Erbgut der Lebewesen haben zu neuen Ideen über den Modus des Artenwandels geführt. In Stichworten: Konservierte Gene, Mehrfachnutzung, Modularität.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Zu aller Biologen Überraschung stellte sich nach und nach heraus, dass Regulationsgene, deren Aktivität ganze Kaskaden untergeordneter Prozesse auslösen, bei den verschiedensten Tierstämmen nahezu identisch sind. So werden die Bildung des Auges, des Herzens oder von Extremitäten sowie vielen anderen Organen bei fast allen Tierstämmen von gleichartigen (homologen) Masterkontrollgenen gesteuert.(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3&lt;/span&gt;)  Weiter hat sich mehr und mehr gezeigt, dass gleichartige Proteine bis hin zu ganzen Kaskaden von hintereinander geschalteten Proteinen im Stoffwechsel und in der Signalübertragung mehrfach genutzt werden. Ein berühmtes Beispiel sind die Linsencrystalline, dem Hauptbestandteil der Linsen von Linsenaugen. Diese erfüllen im Zellstoffwechsel anderer Organe desselben Tieres u. a. auch Aufgaben als Hitzeschockproteine oder bei der Verstoffwechslung von Zuckern oder Alkohol. Und es hat sich gezeigt, dass sich entwickelnde und ausgewachsene Organismen modular aufgebaut sind, also aus Untereinheiten, die bezüglich ihrer Funktion relativ selbständig (autonom) auch gegenüber identischen Modulen in anderen Teilen des Organismus sind.(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Was haben diese Entdeckungen mit Evolution zu tun? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Diese erstaunlichen Entdeckungen der Entwicklungsbiologie und Genetik sollen nun einen Schlüssel zum Verständnis der Evolutions-Mechanismen bieten. In den letzten 20 Jahren hat sich eine eigene Forschungsrichtung entwickelt, die Entwicklungsbiologie und Evolutionsforschung zusammenbringen möchte: Evo-Devo (&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;evo&lt;/span&gt;lution and &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;dev&lt;/span&gt;el&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;o&lt;/span&gt;pment) – ein „neues Paradigma“ (Neukamm 2009). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Und wie geht nun beides zusammen? Die oben angesprochenen im gesamten Tierreich nachgewiesenen gleichartigen Entwicklungsgene bezeichnet man als (evolutionär) hochkonserviert. Da diese in den Organismen auf teilweise identische und verschiedene Weisen (mehrfach) genutzt werden, könnte Evolution dadurch erfolgt sein, dass schon vorhandene Gene vervielfältigt und die Kopien dann schrittweise „zweckentfremdet“ und in neue Zusammenhänge eingebaut wurden. Man spricht von „Gen-Rekrutierung“, „Neuprogrammierung“, „Neuverdrahtung“ und „Kooption“. Modularität erleichtert Änderungen ohne unerwünschte Nebenwirkungen, da Verflechtungen mit anderen Teilsystemen des Organismus nicht stark ausgeprägt sind. Gilbert (2003, 766) bezeichnet Modularität als „Vorbedingung für Evolution durch Entwicklung“. Module ermöglichen eine relativ freie Kombinierbarkeit, also ein unterschiedliches „Zusammenstecken“, was neue ontogenetische Entwicklungswege und damit auch neue Strukturen ermöglichen soll.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Ideen – aber keine experimentelle Nachweise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Zunächst  fällt auf, dass die neu vorgeschlagenen hypothetischen Evolutionsmechanismen zweierlei repräsentieren: einmal ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zustand &lt;/span&gt;bzw. ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ergebnis &lt;/span&gt;(z.B. Kooption – ein identisches Gen erfüllt in einer anderen Umgebung eine andere Funktion) und zum zweiten einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Prozess&lt;/span&gt; (z.B. ein Gen hat evolutionär an einer anderen Stelle im Organismus eine andere Funktion übernommen).(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5&lt;/span&gt;)  Weiterhin werden – auch in der Fachliteratur – die neuen Mechanismen so beschrieben, als stünden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Akteure &lt;/span&gt;dahinter, die ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ziel &lt;/span&gt;verfolgen. Man bedient sich also einer teleologischen  Sprache.(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6&lt;/span&gt;) Ein aktuelles Beispiel dazu stammt von Neukamm (2009): „Warum sind Organismen modular aufgebaut? Dies ist nicht selbstverständlich, denn man könnte ebenso gut erwarten, dass verschiedene Arten von der morphologischen bis zur molekularen Ebene völlig unterschiedlich sind – so verschieden wie zum Beispiel Quarz- und Atomuhren. Aus evolutionärer Perspektive aber wäre ein solches Szenario unwahrscheinlich. Die Evolution stünde in diesem Fall vor der unlösbaren Aufgabe, jedes Mal durch blindes Würfeln aus einem ‚Buchstabensalat’ einen sinnvollen Roman &lt;span style="font-style: italic;"&gt;de novo &lt;/span&gt;entstehen zu lassen. Operiert sie jedoch mit einem Baukasten bereits vorhandener, konservierter Module (um im Bild zu bleiben: mit ganzen Wörtern, Satzteilen, Sätzen und Textabschnitten), die nahezu beliebig oft kopiert, umstrukturiert und zu immer neuen Texten arrangiert werden können, wird die Aufgabe, neue Baupläne hervorzubringen, lösbar.“ Es wäre eine herausfordernde Aufgabe, diese Sätze so zu formulieren, dass nur gesetzmäßig beschreibbare Prozesse vorkommen und Wendungen wie „Aufgabe lösen“, „operieren“, „umstrukturieren“ und arrangieren“ nicht vorkommen. Jedenfalls kennen Naturprozesse keine Aufgaben, die sie zu lösen haben, und sie handeln nicht. Sie können kein Ziel – die Lösung – verfolgen und wissen nicht einmal, was ein Ziel ist. Neukamms Zitat über die Modularität liest sich gerade so, als hätte sich jemand eine geschickte Strategie ausgedacht, damit Evolution leichter oder überhaupt ablaufen kann. Dass Modularität Evolution erleichtern könnte, ist in der Tat nachvollziehbar, aber verhalten sich die postulierten Entwicklungsmodule tatsächlich so unabhängig voneinander, wie sind die ersten Module evolutionär entstanden und wie konnte aus ihnen die Vielfalt in sich genau abgestimmter Organismen entstehen? Diese Fragen können keinesfalls als geklärt gelten(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;7&lt;/span&gt;) , die Forschung steht hier am Anfang und Ergebnisse wird man abwarten müssen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Aber selbst wenn der Ursprung der Modularität geklärt wäre, und selbst wenn die Prozesse ohne (versteckten) Akteur beschreibbar wären, bliebe die Frage, wie der Einbau vorhandener Proteine oder größerer Module in neue Zusammenhänge überhaupt erfolgen könnte. Man spricht von „Gen-Tinkering“, das ist das „Einflicken“ von Proteinen in neue Zusammenhänge. So sollen die o. g. Linsencrystalline durch ein vielfach (wohl über hundertfach) parallel abgelaufenes Einflicken gebildet worden sein (Piatigorski 2008). Das ist eine zwar interessante, aber hochspekulative Idee(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8&lt;/span&gt;); es ist offen, ob sich dieser hypothetische Prozess experimentell bestätigen lässt und wie die Crystalline die Form einer Linse angenommen haben. Neukamm (2009) meint, Module könnten „durch einfache Mutationen in komplexer Weise intern umstrukturiert werden.“ Er beruft sich auf Gilbert (2003; Kap. 23.5), doch werden dort keine experimentellen Belege dafür geliefert, dass und wie dieser Vorgang funktioniert. Tatsächlich ist die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Idee &lt;/span&gt;des Gen-Tinkerings bzw. der Kooption von schon vorhandenen Genen für neue Aufgaben nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;der allererste Schritt&lt;/span&gt; des Weges, der gegangen werden muss, um die anstehenden evolutionstheoretischen Fragen zu beantworten. Auch Neukamms Behauptung „So kann eine Mutation, beispielsweise an einem ‚genetischen Schalter’ (Regulatorgen) das Zusammenspiel aller untergeordneten Gene synchron verändern und damit möglicherweise ganze Merkmalskomplexe kooperativ umstrukturieren“ ist nicht durch evolutionsförderliche empirische Befunde gedeckt. Schwerwiegende krankhafte Veränderungen nach Mutationen von Regulationsgenen sind dagegen tausendfach dokumentiert. Die Aussage Neukamms ist bislang eher ein Glaubenssatz. Scherer (2009) hat an einem vergleichsweise einfachen Beispiel – der Kooption eines einzelnen Proteins – gezeigt, welche Abstimmungen schon ein einfacher Schritt zur Erlangung einer neuen Funktion erfordert. Mit einer „einfachen Mutation“ ist es bei weitem nicht getan. Die Schwierigkeiten potenzieren sich, wenn ganze Signalübertragungswege oder andere größere Module kooptiert werden sollen. Das gilt erst recht, wenn ein ganzer Hox-Gen-Komplex verdoppelt und diese Verdopplung die Basis für neue Strukturen sein soll, wie das für die frühe Wirbeltierevolution postuliert wird. Das Problem besteht darin, dass auch für eine einfache Kooption zahlreiche aufeinander abgestimmte Anpassungen des Systems erforderlich sind, in welche das neue Protein eingebaut werden soll. Darüber gibt Neukamm (2009) keinerlei Rechenschaft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Experimentierfreudige Stadien&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Nicht weniger problematisch wie der doppeldeutige und teleologische Gebrauch der Begriffe wie Kooption, Rekrutierung oder Neuprogrammierung ist die Rede von „experimentellen Stadien“ der Evolution, da es in der Evolution keine Experimentatoren gibt. Aufgrund des Befundes, dass viele Gruppen von Lebewesen plötzlich in großer Vielfalt und Verschiedenartigkeit fossil in Erscheinung treten, wird diese Redewendung schon länger in der Paläontologie gebraucht. In solchen Fällen wird vermutet, dass die Organismen zu Beginn der Formenexplosion viel flexibler gestaltet waren als später (oder als heute) und noch in viele Richtungen evolvieren konnten, und dies auch mehrfach unabhängig voneinander mit einem ähnlichen Ergebnis (Konvergenz). Diese Idee greift Neukamm (2009) auf, wenn er schreibt: „Die Evolution befindet sich, salopp gesprochen, noch in einem experimentierfreudigen Stadium. Die Folge ist häufig eine ‚Formenexplosion’, wie sie beispielsweise im Kambrium oder zu Beginn des Tertiärs bei den Säugetieren auftrat. Im Laufe der Zeit geraten jedoch immer mehr Merkmale in Abhängigkeit zu den älteren, entsprechend steigt ihre Bürde.“ Letzteres soll zu Kanalisierungen führen, so dass die weiteren Evolutionsmöglichkeiten zunehmend eingeengt werden. Außerdem soll auf diese Weise das häufige Auftreten von Konvergenzen erklärt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Die Idee genetisch flexibler Vorläufer ist rein hypothetisch, ja eigentlich pure Spekulation. Aber gesetzt den Fall, es gab solche Formen, ergibt sich ein Paradox für die Evolution: Einerseits soll es zu Kanalisierungen kommen, was zu einer zunehmenden Einengung der Veränderungsmöglichkeiten (sog. „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;constraints&lt;/span&gt;“) führt, andererseits sollten immer wieder Formen entstanden sein, die zu Ausgangspunkten neuer Artaufspaltungen (Radiationen) (bzw. „experimenteller Stadien“) werden konnten und wieder große Flexibilität aufwiesen. Das heißt: Die „Entwicklungszwänge“ (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;constraints&lt;/span&gt;) mussten wieder aufgebrochen werden. Entstehung von constraints und deren Auflösung widerstreiten einander – eine Zwickmühle für Evo-Devo! Denn einerseits müssen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;constraints &lt;/span&gt;soweit aufgebrochen werden können, dass dadurch neue Strukturen entstehen können, andererseits wird dadurch die Stabilität der Organismen stark gefährdet, so dass sie ihre Konkurrenz- oder sogar Existenzfähigkeit verlieren könnten. Eine ausführlichere Diskussion dieses Problems wird in Junker (2007, 35f.) geführt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Und die Idee, dass gelockerte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;constraints &lt;/span&gt;zu einer Explosion neuer Formen und Konstruktionen führen können, ist experimentell nicht belegt, sondern Spekulation; möglicherweise ist dies sogar prinzipiell nicht prüfbar und damit außerhalb der Naturwissenschaft (da wir diese hypothetische Existenz solcher Organismen gar nicht empirisch kennen).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Da es bei Evo-Devo um die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mechanismen &lt;/span&gt;der hypothetischen Makroevolution geht, ist es recht und billig, nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;experimentellen &lt;/span&gt;Nachweisen zu fragen, denn das ist die Basis naturwissenschaftlich begründeter Aussagen im Rahmen der kausalen Evolutionsforschung. Evo-Devo wird sich an Experimenten messen lassen müssen, nicht daran, ob die Ideen der Kooption, Neuprogrammierung, des Aufbrechens von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;constraints &lt;/span&gt;oder von „experimentierfreudigen“ Stadien sich in ein Evolutionskorsett phänomenologisch oder formal logisch einpassen lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Notwendige und hinreichende Bedingungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; Im Zusammenhang mit Evo-Devo kommt es häufig vor, dass notwendige und hinreichende Bedingungen verwechselt werden. Dies wurde bereits im o. g. Zitat von Neukamm deutlich, in dem er zum Ausdruck bringt, dass eine Mutation eines Steuergens vorteilhafte Folgen für die nachfolgenden Entwicklungskaskaden haben könnte. In einem Beitrag im Sammelband „Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus“ schreiben Hemminger &amp;amp; Beyer (2009) in diesem Sinne folgende bemerkenswerte Sätze: „Denn auch die größten Neuerungen in der Evolution können immer nur auf das ‚Ausschöpfen’ des in den Genen schlummernden Entwicklungspotenzials zurückführt werden. Die Evolution der Fledermausflügel belegt dies in besonderer Weise: Für diese evolutive Neuerung waren offensichtlich keine komplexen Innovationen erforderlich; eine bereits vorhandene Struktur, die Vorderextremität konventionell gebauter Vierfüßer, wurde lediglich modifiziert.“ Das ist eine Wunschvorstellung, die keine Basis in experimentellen Befunden, in der vergleichenden Anatomie und in den Kenntnissen aus der Teratologie (Lehre von den Missbildungen) hat. Änderungen in Steuergenen führen bekanntermaßen zu Missbildungen (s. o.), nicht aber zu weitreichenden Neuerungen wie etwa einem Fledermausflügel. Hemminger &amp;amp; Beyer (2009, 156) argumentieren wie folgt: Der morphogenetische Mechanismus, der zu den verlängerten Fingerknochen der Fledermäuse führte, sei bekannt: „Es handelt sich um eine Modifikation des morphogenetisch wirksamen Peptids &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bone morphogenetic protein 2&lt;/span&gt; (BMP2). Je mehr BMP2 in den Fingerknochen vorhanden ist, desto länger werden die Knochen. Für die Fledermäuse konnte die Ursache für die Voraussetzung des aktiven Fluges, nämlich die verlängerten Phalangen, auf eine einfache Mutation zurückgeführt werden, die dafür verantwortlich ist, dass die Finger in der Embryogenese schneller wachsen als die übrigen Knochen (Sears et al. 2006).“ Damit wird offenkundig nur eine einzige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;notwendige&lt;/span&gt;, aber bei weitem nicht hinreichende &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Voraussetzung &lt;/span&gt;für die Ausbildung des Fledermausflügels beschrieben, deren evolutive Entstehung selbst nur hypothetisch angenommen werden kann. Mit einem Gen, durch das gerade einmal die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Länge &lt;/span&gt;von Extremitätenknochen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;beeinflusst &lt;/span&gt;wird, ist schließlich bei weitem nicht geklärt, wie die Form der Fingerknochen, geschweige denn der Fledermausflügel entsteht. Dasselbe gilt für die Entstehung der Flughäute. Für deren Entstehung wurde eine weitere notwendige, nicht hinreichende Bedingung entdeckt, nämlich die Unterdrückung des programmierten Zelltods zwischen den Fingergliedern. Das erklärt noch lange nicht die Entstehung der Flughaut, denn diese besteht aus weit mehr als nur aus Geweberesten zwischen den Fingern. Aber verlängerte Fingerknochen plus Flughaut ermöglichen immer noch keinen Flug. Dazu braucht es spezifische Muskeln und vieles mehr.(&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;9&lt;/span&gt;) Bereits die beiden notwendigen Bedingungen „Verlängerung der Knochen“ und „Bildung der Flughaut“ müssten bei deren erstmaliger Entstehung – neben vielen weiteren Änderungen – &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gekoppelt &lt;/span&gt;auftreten, um einen Selektionsvorteil zu ermöglichen. Hemminger &amp;amp; Beyer machen es sich unter Ausblendung der Fülle an anatomischen, physiologischen und ontogenetischen Kenntnisse sehr einfach mit einer angeblichen Erklärung zur Evolution des Fledermausflügels. Die Entdeckung von Regulationsgenen und ihren Aufgaben besagt über eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;evolutive Entstehung&lt;/span&gt; der von ihnen beeinflussten Organe und Strukturen relativ wenig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Neukamm (2009) verweist am Ende seines Artikel auf einen „detaillierteren Überblick“ über Evo-Devo von Hemminger &amp;amp; Beyer (2009), dem ich mich an anderer Stelle widmen möchte. Er schließt mit einem Zitat von S. B. Carroll: „Die Entdeckung des uralten genetischen Werkzeugkastens ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass Tiere wie Menschen von einem einfachen gemeinsamen Vorfahren abstammen, der dann modifiziert wurde.“ Dem sei nichts hinzuzufügen, so Neukamm. Nein, die Arbeit fängt damit erst an: Ähnlichkeiten wie der gemeinsame Baukasten besagen nämlich nichts darüber, welche Prozesse dazu geführt haben, wie der Baukasten entstand und wie er so vielseitig genutzt werden konnte. Carroll irrt sich zudem, denn das Auftreten des genetischen Werkzeugkastens ist ein ebenso starkes Argument für Schöpfung, da es ein ganz typisches Kennzeichen eines zielorientiert handelnden Schöpfers ist (vgl. Junker 2009b, Kap. 7). Und schließlich ist der Baukasten zunächst ein Problem für die Evolutionsvorstellung, da gerade dessen Auftreten und Verteilung im Tierreich im Rahmen der bisher favorisierten Evolutionstheorien so nicht erwartet bzw. vorhergesagt wurde (s. z. B. Sommer &amp;amp; Riebesell 2009, 285/287).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Die Design-Perspektive: nomen est omen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Das eingangs genannte Zitat von Arthur (2004, 36) geht wie folgt weiter; „Obwohl der Begriff ‘Schöpfungswissenschaft’ anrüchige Assoziationen beinhaltet, weil er häufig von einigen religiösen Fundamentalisten verwendet wird, brauchen wir wirklich eine Art ‚Schöpfungswissenschaft’ (in einem anderen Sinne dieses Begriffs) als einen Hauptbestandteil der Evolutionstheorie.“ Evo-Devo, die „Evolutionäre Entwicklungsbiologie“ soll dies leisten. Bislang ist Evo-Devo – soweit experimentell nachvollziehbar – offenkundig fast nur „Devo“ und fast kein „Evo“. Die Entwicklungsbiologie ist experimentell arbeitende Naturwissenschaft, die zu faszinierenden Entdeckungen geführt hat, denen sicher noch viele weitere folgen werden. Die darauf aufbauenden Mutmaßungen über evolutionäre Prozesse, die nur mit mehrdeutigen und teleologischen Begriffen beschrieben werden können („wir brauchen eine Art ‚Schöpfungswissenschaft’“), überschreiten dagegen die Grenze dessen, was naturwissenschaftlich begründet werden kann. Die Forschung aus der Design-Perspektive macht auf die Grenzen des gegenwärtig naturwissenschaftlich Erklärbaren aufmerksam und fragt, ob diese Grenzen möglicherweise grundsätzlicher Art sind und das Argument gegen eine rein naturalistisch erklärbare Entwicklung des Lebens in sich tragen. Aus dieser Perspektive ergibt sich ebenfalls eine Fülle von Fragen, die naturwissenschaftlich bearbeitet werden können bzw. müssen. Wie breit ist das Spektrum, in dem experimentell fassbare Veränderungen von Genen, Organen und Organismen dokumentiert werden? Welche Voraussetzungen für konstruktive „Neuprogrammierungen“ müssen gegeben sein? Kann erwartet werden, dass diese durch ungerichtet ablaufende Mechanismen entstehen und sich durchsetzen? Gibt es Hinweise auf vorprogrammierte Variabilität und Plastizität, die den Lebewesen ermöglichen, größere Umweltschwankungen zu verkraften? Bilden Extremausprägungen innerhalb des möglichen Variabilitäts- und Plastizitätsspektrum von Organismen die Basis für evolutionäre Neuerungen? (vgl. Junker 2009a) Diese Fragen, die sich aus der Design-Perspektive ergeben, können nur durch weitere Forschung beantwortet werden. Die Komplexität der Lebewesen macht dies zu einer Mammutaufgabe, und einfache sowie eindeutige Antworten sind nicht zu erwarten. Dennoch: Je genauer das untersuchte System bekannt ist, desto besser können die genannten Fragen beantwortet werden. Design-Perspektive braucht ebenso wie die Perspektive Evolution Forschung zu ihrer Stärkung (Junker 2009b)!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Die Behauptung, die Design-Perspektive sei wissenschaftlich fruchtlos, sollte fallengelassen werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Arthur W (2004) Biased Embryos and Evolution. Cambridge Univ. Press.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Arthur W (2007) The search for novelty. Nature &lt;span style="font-style: italic;"&gt;447&lt;/span&gt;, 261-262.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Charlesworth B (2005) On the origins of novelty and variation. Science &lt;span style="font-style: italic;"&gt;310&lt;/span&gt;, 1619-1620. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Coyne JA (2005) Switching on evolution. How does evo-devo explain the huge diversity of life? (Rezension). Nature &lt;span style="font-style: italic;"&gt;435&lt;/span&gt;, 1029-1030.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Erwin D (2005) A variable look at evolution. Cell &lt;span style="font-style: italic;"&gt;123&lt;/span&gt;, 177-179.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Gilbert SF (2003) Developmental Biology 2003, 7th ed. Sunderland, Mass.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Gregory TR (2008) The Evolution of Complex Organs. Evo. Edu. Outreach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;1&lt;/span&gt;, 358-389. doi 10.1007/s12052-008-0076-1&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Hemminger H &amp;amp; Beyer A (2009) Evolutionäre Entwicklungsbiologie: Schlüssel zum kausalen Verständnis der Evolution. In: Neukamm M (Hg) Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus. Göttingen, S. 134-170.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Junker R (2006) &lt;a href="http://www.si-journal.de/jg13/heft1/sij131-r.html"&gt;Rezension von Marc W. Kirschner &amp;amp; John C. Gerhart: The Plausibility of Life. Resolving Darwins Dilemma. Stud. Int. J. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;13&lt;/span&gt;, 53-56. &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Junker R (2007) &lt;a href="http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/p41266.php"&gt;Evo-Devo&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Junker R (2009a) Evo-Devo: Schlüssel zur Makroevolution? Teil 3: Genetische Akkommodation: Schritte zum Erwerb evolutiver Neuheiten? Stud. Int. J. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;16&lt;/span&gt;, 74-80.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Junker R (2009b) Spuren Gottes in der Schöpfung? Eine kritische Analyse von Design-Argumenten in der Biologie. Holzgerlingen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Kirschner MW &amp;amp; Gerhart JC (2005) The plausibility of life. New Haven and London.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Ledon-Rettig CC, Pfennig DW &amp;amp; Nascone-Yoder H (2008) Ancestral variation and the potential for genetic accommodation in larval amphibians: implications for the evolution of novel feeding strategies. Evol. Dev. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;10&lt;/span&gt;, 316-325.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Neukamm M (2009) Neues Paradigma. Evolutionäre Entwicklungsbiologie. Laborjournal 11/2009, 24-27.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Piatigorsky J (2008) A Genetic Perspective on Eye Evolution: Gene Sharing, Convergence and Parallelism. Evo. Edu. Outreach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;1&lt;/span&gt;, 403-414. doi 10.1007/s12052-008-0077-0&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Scherer S (2009) Makroevolution molekularer Maschinen: Konsequenzen aus den Wissenslücken evolutionsbiologischer Naturforschung. In: Hahn HJ, McClary R &amp;amp; Thim-Mabrey C (Hg) Atheistischer und jüdisch-christlicher Glaube: Wie wird Naturwissenschaft geprägt? Norderstedt, S. 95-149.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Sears KE, Behringer RR, Rasweiler IV JJ &amp;amp; Niswander LA (2006) Development of bat flight: Morphologic and molecular evolution of bat wing digits. Proc. Natl. Acad. Sci. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;103&lt;/span&gt;, 6581-6586.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Sommer RJ &amp;amp; Riebesell M (2009) Die Entstehung der biologischen Formenvielfalt und das Verhältnis zwischen Entwicklungsbiologie und Evolutionsforschung. In: Engels E-M (Hg) Charles Darwin und seine Wirkung. Frankfurt, S. 276-302.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wagner GP, Mezey J &amp;amp; Calabretta R (2005) Natural selection and the origin of modules. In: Callebaut W &amp;amp; Rasskin-Gutman D (eds) Modularity: Understanding the development and evolution of natural complex systems. Cambridge, Mass., pp 33-29.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wagner GP, Pavlicev M &amp;amp; Cheverud JM (2007) The road to modularity. Nat. Rev. Genet. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;8&lt;/span&gt;, 921-931.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anmerkungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1&lt;/span&gt; „One of biology’s most significant unresolved issues is to understand how novel, complex phenotypes originate, both developmentally and evolutionarily.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2&lt;/span&gt; „How can a theory of evolution that purports to explain how creatures with trillions of cells arose from unicellular beginnings be taken seriously if all it tells us is that differential rates of destruction can alter the genetic composition of populations? How are the new variants that natural selection spreads through populations created in the first time?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3&lt;/span&gt; Die Wendung „Gene steuern“ ist eine unsaubere Ausdrucksweise, die hier jedoch nicht problematisiert werden soll. In Wirklichkeit sind auch Regulationsgene in ein komplexes Geflecht von Signalübertragungen und Steuerungselementen eingebettet und steuern selbst nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4&lt;/span&gt; Diese Modularität ist wichtig, weil Module als quasi-autonome Teile eines Entwicklungssystems betrachtet werden, die verändert werden können, ohne zugleich andere Teile des Organismus ernsthaft zu stören. Entwicklungsmodule kommen vor bei morphogenetischen Feldern, Signalübertragungswegen, Imaginalscheiben, Zelllinien, Parasegmenten von Insekten und Organrudimente bei Wirbeltieren sowie Enhancer-Regionen von Genen (Gilbert 2003, 768). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5&lt;/span&gt; „Bedauerlicherweise verursachen viele der gegenwärtig benutzten Begriffe wie ‚adaptation’, ‚exaptation’, ‚bricolage’ und nicht zuletzt ‚collage’ eine deutliche Konfusion, da sie auf zweierlei Bezug nehmen: auf einen Prozess und dessen Produkte. Eine begriffliche Präzisierung ist ohne Frage erforderlich“ (Gregory 2008, 364; übersetzt).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6&lt;/span&gt; Teleologie: Lehre von den Zwecken und von der Zielgerichtetheit von Vorgängen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;7&lt;/span&gt; Vgl. z. B. Wagner et al. (2005; 2007) und Coyne (2005, 1029): „Aber Modularität und ein gemeinsamer genetischer Baukasten können für sich alleine nicht die ‘endlosen Formen’ begründen, weil konservierte Gene Vielfalt nicht erklären können.“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8&lt;/span&gt; Diese Idee ist durch den Vergleich verschiedener Organismen aufgekommen; sie wurde weitgehend vergleichend-biologisch erschlossen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;9&lt;/span&gt; Die Autoren meinen dazu: „Um schließlich die Verlängerung der Blutgefäße, Muskelelemente sowie der Nervenbahnen zu den an den Fingerknochen angehefteten Muskeln zu bewerkstelligen, war wahrscheinlich gar keine gesonderte, auf viele Einzelmutationen zurückgehende Feinjustage erforderlich. Vielmehr scheinen Veränderungen des Knochenbaus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;automatisch &lt;/span&gt;auch Veränderungen der Muskeln, Nerven und Blutgefäße in der Embryonalentwicklung nach sich zu ziehen, angetrieben durch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„selbstentdeckende“ ontogenetische Entwicklungsprozesse &lt;/span&gt;(Kirschner/Gerhart  2005).“ Zu den Ideen von Kirschner &amp;amp; Gerhart (2005) siehe meine Rezension (Junker 2006) und kritische Rezensionen von Erwin (2005) und Charlesworth (2005).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-2344576109656063798?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/2344576109656063798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=2344576109656063798' title='28 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/2344576109656063798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/2344576109656063798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2010/01/evo-devo-so-einfach-funktioniert.html' title='Evo-Devo – so „einfach“ funktioniert Evolution'/><author><name>Reinhard Junker</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>28</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5676212855251972426</id><published>2009-12-19T17:23:00.003+01:00</published><updated>2009-12-19T17:48:24.599+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evolutions-Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Design-Modelle/Design interpretieren'/><title type='text'>Zweiter Bericht Podiumsdiskussion „Design ohne Designer“ mit Kommentaren</title><content type='html'>Markus Rammerstorfer hat über die Podiumsdiskussion „Design oder Designer“ am 24. 11. 2009 im Stuttgarter Rosensteinmuseum &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/11/podiumsdiskussion-design-ohne-designer.html"&gt;hier&lt;/a&gt; schon berichtet.Mit etwas Verspätung folgt hier ein weiterer Bericht mit einigen Kommentaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am „Darwin-Tag“, dem 150. Jahrestag der Veröffentlichung von Charles Darwins „Über den Ursprung der Arten“, fand vor ca. 200 Besuchern im überfüllten Walsaal des Museums Schloss Rosenstein eine ungewöhnliche Podiumsdiskussion zum Thema „Design ohne Designer“ statt. Ungewöhnlich deshalb, weil vier Evolutionskritiker beteiligt waren, die mit fünf Evolutionsbefürwortern knapp drei Stunden lang diskutierten. Und Podiumsveranstaltungen dieser Art sind ohnehin selten und nicht unumstritten (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1&lt;/span&gt;). &lt;br /&gt;Mit insgesamt 9 Teilnehmern (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2&lt;/span&gt;) , die nach kurzen Einführungen über sieben Themen (s. u.) pro und contra diskutieren sollten, war das Podium zu groß, als dass wirkliche Diskussionen möglich gewesen wären. Für jedes Thema waren 10 Minuten Zeit vorgesehen, davon je drei Minuten für einen Vertreter jeder Partei und anschließend vier Minuten Diskussion unter den jeweiligen Referenten. Diese Diskussion fand aber kaum statt. Auf die ersten beiden „Kontra“-Voten gab es nur eine Entgegnung der Evolutions-Fraktion, den Kritikern wurde danach keine Möglichkeit zur Antwort mehr eingeräumt. Das Thema „Dysteleologie“ wurde aus Zeitgründen nach den Eingangsstatements gar nicht diskutiert; lediglich bei drei der sieben Themen gab es ansatzweise eine Diskussion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Laut Presseinformation des Naturkundemuseums war eine Diskussion zu folgenden Fragen angekündigt:&lt;/span&gt; „Gibt es eine wissenschaftliche Erklärung für den Ursprung des Lebens, oder wurde das erste Leben eher von einem intelligenten Schöpfer erschaffen? Ist das scheinbar plötzliche Auftreten der meisten Tierstämme während der so genannten „Kambrischen Explosion“ vor etwa 600 Millionen Jahren ein Widerspruch zu Darwins Theorie? Liefern die informationsverarbeitenden Mechanismen in der DNA und theoretische Schwierigkeiten für die Entstehung neuer Eiweissmoleküle gültige Argumente für die Theorie des Intelligenten Designs? Gibt es biologische Nanotechnologie, wie z.B. die Schwimmgeissel der Bakterien, die so kompliziert und verzahnt gebaut ist, dass sie nicht durch einen darwinistischen Evolutionsprozess entstanden sein kann, oder ist deren Komplexität doch reduzierbar auf viele kleine Evolutionsschritte? Sind vermeintliche Konstruktionsfehler und suboptimale Lösungen bei manchen Lebewesen ein schlagender Beweis gegen einen ‚Designer’? Muss die wissenschaftliche Arbeitsweise zwangsläufig nur auf naturgesetzliche Erklärungen zurückgreifen oder gibt es rationale Argumente dafür auch übernatürliche Eingriffe in die Natur als zulässige Erklärungsalternativen anzusehen?“&lt;br /&gt;Es war vorab vereinbart worden, dass es um „Intelligentes Design“ versus „natürliche Evolution“ gehen sollte, nicht um Kreationismus und auch nicht um theologische Aspekte (die dann aber von seiten zweier Evolutionsvertreter doch kurz angesprochen wurden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eindrücke, die die Referenten und die Besucher mitnehmen, werden sicher recht unterschiedlich sein, je nach Färbung der „Brille“, durch die man das Gehörte bewertet. Daher können und sollen nachfolgende Notizen und Bewertungen nicht den Anspruch von Objektivität erheben. Ich greife einzelne in meinen Augen besonders interessante Inhalte der Ausführungen der Referenten auf und gebe einige Kommentare dazu. Berichte und Eindrücke anderer Teilnehmer und von Besuchern finden Sie unter den in Anmerkung &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3&lt;/span&gt; angegebenen Links.&lt;br /&gt;Eine komplette Übersicht über die Inhalte der Referenten gebe ich hier nicht, sondern konzentriere mich auf die Wiedergabe und Kommentierung der Ausführungen der Evolutionsbefürworter. Zusammenfassungen der Kritiker sind online abrufbar (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zunächst kurz einige allgemeine Eindrücke:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Es kam so ziemlich die komplette Palette der verbreiteten Vorurteile und Verzerrungen über „Intelligent Design“ zur Sprache, von fehlender Prüfbarkeit bis hin zu „Horrorvision“ und „Gefahr für die Wissenschaft“.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Untersuchung der Funktionen und Genetik der Lebewesen wurde mehrfach als „Evolutionsforschung“ hochstilisiert bzw. dafür vereinnahmt. Vieles wurde als evolutionstheoretische Erklärung präsentiert, was lediglich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Beschreibung &lt;/span&gt;gegenwärtig ablaufender Prozesse und Gegenstand der funktional-analytischen Biologie ist, die unabhängig von Ursprungsfragen betrieben werden kann.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Über Erklärungsprobleme von Evolutionstheorien wurde weitgehend hinweggegangen (kambrische Explosion, nichtreduzierbare Komplexität, Entstehung des Lebens, Neuverschaltung von Genen im Rahmen des Evo-Devo-Ansatzes; im Einzelnen siehe unten!).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Evolutionsanschauung wurde mit großer Selbstverständlichkeit als Tatsache präsentiert, an der es nichts zu zweifeln gebe. Dennoch haben sich die Evolutionsvertreter m. E. unter Wert verkauft, da sie kaum Argumente präsentierten, die als Stütze einer allgemeinen Evolution gewertet werden können, obwohl es diese zweifellos gibt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verschiedentlich wurden Methodenfragen angesprochen; das wäre ein wichtiges Thema gewesen, aber das kam viel zu kurz.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die Generalfrage „Design ohne Designer“ wurde in insgesamt sieben Themenblöcken thematisiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Professor Dr. Martin Blum („Was ist Evolution?“)&lt;/span&gt; bezeichnete Theorien als das Beste, das Naturwissenschaftler haben, sie beschreiben Sachverhalte, die sich „nur bestätigt“ haben, so auch die Evolutionstheorie. Theorien machen Voraussagen, so haben die Vererbungsgesetze Darwin bestätigt, ebenso Molekularbiologie und Genetik. Neue Techniken führten zu immer neuen eindrucksvollen und überwältigenden Beweisen für Evolution. Blum zitierte Francis Collins als gläubigen Christen, der Evolution akzeptiere. Daran sehe man, dass es gar keinen Widerspruch zwischen Evolution und christlichem Glauben gebe. Kreationismus und „ID“ sollten aufhören, die Gültigkeit der Naturgesetze zu bezweifeln, wir bräuchten Wissenschaft für die gegenwärtigen Herausforderungen wie Klimakrise und neue Krankheiten.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Kommentar:&lt;/span&gt; Viele angebliche Vorhersagen der Evolutionstheorie wurden in Wirklichkeit nie vorhergesagt; vielmehr werden Evolutionstheorien im Nachhinein überraschenden Befunden immer wieder angepasst. Da das Paradigma „Evolution“ dabei gar nicht zur Disposition steht, ist es kein Wunder, dass die Befunde immer „passen“. Die Tatsache, dass ein Christ wie Francis Collins die Evolution akzeptiert, ist für sich genommen überhaupt kein Argument dafür, dass Evolution und christlicher Schöpfungsglaube wirklich zusammenpassen. In seinem Buch „Gott und die Gene“ diskutiert Collins die wichtigsten Fragen einer „Schöpfung durch Evolution“ nicht einmal. Naturgesetze werden von den Evolutionskritikern selbstverständlich nicht bezweifelt; und Evolution ist kein Naturgesetz. Außerdem braucht der Design-Ansatz Wissenschaft, um sich bewähren zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dr. Jürgen Kriwet („Entstehung des Lebens“)&lt;/span&gt; meinte, es sei „einfach“ und mit wenig Aufwand möglich, aus abiotischen Stoffen „organische Strukturen“ zu erzeugen. Wie das genau gelaufen sei, sei schwer zu fassen. Darauf kam er kurz auf die Endosymbiontenhypothese zu sprechen, die zum Thema „Entstehung des Lebens“ allerdings gar nicht gehört. Nach der Gegenrede von Dr. Lönnig antwortete Prof. Blum, dass die heutigen Einzeller ja nicht die anfänglichen seien, sie seien nach langer Evolution entstanden. Es gebe eine Vielzahl von Hypothesen, die testbar seien, das sei Wissenschaft und das vermisse er bei ID.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Kommentar: &lt;/span&gt;Dr. Kriwet sprach mehrfach von „organischen Strukturen“, die in Experimenten zur chemischen Evolution entstünden, aber das ist viel zu allgemein formuliert. Die eigentlichen Fragen und Probleme (z. B. wie entstehen die Makromoleküle des Lebens?) werden damit umgangen und das Publikum – soweit unkundig – in die Irre geführt, jedenfalls dann, wenn der Eindruck entstanden sein sollte, man hätte wesentliche Schritte zum Leben nachvollzogen (was sicher nicht der Fall ist). Auf Prof. Blums Einwand konnte Dr. Lönnig nicht mehr antworten, da der Moderator das Wort direkt an Michael Maisch weitergegeben hat. Die Antwort hätte z. B. lauten müssen, dass die bisherigen Tests zur chemischen Evolution lebensnotwendiger Makromoleküle fehlgeschlagen sind und man nur mit solchen Lebewesen argumentieren kann, die man kennt; unter diesen sind auch die einfachsten sehr komplex (worauf Dr. Lönnig auch in seinem Statement hinwies).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dr. Michael Maisch („Kambrische Explosion“)&lt;/span&gt; verglich den Fossilbericht mit einer Bibliothek, aus der nur ganz weniges und das sehr bruchstückhaft erhalten sei. Jedes Fossil sei eine Anomalie, insbesondere Fossillagerstätten seien „astronomisch unwahrscheinlich“. Damit wollte er offenbar die kambrische Explosion des Lebens als Artefakt erklären. Vereinzelt gebe es Fossilien aus dem Präkambrium; Fossilien müssten interpretiert werden. In seiner Antwort auf mein Statement wies dabei er noch einmal auf die Lückenhaftigkeit hin, um dann das Thema zu wechseln und über die Evolution der Wale und der Vierbeiner zu sprechen zu kommen, wo die Datenlage für die historische Evolutionsforschung paläontologisch zweifellos deutlich besser ist als bei den Fossilien des Kambriums. Erklärungen für die kambrische Explosion nannte Dr. Maisch aber auch in seiner Entgegnung nicht.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Kommentar: &lt;/span&gt;Eine Antwort auf Dr. Maischs Entgegnung wurde mir leider nicht mehr eingeräumt. Ich hätte darauf hingewiesen, dass die kambrische Explosion aufgrund der immensen Zahl verschiedenster Bauplangestalten nicht als Artefakt aufgrund zu geringer Erhaltung gewertet werden kann, sondern echt und damit ein schwerwiegendes evolutionstheoretisches Problem ist (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Professor Dr. Martin Blum („DNA und Proteinevolution“) &lt;/span&gt;sprach über Steuergene, „Werkzeugkasten“ und konservierte Gene. Diese Befunde seien eindrucksvolle Beleg für Evolution. Dazu gebe es Modularität in vielen Bereichen der Lebewesen, was Evolution erleichtere. Während das Lanzettfischchen nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einen &lt;/span&gt;Satz von Hox-Genen besitze, haben die Wirbeltiere nach einer „doppelten Verdopplung“ vier Sätze davon, das ermögliche eine Spielwiese für die Evolution. Als weiteres Beispiel erwähnte er die Darwinfinken: Wenige Gene kontrollieren deren Schnabelformen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Kommentar: &lt;/span&gt;In Wirklichkeit sind die Befunde des Baukastensystems der Gene und deren Konserviertheit evolutionär völlig unerwartete Befunde (dazu können viele Zitate von Evolutionstheoretikern als Belege genannt werden). Dass diese nachträglich evolutionär gedeutet werden, ist zwar möglich, aber keinesfalls eine glänzende Bestätigung bestehender Theorien, zumal ganz neue Modellierungen einer evolutiven Entstehung eines Baukastensystems und der Modularität erforderlich sind. Diese neue Situation hat dazu geführt, dass einige Biologen bisher bekannte Evolutionsmechanismen als unzureichend betrachten (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6&lt;/span&gt;).  Eine (rein hypothetische) Verdopplung eines Satzes von Hox-Genen würde einen unübersehbaren Aufwand an neuen Abstimmungen im Erbgut und im Stoffwechsel erfordern. Es wäre fair gewesen zu sagen, dass man derzeit keine Antwort geben kann, wie ein solcher Vorgang durch ungerichtete Evolutionsprozesse ablaufen soll. Der Hinweis auf die „Spielwiese für die Evolution“ erklärt nichts, denn es muss gezeigt werden, wie das Spiel läuft. Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ähnlichkeits&lt;/span&gt;vergleich (Genetik des Lanzettfischchens mit der Genetik der Wirbeltiere) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;erklärt &lt;/span&gt;ebenfalls keine Mechanismen und kann nicht einmal als sicherer Beleg für Evolution gelten (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;7&lt;/span&gt;).  Stattdessen benutzte Prof. Blum öfter eine Art Schöpfungsvokabular, das heißt er umschrieb die hypothetischen evolutiven Prozesse so, als ob ein Schöpfer am Werk sei. Die verwendete teleologische Sprache war einmal mehr in diesem Zusammenhang verräterisch. Und was die Darwinfinken angeht, erklärt die Tatsache, dass wenige Steuergene die Form der Schnäbel kontrollieren, in keiner Weise, woher das ganze System kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dr. Hansjörg Hemminger („Nichtreduzierbare Komplexität“)&lt;/span&gt; behauptete, die Widerlegung des Argumentes mit der „nichtreduzierbaren Komplexität“ sei „ganz simpel“. Der Trick der ID-Literatur sei es hier, einen extrem unwahrscheinlichen Prozess für die Entstehung vorzuschlagen. Man macht einen Vergleich mit einer industriellen Endfertigung, so laufe das in der Natur aber nicht ab. Man müsse Modelle einer schrittweisen Entstehung entwickeln, bei diesen seien Wahrscheinlichkeitsabschätzungen für die Evolution der Einzelschritte aber schwer machbar. Dennoch sei absehbar, dass die Evolution nichtreduzierbarer Komplexität möglich sei. Nichtreduzierbare Komplexität sei „überhaupt kein gravierendes Problem“. Der Schluss auf ID sei vollkommen willkürlich. Denn nur weil ein Prozess nicht funktioniere, heißt das ja nicht, dass es auch keinen anderen gebe. Man breche einfach willkürlich mit Erklärungsversuchen ab, wenn man irgendwann einen Schöpfer ins Spiel bringt. Die Argumentation für ID könne nur durch argumentative Kunstgriffe geführt werden.&lt;br /&gt;Auf meine Ausführungen (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8&lt;/span&gt;)  antwortete dann Prof. Blum und kam auf das Auge und deren Masterkontrollgene zu sprechen; Genaktivierung sei mit kleinsten Änderungen möglich. Ein Masterkontrollgen könne neue Kaskaden anschalten; die Augenevolution sei entsprechend verfolgbar und verstehbar. Danach ließ der Moderator einen kurzen Wortwechsel zwischen ihm und mir zu. Ich wies darauf hin, dass Masterkontrollgene die Entstehung der gesamten Kaskade genauso wenig erklären wie der An/Aus-Knopf einen Fernseher; weiter dass auch „Flickschusterei“ Teleologie impliziere, da auch ein Flickschuster Ziele verfolge, überhaupt seien die Formulierungen mit teleologischen Begriffen durchsetzt, und Experimente, mit denen zielgerichtete Prozesse simuliert werden, seien vollkommen wertlos als Simulationen ungerichteter Evolutionsprozesse. Außerdem konnte ich (noch einmal) darauf hinweisen, dass es sich bei der Design-Thematik um eine historische Fragestellung geht und die Forderung nach einem ID-Experiment daher verfehlt sei, hier müsse man methodisch anders vorgehen. Leider musste die Diskussion dann abgebrochen werden.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Kommentar: &lt;/span&gt;Dr. Hemminger kritisiert eine Argumentation, die in der präsentierten Form gar nicht von ID-Befürwortern vorgebracht wird, sondern eine verbreitete Karikatur. In meinem Statement zu diesem Thema habe ich versucht, eine adäquate ID-Methodik in den wenigen zur Verfügung stehenden Minuten zu skizzieren (vgl. Anm. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8&lt;/span&gt;). Ich gab Dr. Hemminger Recht, dass man Modelle aufstellen müsse, es dann aber darauf ankäme, zu prüfen, ob sie gemessen an experimentellen Befunden realistisch seien. Der Schluss auf Design sei ein Schluss auf die beste Erklärung, der auch widerlegbar sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dr. Mike Thiv („Dysteleologie“)&lt;/span&gt;: Unvollkommene Organe (Dysteleologien) passten sehr gut zur Evolutionslehre, da Evolution ungerichtet und ergebnisoffen verläuft und daher nur suboptimale Strukturen erzeugen könne. Es gebe teilweise einander entgegenlaufende Selektionsdrücke, was ein Abwägen und „Kompromisse“ erfordere. Jeder Organismus sei an sein Genom gebunden. Als Beispiel wurde das inverse Auge der Wirbeltiere genannt; das Tintenfischauge sei besser. Die Struktur des Auges sei ein Kompromiss unserer evolutionär entstandenen genetischen Ausstattung. Nur innerhalb dieser Gegebenheiten können die Selektion die Strukturen optimieren.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Kommentar:&lt;/span&gt; Hier kann zum einen auf die Entgegnung von Markus Rammerstorfer verwiesen werden (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;9&lt;/span&gt;). Wachsende Kenntnis über Bau und Funktionen vermeintlich fehlkonstruierter Organe hat schon oft dazu geführt, dass die Behauptung eines Konstruktionsfehlers widerlegt werden konnte. Dies gilt auch für die Konstruktion unseres Linsenauges (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;10&lt;/span&gt;) wie auch für das vielzitierte Beispiel des Wurmfortsatzes des Blinddarms, auf den Rammerstorfer in seinem Statement einging. Aus Zeitgründen wurde über diesen Punkt nicht weiter diskutiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dr. Hansjörg Hemminger („Naturalismus und Wissenschaft“)&lt;/span&gt;: Dr. Hemminger betonte, dass man nicht mit dem Schöpfergott in naturwissenschaftlichen Theorien operiert. Der methodologische Naturalismus fuße auf drei Annahmen: 1. Es gibt eine Realität außerhalb von uns. 2. Dort gibt es regelhafte Ursache-Wirkungs-Beziehungen, 3. Diese kausale Ordnung gilt überall (z. B. auch in der Ursuppe). Das sei eine „minimalistische Metaphysik“ der Naturwissenschaft, die auch in die fernen Räume des Weltalls, in den Mikrokosmos der Atome und in die ferne Geschichte ausgedehnt werde.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Kommentar: &lt;/span&gt;Dass man Gott in Theorien einfüge, ist eine Karikatur; das macht niemand. Die „minimalistische Metaphysik“ wird mit entsprechenden Grenzen und Insuffizienzen der naturwissenschaftlichen Methode erkauft. Sie ist für viele Fragen nicht alleine oder gar nicht zuständig; insbesondere in Ursprungsfragen kann Naturwissenschaft nur als ein Werkzeug zur Gewinnung von Indizien gelten, ist aber nicht alleine „zuständig“. In seiner Entgegnung wies Dr. Lönnig denn auch darauf hin, dass es nicht darum gehen könne, nur naturalistische Erklärungen zuzulassen; Wissenschaft müsse auch für weitere bzw. ergänzende Erklärungsmöglichkeiten offen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den kurzen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Abschluss-Statements&lt;/span&gt; der Redner fiel auf, dass die Evolutionsbefürworter sich in einer Weise über den Design-Ansatz äußerten, als ob vorher von den Befürwortern nichts dazu gesagt worden wäre. Ein Eingehen auf das zuvor Vorgetragene war hier nicht erkennbar. Es wurde erneut die Frage nach Forschungsansätzen von ID und der Methodik aufgeworfen. Das wäre in der Tat ein interessantes Diskussionsthema gewesen, aber der Rahmen der Veranstaltung ließ eine nennenswerte Diskussion darüber nicht zu. Der Design-Ansatz sei früher einmal Grundlage für Wissenschaft gewesen, das aber hätten wir hinter uns, von da kommen wir her. Warum sollten wir das Rad der Geschichte noch einmal neu erfinden? Was aber, wenn der Design-Ansatz gar nie zurecht aus der Wissenschaft verschwunden ist? (s. u.)&lt;br /&gt;Obwohl vom Veranstalter laut vorab gegebenem „Reglement“ nicht erwünscht, kamen auch theologische Aspekte zu Wort, allerdings nicht von den Kritikern, sondern von den Evolutionsbefürwortern. Evolution vertrage sich mit dem Schöpfungsglauben, der „Lückengott“ funktioniere nicht (den hatte ohnehin niemand bemüht), ein göttlicher Plan liege vor und außerhalb des Urknalls und manifestiere sich in den Naturgesetzen. Das gleichzeitige Bekenntnis zu einer naturalistischen Evolution lässt dann aber doch fragen, ob der Schöpfungsbegriff damit nicht völlig seines Inhalts entleert wird (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;11&lt;/span&gt;). &lt;br /&gt;Bemerkenswert war noch das Statement von Dr. Thiv, die Evolutionstheorie suche nicht nach Wahrheit, sondern nach plausiblen Erklärungen, die auch verworfen werden können. Wenn das so ist, weshalb wird Evolution dann so vehement als Tatsache verteidigt; wie kann man dann – wie an diesem Abend mehrmals geschehen – von eindrucksvollen Bestätigungen reden, wenn es gar nicht um Wahrheit geht, man sich also nicht an ihr orientieren kann? Woran werden also die Bestätigungen festgemacht? Will man nicht doch die Wahrheit herausfinden?&lt;br /&gt;Und dass dabei der Design-Ansatz eben doch nach wie vor im Rennen ist, belegte unter anderem Markus Rammerstorfer in seinem Abschluss-Statement mit einem Zitat des ID-Kritikers Michael Ruse: „Wir untersuchen Organismen – mindestens ihre Teile – als wären sie erschaffen, als wären sie entworfen worden („designed“), und dann versuchen wir ihre Funktionen herauszufinden. Zielorientiertes – teleologisches – Denken ist in der Biologie angebracht, weil, und nur weil Organismen so aussehen, als wären sie konstruiert, als wären sie von einer Intelligenz erschaffen worden." (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;12&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anmerkungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1&lt;/span&gt; siehe &lt;a href="http://achdulieberdarwin.blogspot.com/2009/11/das-darwin-jahr-komitee-jagt.html"&gt;Achdulieberdarwin&lt;/a&gt;; dort unter 2) und &lt;a href="http://www.darwin-jahr.de/evo-magazin/wir-spielen-gott"&gt;Darwin-Jahr-Komitee&lt;/a&gt;; dort bei „Kreationisten im staatlichen Naturkundemuseum“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2&lt;/span&gt; Siehe &lt;a href="http://www.naturkundemuseum-bw.de/stuttgart/news/index.php?archive=1&amp;amp;id=299"&gt;Ankündigung des Museums&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3&lt;/span&gt; &lt;a href="http://achdulieberdarwin.blogspot.com/2009/11/design-ohne-designer-ein-bericht.html"&gt;Achdulieberdarwin&lt;/a&gt;; &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/11/podiumsdiskussion-design-ohne-designer.html"&gt;Bericht Markus Rammerstorfer&lt;/a&gt;; &lt;a href="http://www.naturkundemuseum-bw.de/stuttgart/forum/read.php?3,1002,1005#msg-1005"&gt;Eindrücke eines Zuhörers&lt;/a&gt;; &lt;a href="http://www.forum-grenzfragen.de/aktuelles/251109-naturkundemuseum-stuttgart-zu-kreationis.php"&gt;Forum Grenzfragen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.weloennig.de/Podiumsdiskussion.pdf"&gt;Beiträge der Kritiker&lt;/a&gt;; die Beiträge von Rammerstorfer und mir entsprachen etwa dem Text der Zusammenfassung. Lönnigs Zusammenfassungen sind sehr viel länger als sein vorgetragener Beitrag.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5&lt;/span&gt; siehe dazu &lt;a href="http://www.weloennig.de/Podiumsdiskussion.pdf"&gt;mein Statement&lt;/a&gt;, dort Seite 6-8.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6 &lt;/span&gt;Zu allen diesen Punkten siehe R. Junker, &lt;a href="http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/e41266.php"&gt;Evo-Devo&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;7&lt;/span&gt; Vgl. grundsätzlich zum Ähnlichkeitsargument: Junker R (2002) Ähnlichkeiten, Rudimente, Atavismen. Holzgerlingen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8&lt;/span&gt; siehe dazu &lt;a href="http://www.weloennig.de/Podiumsdiskussion.pdf"&gt;mein Statement&lt;/a&gt;, dort Seite 10f.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;9&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.weloennig.de/Podiumsdiskussion.pdf"&gt;Statement von M. Rammerstorfer&lt;/a&gt;, dort Seiten 12f.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;10&lt;/span&gt; Vgl. Ullrich et al. (2006) &lt;a href="http://www.si-journal.de/jg13/heft1/sij131-1.html"&gt;Zankapfel Auge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;11&lt;/span&gt; Vgl. B. Kaiser, &lt;a href="http://www.wort-und-wissen.de/disk/d08/3/d08-3.html"&gt;Die EKD und die Abschaffung der Schöpfung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;12&lt;/span&gt;  Ruse  M (2003) Darwin and Design. Does Evolution have a purpose? Harvard Univ. Press, S. 268.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-5676212855251972426?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/5676212855251972426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=5676212855251972426' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5676212855251972426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5676212855251972426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/12/zweiter-bericht-podiumsdiskussion.html' title='Zweiter Bericht Podiumsdiskussion „Design ohne Designer“ mit Kommentaren'/><author><name>Reinhard Junker</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-3225547910634369905</id><published>2009-12-15T11:57:00.005+01:00</published><updated>2009-12-15T12:45:01.269+01:00</updated><title type='text'>War Paulus „Intelligent Design“-Vertreter?</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Und zwar möchte ich wie folgt vorgehen: So wie die Evolutionsbiologie die (Makro-)Evolution als Tatsache voraussetzt (obwohl diese weder induktiv noch sonstwie bewiesen werden kann [...]), so möchte ich dem (übrigens viel besser beweisbaren) Anspruch des Apostels Paulus folgen, dass seine Ausführungen von Gott selbst inspiriert wurden (ich setze also im Folgenden die Richtigkeit seiner Aussagen als Tatsache voraus) und zitiere zu unserer Fragestellung den berühmten Text aus seinem Brief an die Römer 1, Verse 19-23: [...] Nimmt man also diesen Text als völlig sichere Wahrheit zur Grundfrage, ob intelligentes Design &lt;u&gt;sowohl in der Natur vorkommt als auch erkennbar ist&lt;/u&gt;, dann gibt es nur eine verbindliche Antwort: Nicht nur das Design (und über die ID-Theorie hinaus, die sich auf die Frage nach der Erkennbarkeit von Design in der Natur beschränkt), sondern auch die ‚unsichtbaren Eigenschaften‘ des Designers* - ‚seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit‘ sind aufgrund der ‚Erschaffung der Welt‘ so völlig eindeutig und sicher zu erkennen, dass jeder Mensch, der diese Erkenntnis leugnet, ‚&lt;b&gt;unentschuldbar‘&lt;/b&gt; ist. [...] Demnach muss es eine natürliche Methode geben, die - frei von allen Vorurteilen - es jedem denkenden Menschen ermöglicht, von Gott durch die Schöpfung das zu erkennen, was er ‚ihnen offenbar gemacht‘ hat: ‚...seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit‘. Ich denke, dass auf dem wissenschaftlichen Niveau die ID-Theorie für den ersten Schritt, der Erkennbarkeit von Design in der Natur, einen ausgezeichneten Ansatz bildet (mit und ohne Offenbarung).&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/11/diskussion-ber-id-mit-wolf-ekkehard.html"&gt;W.-E. Lönnig&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: normal;" align="center"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: normal;" align="center"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Ein Blick in die Apostelgeschichte hilft, Römer 1, 20 zu verstehen: Diese Stelle kann nicht herangezogen werden, um das ID-Konzept zu begründen. Sie macht im Gegenteil klar, weshalb dieses aus christlicher Sicht einen falschen Zweck verfolgt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:13;"&gt;1. Natürliche Gottesoffenbarung und "Intelligent Design"&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Quer durch die Kirchengeschichte hindurch haben Theologen über die Frage diskutiert, ob Gott sich auch in der Schöpfung offenbart hat, oder lediglich die Offenbarung in Jesus Christus von Bedeutung ist. Unabhängig von diesem Streit um die „natürliche Theologie“ hat in den letzten Jahrzehnten eine Bewegung von sich Reden gemacht, die einen ganz anderen, &lt;i&gt;nicht-theologischen&lt;/i&gt; Zugang zu diesem Thema sucht: Die „Intelligent-Design“-Bewegung. „Intelligent Design“ (Kurz: ID) bedeutet auf Deutsch in etwa „absichtsvoller Plan“. Hinter diesem Begriff steht die Position, dass Teilen der Welt (wie etwa den Naturgesetzen, dem ersten Leben etc.) ein Schöpfer zugrundeliegt und dessen Wirken naturwissenschaftlich erkannt werden kann. Es geht also nicht darum, dass der Gott der Bibel bewiesen werden soll und erst recht nicht um die Frage, ob Gotteserkenntnis im heilsbegrifflichen Sinne aus der Schöpfung abgeleitet werden kann. Das heißt: Man kann ID vertreten und die natürliche Theologie ablehnen – etwa, indem man von einem nicht-biblischen Schöpfer („Designer“) ausgeht. Oder, indem man als Christ zwar meint, dass zwar nachgewiesen werden kann, dass die Welt nicht nur durch ungelenkte Prozesse entstanden ist, aber nicht daran glaubt, dass sich Gott in seinem Wesen in der Schöpfung zeigt. Andersherum kann man durchaus von der Berechtigung der natürlichen Gottesoffenbarung ausgehen, aber die Herangehensweise des ID-Konzepts aus naturwissenschaftlichen, wissenschaftstheoretischen oder theologischen Kritikpunkten heraus ablehnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:13;"&gt;2. Paulus in Römer 1, 20&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;2.1 Eingrenzung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;In diesem Diskussionsbeitrag soll es um eben diesen theologischen Aspekt gehen. Es ist schon aus Platzgründen nicht möglich, an dieser Stelle sämtliche Bibelbelege zu diskutieren, welche von christlichen ID-Vertretern zur Begründung ihrer Position herangezogen werden. Ich möchte stattdessen exemplarisch die wohl am häufigsten zitierte biblische Aussage – Römer 1, 20 – aufgreifen und einige prinzipielle Punkte aufzeigen, die auch auf andere Schriftstellen angewendet werden können. An besagter Stelle heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„[D]enn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.“ (Schlachter 2000)&lt;b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;2.2 Die "Design-Hinweise"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Lehrt Paulus hier, dass im Sinne des ID „Design“ in der Natur erkannt werden kann? &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Um diese Frage beantworten zu können, muss man wissen, wie bei ID Design erkannt werden soll: Es geht um die Identifikation von so genannten „Design-Signalen“ - also Merkmalen, die auf einen intelligenten Ursprung hinweisen, weil sie vor dem Hintergrund eines (wie auch immer gearteten) Schöpfers besser zu verstehen sind, als durch ungelenkte Prozesse. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Begriff der „Irreduzible Komplexität“(engl. „irreducible complexity“; kurz: IC), den der Biochemiker Michael J. Behe geprägt hat. Er machte darauf aufmerksam, dass viele molekulare Systeme in den Lebewesen ihre Funktion verlieren, wenn einer der Bestandteile entfernt würde. Da die Mechanismen, von denen die heute anerkannte Evolutionsbiologie ausgeht, jedoch kumulativ sind, also in kleinen Schritten zu größerer Komplexität führen sollen, sieht Behe in molekularen Strukturen wie dem Bakterienantrieb eine unüberwindbare Hürde für solche Ursprungserklärungen, während sie gut als Produkte eines intelligenten Agenten zu verstehen wären.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Nun wird Paulus mit dem „Gemachten“ vermutlich nicht an den Bakterienmotor gedacht haben: Die Menschen, über die Paulus an dieser Stelle schreibt – die Heiden - waren keine ausgebildeten Naturwissenschaftler. Doch genau das, den naturwissenschaftlichen Kenntnisstand der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bräuchte man nach vielfacher Aussage der ID-Vertreter, um im Sinne des „intelligent design“ auf Design schließen zu können. Paulus kann es folglich nicht um die Design-Signale der ID-Bewegung gehen, er scheint ein viel intuitiveres Erkennen anzusprechen, das allen Menschen offensteht. Damit möchte ich nicht sagen, dass dieser Erkenntnis-Prozess ohne Bezug zur Verstandes-Ebene ablaufen würde. Ich werde diesen Punkt gegen Ende des Artikels nochmals aufgreifen.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Was Paulus gemeint haben könnte, erschließt sich meiner Meinung nach, wenn wir sein Verhalten gegenüber Heiden betrachten, wie es Lukas in der Apostelgeschichte schildert. Im vierzehnten Kapitel wird berichtet, wie Paulus und Barnabas nach der Heilung eines Gelähmten in Lystra als menschgewordene Götter betrachtet werden. Als die Apostel erfahren, dass ihnen geopfert werden soll, versuchen sie verzweifelt, die Sache ins rechte Licht zu rücken. Sie sagen: &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;„Liebe Leute, was macht ihr da? Wir sind doch auch nur Menschen – Menschen wie ihr! Und mit der guten Nachricht, die wir euch bringen, fordern wir euch ja gerade dazu auf, euch von all diesen Göttern abzuwenden, die gar keine sind. Wendet euch dem lebendigen Gott zu, dem Gott, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat, das ganze Universum mit allem, was darin ist! Zwar ließ er in der Vergangenheit alle Völker ihre eigenen Wege gehen. Doch er gab sich ihnen schon immer zu erkennen, indem er ihnen Gutes tat. Er ist es, der euch vom Himmel her Regen schickt und euch zu den von ihm bestimmten Zeiten reiche Ernten schenkt, er gibt euch Nahrung im Überfluss und erfüllt euer Herz mit Freude.“&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Ich denke, dass wir vor dem Hintergrund des Gesagten eine erste, wichtige Schlussfolgerung ziehen können:&lt;b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center; line-height: normal;" align="center"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;These 1: Die Dinge, die wir laut Paulus von Gott in der Schöpfung erkennen können, sind nicht identisch mit den Design-Signalen der ID-Bewegung.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;2.3 Selbst wenn ID funktioniert: Paulus formuliert wichtige Kritik an diesem Gedanken&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Nur weil Paulus im Hinblick auf die Werke Gottes nicht an IC-Strukturen denkt, heißt das natürlich nicht, dass es diese nicht doch geben könnte und sie kein Argument für einen intelligenten Ursprung des Lebens sein könnten. Nur, weil sich das ID-Konzept nicht aus Römer 1, 20 herleiten lässt, heißt das natürlich nicht, dass es nicht funktioniert. Dies würde eine wissenschaftstheoretische und naturwissenschaftliche Überprüfung des Arguments erfordern, die hier nicht geliefert werden kann. In diesem Kontext möchte ich jedoch aus theologischer Sicht den Wert des ID-Konzepts abschätzen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unter der Voraussetzung&lt;/span&gt;, dass es „funktioniert“. Hätten wir damit aus christlicher Sicht etwas gewonnen? Meines Erachtens liefert ausgerechnet die bei ID-Vertretern so beliebte Bibelstelle in Römer 1 ein klares „Nein“. In diesem Vers fordert Paulus nicht ID – er wendet sich gegen eine solche Idee! Zur Begründung für diese These: Wie gesagt identifiziert ID eben nicht Gott als den Schöpfer, sondern macht lediglich einen „anonymen Designer“ hinter der Natur ausfindig... der Gott sein kann, aber eben nicht sein muss! Zeus, Dyonisos, ja auch Baal etc., sind im Sinne von ID generell akzeptable „Designer“. In diesem Sinn waren die Heiden, auf die Paulus Bezug nahm ID-Vertreter! Sie sahen Design in der Natur! Sie sahen das Wirken einer Intelligenz - ihrer Götter - in der Natur! Wenn es Paulus um das Erkennen eines beliebigen Designs gegangen wäre, dann hätte er mit ihnen voll auf zufrieden sein müssen. Aber das ist er nicht. Sie haben in seinen Augen das Ziel verfehlt. Sie haben nicht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;den &lt;/span&gt;Gott kennengelernt, haben nicht sein Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit er- und anerkannt. Wenn man aus Pauli Worten schon etwas ableiten kann, dann, dass wir ein „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;spezifisches &lt;/span&gt;Design“ (von einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;spezifischen &lt;/span&gt;und nicht nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;anonymen &lt;/span&gt;lediglich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;intelligenten&lt;/span&gt; Designer) vertreten sollten, also von der Bibel ausgehend behaupten sollten, dass man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein ganz bestimmtes&lt;/span&gt; Design in der Natur erkennen kann, nämlich das, welches die Handschrift des Gottes der Bibel trägt! Die Frage ist dann noch immer, ob dieses Erkennen des Designs tatsächlich naturwissenschaftliche Überlegungen sind – Argumente über IC etc. - oder ob es um ein ganz anderes „erkennen“ geht. Klar ist auf jeden Fall – und das ist der zweite Punkt, den ich in diesem Artikel herausarbeiten wollte:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center; line-height: normal;" align="center"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;These 2: Paulus propagiert in Römer 1 nicht das ID-Konzept eines „anonymen Designers“ sondern wendet sich explizit gegen ein Designer-Bild, das nicht dem Gott der Bibel die alleinige Ehre gibt und damit gegen die ID-Bewegung, welche selbst so gerne auf diese Stelle verweist!&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;2.4 Die Rolle des Verstandes&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Auch bei der Frage, wie in den Augen Paulus' aus dem Schauen auf Gottes Schöpfung ein Verstehen seines unsichtbares Wesens, seiner ewige Macht, hervorgehen soll, gibt die Apostelgeschichte Aufschluss. Ich werde anhand einer Predigt von Paulus versuchen meine dritte These zu untermauern:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center; line-height: normal;" align="center"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;These 3: Nur weil mit der Erkenntnis des Wesens Gottes keine naturwissenschaftliche Analyse gemeint sein kann, heißt das nicht, dass der Verstand hierbei keine wichtige Rolle spielen könne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;Damit möchte ich der Kritik an meiner Auffassung begegnen, welche meint, mit meinem Leugnen des naturwissenschaftlichen Charakters des in Römer 1, 20 beschriebenen Erkenntnisprozesses würde ich diesen Vorgang auf eine subjektiv-intuitive und absolut beliebige Ebene reduzieren. Das ist durchaus nicht der Fall: Die Schlachter-Übersetzung spricht in der Tat von einem Erkennen „durch Nachdenken“. Menge wählte die eher intuitiv klingende Übersetzung „mit dem geistigen Auge“ - möglicherweise, um sich von rationalistischen Strömungen seiner Zeit zu distanzieren. Das zugrundeliegende biblische Wort betont aber tatsächlich die Rolle des Verstandes. Es leitet sich vom griechsichen Wort „νο&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;ῦ&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;ς“ ab, welches den Verstand im Sinne des Ortes des Denkens meint. Es geht also durchaus um logisches Denken. Schon der Vergleich mit anderen Stellen, in denen dieses Wort verwendet wird (Mt 16,9; Mk 7,18; Joh 12, 40; 1. Tit 1, 7; Heb 11,3), macht jedoch deutlich, dass hierbei nicht notwendigerweise an naturwissenschaftlich-analytisches Schlussfolgern gedacht ist. Besonders der Vergleich mit Hebräer 11, 3 ist von Bedeutung, da diese Stelle oft zu Römer 1, 20 kontrastriert wird: Laut Römer 1, 20 könne man naturwissenschaftlich auf ein anonymes Design in der Natur schließen, aber das eigentliche Verstehen der Schöpfung im Bezug auf ihren Schöpfer sei laut Hebräer 11, 3 erst auf der Grundlage des Glaubens möglich.&lt;br /&gt;Betrachten wir nun wieder ein praktisches Beispiel aus der Apostelgeschichte, um ein besseres Bild davon zu bekommen, von welcher Art „Nachdenken“ Paulus hier spricht:&lt;br /&gt;In seiner berühmten Rede auf dem Areopag (Apg. 17, 22-32) versucht Paulus den Athenern auf einer ganz logischen Ebene zu zeigen, weshalb ihr Götzendienst falsch sein muss. Paulus stellt ihnen Gott als den vor, „der die ganze Welt mit allem, was darin ist, geschaffen hat“ (V. 24a; NGÜ). Auch hier wird also wieder die Bedeutung von Gott als Schöpfer unterstrichen. Was nun kann man „durch Nachdenken“ (Schlachter, s.o.) aus dieser seiner Schöpfung ableiten? Paulus gibt hier in Vers 24b in Apostelgeschichte 17 eine Antwort, auf die Frage, welche seine Aussage im ersten Kapitel des Römerbriefs aufwirft: „Er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschen erbaut wurden.“ Paulus führt im Folgenden zwei weitere, damit verwandte, Überlegungen an: Gott ist der Geber allen Lebens – er kann keine Götze sein, „als ob er etwas benötigen würde“ (V. 25). Und: Er ist uns nahe, wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen – wie könnten wir dann wiederum durch eigene Kunstwerke ihn erschaffen! (V. 28-29) Wir sehen, wie hinter diesen Versen wieder das erste Kapitel des Römerbriefs aufleuchtet: „An die Stelle der Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes setzten sie das Abbild des vergänglichen Menschen und die Abbilder von Vögeln, vierfüßigen Tieren und Kriechtieren.“(V. 23; NGÜ)&lt;br /&gt;Wenn wir Apostelgeschichte 17 mit Römer 1 im Hinterkopf lesen, können wir also leicht umformulieren: Gottes „unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit“ ist auch für die Athener ersichtlich. Sie suchen Gott und wenn sie vor der Welt stehen, vor der Tatsache derer Existenz und eine „überlegene“ Existenz annehmen, sein „unsichtbares Wesen“ unleugbar wahrnehmen, dann können sie ihren Götzendienst nicht rechtfertigen. Darauf hätten sie durch Nachdenken kommen müssen! Das ist logisch – wenn auch nicht naturwissenschaftlich.&lt;br /&gt;Eine unpersönliche, anonym bleibende Designergestalt, ein „unbekannter Gott“ (V.23) fordert nichts, keinen Dank von Herzen und keine Moral, hat keine Maßstäbe, kann nicht enttäuscht werden. Doch dieser vermeintliche Ausweg, vorbei an der Verantwortung, ist ein Irrweg, das will Paulus zeigen. In Römer 1, 24ff. legt er dar, wozu es führte, dass die Heiden Gott nicht die Ehre gaben: Gott hat sie ihren Begierden und deren Konsequenzen überlassen. Es zahlt sich nicht aus, Gott Dank und Ehre schuldig zu bleiben, dieser Weg führt ins Abseits. Deswegen brauchen die Athener auch den, der von sich sagte, der einzig wahre Weg zu sein, deswegen brauchen sie das Evangelium, deswegen kommt Paulus dann auch auf den auferstandenen Jesus zu sprechen, der als Richter wiederkommen wird (V. 31).&lt;br /&gt;Vieles in Römer 1 wird verständlich, wenn man in Apostelgeschichte 14 und 17 die konkrete Anwendung sieht. Römer 1 ist sozusagen die Theorie, der lehrmäßige Hintergrund, für Paulus' Praxis in Apostelgeschichte 17.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War Paulus ID-Vertreter?&lt;br /&gt;Ich hoffe auf den vorangegangenen Seiten klargemacht zu haben, dass Paulus natürlich von Gott dem Schöpfer ausging und auch davon, dass er sich in seiner Schöpfung offenbart – aber eben nicht im Sinn des ID-Konzepts.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; text-align: justify; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-3225547910634369905?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/3225547910634369905/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=3225547910634369905' title='19 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3225547910634369905'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3225547910634369905'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/12/war-paulus-intelligent-design-vertreter.html' title='War Paulus „Intelligent Design“-Vertreter?'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>19</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-7253020199549854609</id><published>2009-11-27T11:59:00.008+01:00</published><updated>2009-11-30T15:46:57.808+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Besprechungen'/><title type='text'>Podiumsdiskussion 'Design ohne Designer?' in Stuttgart</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am 24.11 um 18.00 hatten wir die Debatte zum Thema 'Design ohne Designer?' am Schloss Rosenstein (&lt;a href="http://science.naturkundemuseum-bw.de/"&gt;Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart&lt;/a&gt;). Ich gebe hier ein paar Hintergrundinformationen dazu.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Folgender Ablaufplan wurde vor der Diskussion ausgesendet:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;18:00 (Walssal im Schloss Rosenstein): Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer durch Frau Prof. Dr. J. Eder (5-10 Min.)&lt;br /&gt;Eingangsstatement pro naturgesetzliche Evolution (5 Min.): Prof. M. Blum&lt;br /&gt;Eingangsstatement pro Intelligent Design: Dr. D. Axe (10. Min.; doppelte Zeit wegen Konsekutiv-Dolmetschen)&lt;br /&gt;1. Thema:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Ursprung des Lebens &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Argumentation pro Evolution (3 Min.): Dr. J. Kriwet&lt;br /&gt;Argumentation pro Intelligent Design (3 Min.): Dr. W.E. Lönnig&lt;br /&gt;Danach kurze Diskussion (4 Min.)&lt;br /&gt;2. Thema: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kambrische Explosion&lt;/span&gt; ("Missing Links")&lt;br /&gt;Argumentation pro Evolution (3 Min.): Dr. M. Maisch&lt;br /&gt;Argumentation pro Intelligent Design (3 Min.): Dr. R. Junker&lt;br /&gt;Danach kurze Diskussion (4 Min.)&lt;br /&gt;3. Thema:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; DNA und Protein-Evolution&lt;/span&gt; (Ursprung biologischer Information)&lt;br /&gt;Argumentation pro Evolution (5 Min.): Prof. M. Blum&lt;br /&gt;Argumentation pro Intelligent Design (10 Min.; doppelte Zeit wegen Konsekutiv-Dolmetschen): Dr. D. Axe&lt;br /&gt;Danach kurze Diskussion (5 Min.)&lt;br /&gt;4. Thema:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Nichtreduzierbare Komplexität?&lt;/span&gt; (Bakteriengeissel)&lt;br /&gt;Argumentation pro Evolution (3 Min.): Dr. H. Hemminger&lt;br /&gt;Argumentation pro Intelligent Design (3 Min.): Dr. R. Junker&lt;br /&gt;Danach kurze Diskussion (4 Min.)&lt;br /&gt;5. Thema:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Dysteleologie&lt;/span&gt; ("Unintelligentes Design", Junk DNA)&lt;br /&gt;Argumentation pro Evolution (3 Min.): Dr. M. Thiv&lt;br /&gt;Argumentation pro Intelligent Design (3 Min.): M. Rammerstorfer&lt;br /&gt;Danach kurze Diskussion (4 Min.)&lt;br /&gt;6. Thema: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gültigkeit des Methodischen Naturalismus als die einzige wissenschaftliche Methode &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Argumentation pro Evolution (3 Min.): Dr. H. Hemminger&lt;br /&gt;Argumentation pro Intelligent Design (3 Min.): Dr. W.E. Lönnig&lt;br /&gt;Danach kurze Diskussion (4 Min.)&lt;br /&gt;Schluss-Statements (je 1 Min. pro Teilnehmer):&lt;br /&gt;Axe (2 Min.; doppelte Zeit wegen Konsekutiv-Dolmetschen), Lönnig, Junker, Rammerstorfer, Hemminger, Maisch, Kriwet, Thiv, Blum&lt;br /&gt;19:45-20:15: Fragen aus dem Publikum an die Runde (max. 30 Min.) &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war die Theorie, die Praxis sah dann etwas anders aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Veranstaltung fand mitten in einer aufwändig ausgestatteten Ausstellung zum Darwin-Jahr statt, die sich bemühte Evidenz für Evolution anschaulich zu präsentieren und ID zu kritisieren (inklusive Plastikmodell des Bakterienrotationsmotors und einer Story die eine evolutionäre Entstehung desselben plausibel machen sollte (1)). Die Diskussion selbst war für mich persönlich im Ablauf eine kleine Enttäuschung, insofern als sie sich eher zu einer wechselseitigen Präsentation entwickelte, in der zwar jeder seinen Standpunkt darstellen konnte aber im Anschluss oft keine wirklich dynamische Diskussion entstand. Die Seite der 'Darwinkritiker' hatte insgesamt wohl weniger Redezeit, insbesondere jedoch wurde ihr mehrmals die Gelegenheit zur Erwiderung genommen. So mussten auch einige Behauptungen der Gegenseite im Raum stehen gelassen werden, die man meiner Meinung nach eigentlich ohne großen Aufwand als wenig fundiert oder überzogen aufzeigen hätte können. Zwar existierte ein genauer Redezeitplan, der jedoch nur sehr grob eingehalten wurde. Bis mein Thema 'Dysteleologie' dran war, blieb nicht einmal mehr Zeit für eine anschließende Diskussion und auch die Zuhörerfragen fielen fast völlig aus. Dafür war der Moderator, Herr Stefan Zibulla, inhaltlich sehr gut vorbereitet, was der Veranstaltung gut getan hat. Die Atmosphäre war sachlich und freundlich, sieht man von einigen 'Ausrutschern' ab, als etwa die publizierte Forschung (2) von Dr.Axe mit dem Verweis auf 'irgendwo im Internet' als widerlegt bezeichnet wurde, oder auch den Versuch Dr. Lönnigs Forschung mit vordergründig witzigen Bemerkungen lächerlich zu machen. Dr.Axe wurde simultan übersetzt, was gut funktionierte, solange er sich entlang des vorab mit dem Übersetzerteam besprochenen Pfades bewegte. Als es zu einer dynamischen Diskussion kam, war die Übersetzung Englisch-Deutsch jedoch stellenweise weniger präzise (manchmal sogar unbrauchbar) und weniger kraftvoll als Dr.Axe im Original (das Übersetzerteam hat meiner Meinung trotzdem eine enorme Leistung erbracht). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Publikum war bemerkenswert interessiert, der Raum war mit ca. 200 Personen randvoll. Viele davon hatten keinen Sitzplatz und standen rund drei Stunden (bis 21.00), da war kaum Unruhe und wenig Bewegung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurz vor Beginn der Veranstaltung gab es die Order, keine Video- oder Tonaufnahmen anzufertigen. Eine bereits einsatzbereite Fernsehkamerea musste wieder abgebaut werden. Auch Literatur durfte nicht ausgelegt werden, obwohl Dr.Lönnig später Abstracts unserer Diskussionsbeiträge an interessierte Zuhörer ausgeben konnte. Mein Manuskript ist schon seit Montag &lt;a href="http://members.liwest.at/rammerstorfer/DiskussionspunkDysteleologiePRINTVERSION.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt; online, die anderen Beiträge sind inzwischen auch im Netz (&lt;a href="http://www.weloennig.de/Podiumsdiskussion.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Insgesamt würde ich ein positives Fazit ziehen; alleine schon die Tatsache, dass eine Veranstaltung wie diese möglich war (und noch dazu in diesem Rahmen) ist bemerkenswert. Ich habe nach der Veranstaltung einige positive Rückmeldungen erhalten und bin sicher, dass genügend Stoff für angeregte Diskussionen und weitere Überlegungen geliefert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) Für eine detaillierte kritische Analyse des dort präsentierten Evolutionsszenarios siehe Scherer S (2009): Makroevolution molekularer Maschinen: Konsequenzen aus den Wissenslücken evolutionsbiologischer Naturforschung. IN: Hahn HJ, McClary R, Thim-Mabrey C (Hrsg) 2009: Atheistischer und jüdisch-christlicher Glaube: Wie wird Naturwissenschaft geprägt? Forschungssymposium vom 2. bis 4. April 2008 an der Universität Regensburg. Norderstedt, Seiten 95-149&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(2) speziell Axe DD (2004): Estimating the prevalence of protein sequences adopting functional enzyme folds. &lt;a href="javascript:AL_get(this,%20'jour',%20'J%20Mol%20Biol.');" title="Journal of molecular biology."&gt;J Mol Biol.&lt;/a&gt; 341(5):1295-315.           &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-7253020199549854609?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/7253020199549854609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=7253020199549854609' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7253020199549854609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7253020199549854609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/11/podiumsdiskussion-design-ohne-designer.html' title='Podiumsdiskussion &apos;Design ohne Designer?&apos; in Stuttgart'/><author><name>Markus Rammerstorfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16936166467003087622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_KyZ_qYtAiUQ/R_ylXgpk8WI/AAAAAAAAAAQ/_kpPJbDcdJQ/S220/California.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-3556864040463254080</id><published>2009-10-25T18:25:00.005+01:00</published><updated>2009-10-25T18:50:40.866+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hintergründe - philosophisch'/><title type='text'>Gibt es eine  Krise des Kopernikanischen Prinzips?</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Motivation&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Um die Eingangsfrage beantworten zu können, soll zunächst einmal die Motivation dargestellt werden, warum es überhaupt sinnvoll ist, sich diese Frage neu zu stellen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Immer wieder wird dem wissenschaftlich interessiertem Publikum erläutert, dass der Mensch eigentlich weniger als ein Staubkorn in den unermesslichen Weiten des Universums sei. Anhand der großen Abmessungen, denen man das Universum zuschreibt, sowie den gewaltigen Kondensationsprozessen bei der Materieentstehung und -vernichtung, scheint es auch für jeden nachvollziehbar, ja zwingend, zu sein, dass die Bedeutung des irdischen Lebens ganz und gar irrelevant ist. Entstehung und Vergehen von Leben, wie wir es kennen, scheinen in der Tat sinnlose Produkte einer gigantischen Energieumwälzung zu sein. Und stets werden zur Untermauerung die neuesten Messungen auf astrophysikalischer und kosmologischer Basis herangezogen. Interpretationshoheit wird mittels der kopernikanischen Wende in der Wissenschaftsgeschichte beansprucht und argumentativ abgesichert. Doch gerade das resultierende Kopernikanische Prinzip im Zusammenwirken mit modernsten Modellen und Messreihen führen in eine Krise.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kopernikanisches Prinzip&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Mit Nikolaus Kopernikus wird gemeinhin der Erkenntnisweg der modernen Naturwissenschaft verknüpft, da dieser im 16. Jahrhundert die Vermutung und die dazugehörige Nachweismethode erörterte, dass die Erde nicht im Mittelpunkt des Universums stünde, sondern diese Rolle die Sonne einzunehmen hätte. Da die Sonne damals auch als ein allegorisches Bild für Gott Verwendung fand, wollte Kopernikus dies auch gar nicht als einen glaubensfeindlichen Akt ansehen, ganz im Gegenteil. Heutige Astronomie stellt klar, dass auch der Sonne nicht der Eigenschaft als Mittelpunkt des Universums zu gelten, zukommt. Wissenschaftshistorisch ist vielmehr festzuhalten, dass die Erde nur als ein Planet unter vielen zu gelten hat, die im Rahmen eines Sonnensystems an eine Zentralmasse gebunden sind. Solche Systeme sind auch keine Seltenheit, sondern treten in den unterschiedlichsten Gestalten in allen kosmologischen Entfernungen auf. Die oft vorgebrachte Relativität der betrachteten Systeme, also dass man aufgrund der Einsteinschen Theorie die Erde als Himmelkörper in der Tat als Mittelpunkt betrachten darf, reicht als Rettungsanker nicht aus, denn dies gilt auch gleichberechtigt für jeden anderen Himmelskörper. Auch mit Einsteins Theoriengebäude lässt sich die Erde nicht als Mittelpunkt des Universums betrachten, denn dieser Mittelpunkt müsste absolut gültig sein. Einsteins Theorie kann nur dahingehend gebraucht werden, dass sich jeder als Mittelpunkt des Universums betrachten darf, wenn er diese Betrachtungsweise auch jedem anderen gleichberechtigt zukommen lässt. Da sich nun jeder als Mittelpunkt sehen darf, kann es niemand für sich als absolut reklamieren!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Diese Erkenntnis wird gemeinhin in dem umfänglicherem Sinne formuliert, dass es im Universum keinen irgendwie ausgezeichneten Ort gibt: Das Universum ist homogen und isotrop!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Im Mittelalter wurde aber mit der angenommenen Zentralstellung der Erde keine bevorzugte Rangordnung verbunden. So schreibt Dennis R. Danielson in [1]:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;blockquote&gt;Doch die Forscher erkennen immer klarer, dass Kopernikus und seine Anhänger die 'Verdrängung' der Erde aus dem Mittelpunkt des Universums keineswegs als Herabstufung empfanden. Nach Auffassung von Aristoteles, dessen physikalische Vorstellungen bis ins 17. Jahrhundert hinein das wissenschaftliche Weltbild bestimmten, ruhte die Erde allein deshalb bewegungslos im Mittelpunkt des Universums, weil sie von allen Elementen - Erde, Wasser, Luft und Feuer - das Schwerste war. Und das Zentrum des Universums war eben der Ort, wo sich die schweren Dinge sammelten. Dieser Umstand, und nicht der wie immer privilegierte Rang der Erde, bescherte uns letztlich eine zentrale Stellung im Weltall.&lt;/blockquote&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Planet des Lebens&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Dennoch wird die Stellung des Planeten Erde gerne mit einem Rang verbunden. Dies aber in erster Linie von jenen Strömungen, die ohnehin jede menschliche Vorrangstellung aus dem philosophischen Denken verbannen möchte, gerade auch in Hinblick auf eine wie auch immer geartete göttliche Auserwählung. Solange der Standpunkt der Erde mit einem positiven Rang des Menschen verbunden ist, versucht man ihn herabzusetzen, um diesen Rang zu verringern. Aufgrund der gezeigten Erkenntnis, dass Stellung der Erde nicht mit dem Rang zu verwechseln ist, verlegt man die Herabsetzung auf die Bedeutung der Erde als Planet des Lebens.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Auch wenn hier die Resultate noch nicht so eindeutig sind, sieht man in den Weiten des Universums doch immer wieder Spektren von Molekülen, die auch als Lebensbausteine in der irdischen Lebensvielfalt anzutreffen sind. Ferner kennt man bereits sehr viele Exoplaneten. Jene Planeten, die um andere Sterne kreisen, als um unsere Sonne. Dabei sind diese Planeten auch wirklich exotisch zu nennen, denn sie haben ganz andere Eigenschaften, als jene Planeten in unserem Sonnensystem. Doch auch unser eigenes Sonnensystem zeigt deutlich auf, dass es Lebenswelten geben kann, die unter ganz anderen Bedingungen zustande kommen, als es bei unserem Heimatplaneten der Fall ist. Außerhalb der habitablen Zone unseres Sonnensystems - etwa zwischen Venus und Mars - finden sich höchstwahrscheinlich Ozeane und Meere gewöhnlichen Wassers unter einer dicken Eiskruste auf Monde des Jupiter und des Saturn. Nähere Untersuchungen müssen klären, ob es dort Leben gibt. Man könnte es aber in diesen Ozeanen ansiedeln. Selbst die oberflächlich unwirtlichen Bedingungen des Mars scheinen auszureichen, dass - wenn dort auch Leben nicht selbst entstanden sein sollte - Mikroben dorthin transportiert wurden, die sich in Nischen festsetzen und vermehren könnten. So schreiben Norbert Pailer und Alfred Krabbe [2]:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Aus heutiger Sicht bietet Mars die beste Aussicht, Lebensspuren jenseits der Erde zu finden. Allerdings sind Erde und Mars keine biologisch isolierten Systeme. Zwischen ihnen gibt es einen langen Austausch von Material in Form von Gesteinsbrocken ihrer Oberflächen, die aus Einschlagsvorgängen von Asteroiden und Kometen stammen. Mikrobiotische Organismen sind nun einmal in Steinen zu finden und zum anderen ist so eine Reise im interplanetaren Raum kein Problem. Damit würde sich Leben auf dem Mars nur als ein anderer Zweig des Lebens auf der Erde darstellen und wäre kein neuer Lebensstammbaum. Sollte es diese Überkreuz-Befruchtung der beiden Planeten gegeben haben, so ist für die naturwissenschaftliche Diskussion offen, wo es entstand. Mars wird dabei als favorisierter Platz gehandelt, da er wegen seiner Größe schneller abkühlte und das Leben früher starten konnte. Dazu kommt, dass durch die geringere Masse (kleinere gravitative Linse) das frühe Bombardement durch herumvagabundierende Brocken geringer ausfiel. Und am Ende wären wir doch alle Marsianer?!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Es ist bis heute Stand der Wissenschaft, dass bislang kein Himmelskörper gefunden werden konnte, der auch nur die Möglichkeit für komplexes Leben bieten würde bis hin zu intelligenten Spezies. Hier ist aber Vorsicht geboten. Diese einmalige lebenspriviligierte Stellung der Erde könnte nur ein Produkt unseres mangelnden Wissens sein, wie jener aristotelischen Begründung der Zentralstellung der Erde im Weltall. Um anderswo komplexes Leben finden zu können ist es zudem sinnvoll nicht die irdischen Verhältnisse und auch nicht die irdischen Lebensformen als alleinigen Maßstab einer exobiologischen Suche zu nehmen. Schon die Suche nach ET nötigt uns also eine andere Sichtweise auf unsere eigene Stellung im Universum ab. Vielleicht ist das der Grund, warum einige Zeitgenossen gerne diese Suche im Keim ersticken wollen und jede Forschungsmission, die hier erfolgreich sein könnte, infrage stellen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dunkles Universum und das Kopernikanische Prinzip&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Diese für das Selbstverständnis des Menschen sicherlich pessimistische Sichtweise wird aber mit Resultaten aus der Astronomie konfrontiert, die sie in eine Krise stürzen. Zunächst findet man in den Bewegungen von Galaxien, dass die dort sichtbare Masse nicht ausreicht, um diese nach den bekannten Gravitationsgesetzen zu erklären. Aus diesem Anlass heraus postuliert man die Dunkle Materie. Diese Materieform ist nicht mit jener der Dunkelmaterie zu verwechseln, also leuchtschwache normale Materie, Gase, Staubwolken etc. Die Dunkle Materie müsste aus einem exotischen Aufbau bestehen, der nicht dem unserer baryonischen Materie entspricht, aus der wir Menschen, Planeten und Sterne bestehen. Aus den immer genaueren Messungen ergibt sich, dass es ca. sechs Mal soviel Dunkle Materie wie baryonische Materie geben müsste. Ihr direkter Nachweis gestaltet sich hingegen sehr schwierig. Eventuell kann das LHC in Genf hier Abhilfe schaffen, sobald die Experimente erfolgreich anlaufen. Das Problem der dunklen Materie besteht vollkommen unabhängig von der Frage, ob die Urknalltheorie korrekt ist oder nicht. Selbst bislang vorgeschlagene Änderungen der Gravitationsgesetze konnten nicht alle Effekte, die auf Dunkle Materie schließen lassen, erklären. Ein weiteres Problem zeigt sich, wenn man unter Zugrundelegung der Urknalltheorie die Expansionsrate des Universums misst. Dabei fiel auf, dass am Rande des sichtbaren Universums die Expansionsgeschwindigkeit zunimmt, anstatt abzunehmen, wie man noch vor 20 Jahren dachte. Um dieses bestätigte Phänomen der zunehmenden Galaxienflucht zu erklären, postuliert man zusätzlich die Dunkle Energie. Die postulierte Dunkle Energie kann man dadurch ersetzen, in dem man das Kopernikanische Prinzip verlässt. Dazu schreiben die Begründer einer alternativen Deutung Timothy Clifton und Pedro G. Ferreira [3]:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;blockquote&gt;Welche empirischen Daten könnten klären, ob die kosmische Expansion von Dunkler Energie angetrieben wird oder ob wir uns an einem ungewöhnlichen Ort - im Zentrum einer riesigen Leere - aufhalten? Um das Vorhandensein eines Leerraums zu überprüfen, brauchen die Kosmologen ein Modell für das Verhalten von Raum, Zeit und Materie in dessen Nachbarschaft. Just solche ein Modell wurde schon 1933 von dem belgischen Priester und Physiker Georges Lemaitre formuliert, unabhängig ein Jahr später von dem amerikanischen Theoretiker Richard Tolman wiederentdeckt und nach dem zweiten Weltkrieg vom britischen Kosmologen Hermann Bondi weiterentwickelt. Die Expansionsraten ihres Modelluniversums hingen nicht nur von der Zeit ab, sondern auch vom Abstand von einem bestimmten Punkt - genau wie unsere Hypothese.&lt;/blockquote&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Schieben wir also die Dunkle Energie beiseite, so leben wir in einem ausgezeichneten Punkt. Nehmen wir nun aber einmal an, dass Dunkle Materie und Dunkle Energie doch existieren, dann ist im Gegensatz zum Kopernikanischen Prinzip unsere Existenz etwas ganz besonderes. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_MmIkNpm1gMQ/SuSOgO9PiAI/AAAAAAAAAAM/jNctIXWSSx0/s1600-h/univmassetorte.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 222px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_MmIkNpm1gMQ/SuSOgO9PiAI/AAAAAAAAAAM/jNctIXWSSx0/s320/univmassetorte.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396594937918621698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;In der grafischen Masse-Bilanz des Universums nimmt die Dunkle Energie ca. 70 %, die Dunkle Materie etwa 25% und die baryonische Materie, aus der wir Menschen bestehen, nur 5 % ein. Unsere gesamte baryonische Welt ist sozusagen gerade einmal die Schaumkrone eines Ozeans, den wir als Universum kennen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Exoplanetenforscher Jaymie Matthews von der kanadischen University of British Columbia fasst es wie folgt zusammen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;blockquote&gt;Noch vor drei Jahrzehnten glaubten wir, aus den elementaren Urbestandteilen des Universums hervorgegangen zu sein - wir waren gewissermaßen das Mehl im kosmischen Rezept. Heute scheinen wir eher irgendeine Zutat oder (wie ich gerne glauben würde) immerhin die Würze zu sein.[4]&lt;/blockquote&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt;Quellen:&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;[1] Spektrum der Wissenschaft 09/2009, Das Vermächtnis des Kopernikus, S. 67f. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;[2] Der vermessene Kosmos, Wort+Wissen-Buch im hänssler Verlag, 2006, S. 124&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;[3] Spektrum der Wissenschaft 08/2009, Wozu Dunkle Energie?, S. 31 &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;[4] Zitiert in Spektrum der Wissenschaft 09/2009, Das Vermächtnis des Kopernikus, S. 72&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-3556864040463254080?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/3556864040463254080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=3556864040463254080' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3556864040463254080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/3556864040463254080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/10/gibt-es-eine-krise-des-kopernikanischen.html' title='Gibt es eine  Krise des Kopernikanischen Prinzips?'/><author><name>Klaus Lange</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17491183740943528221</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_MmIkNpm1gMQ/SuSOgO9PiAI/AAAAAAAAAAM/jNctIXWSSx0/s72-c/univmassetorte.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-1969183470799960984</id><published>2009-07-30T10:14:00.006+02:00</published><updated>2009-07-30T17:30:41.838+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evolutions-Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Design-Modelle/Design interpretieren'/><title type='text'>Design-type thinking: Warum Menschen die Arme schwenken...</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: verdana; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;...wenn sie gehen: Dazu gibt es zwei Erklärungen. Die eine klingt plausibel und kann bequem am Schreibtisch erstellt werden. Sie besagt, dass das Schwingen der Arme ein Überbleibsel aus der Evolutionsgeschichte ist, als unsere Vorfahren noch auf allen Vieren ging.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: verdana; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die andere Erklärung wurde von einem Ingenieur erstellt, der daran arbeitet, gehfähige Maschinen zu konstruieren. Er kam dahinter, dass die mit schwingenden Armen irgendwie besser funktionieren. Dies inspirierte Versuche am Menschen, bei denen sich zeigte, dass das Schwingen der Arme - obwohl es eine geringe Belastung der Armmuskulatur bedeutet - die Stabilisierung des Körpers erleichtert und dadurch eine bedeutende Menge Energie spart. Der Ingenieur wird wie folgt zitiert (&lt;a href="http://www.cosmosmagazine.com/news/2888/why-we-swing-our-arms-when-we-walk?page=0%2C0"&gt;Cosmos Online, Lisa Merolla&lt;/a&gt;):&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;blockquote style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Damit ist die Theorie, dass das Schwingen der Arme ein rudimentäres Relikt unserer sich vierfüßig fortbewegenden Vorfahren ist, überholt" sagt Steve Collins, ein Ingenieur für Biomechanik an der Universität Michigan in den USA. "Stattdessen ist das Schwingen der Arme sinnvoller Bestandteil eines ökonomischen Gangs auf zwei Beinen."  &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: verdana; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn Sinn und Zweck an einer Stelle gefunden wird, wo bisher eine Erklärung stand, die eigentlich erspart hätte, danach zu suchen, lacht das Herz des Ingenieurs (= Spezies mit notorisch teleologischer Denkweise). Vom Schreibtisch aus kann man natürlich immer noch entgegnen, dass das Schwingen der Arme trotzdem evolutionsgeschichtlich zu erklären sei und eben beim Menschen noch eine Funktion übernommen habe. Für die Praxis der biologischen Forschung sind solche Erklärungen freilich mehr wie des Reserverad im Auto oder die Verzierung am Kuchen: Nett wenn man sie hat, aber man kommt grundsätzlich auch ohne aus. Was man dagegen wirklich braucht wurde von Michael Ruse einmal so erklärt:  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;blockquote style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wir behandeln Organismen – zumindest ihre Bestandteile – als wären sie fabriziert, als wären sie designed und anschließend versuchen wir ihre Funktionsweise herauszufinden. Zielbezogenes Denken – teleologisches Denken – ist in der Biologie nur angemessen, weil, und wirklich nur weil, Organismen aussehen, als wären sie fabriziert, als wären sie von einer Intelligenz entworfen und in Tätigkeit gesetzt worden.“ ("Darwin and Design. Does Evolution have a purpose? Harvard University Press, p268)&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: verdana; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Evolutionstheoretische Überlegungen haben als Kinder einer a-teleologischen Denkweise traditionell Schwierigkeiten hier mitzuhalten ("&lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/05/zu-den-segnungen-der-evolutionsbiologie.html"&gt;Zu den Segnungen der Evolutionsbiologie&lt;/a&gt;"). Darum darf man dann nur so forschen "als ob" ein rationales Design dahinter stecken würde, "als ob" z.B. der aufrechte Gang ein intelligentes Design repräsentiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-1969183470799960984?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/1969183470799960984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=1969183470799960984' title='22 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/1969183470799960984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/1969183470799960984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/07/design-type-thinking-warum-menschen-die.html' title='Design-type thinking: Warum Menschen die Arme schwenken...'/><author><name>Markus Rammerstorfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16936166467003087622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_KyZ_qYtAiUQ/R_ylXgpk8WI/AAAAAAAAAAQ/_kpPJbDcdJQ/S220/California.jpg'/></author><thr:total>22</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-7168950685384615840</id><published>2009-07-06T09:54:00.002+02:00</published><updated>2009-07-06T10:02:43.398+02:00</updated><title type='text'>Diskussionsforum</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das neue &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://www.wort-und-wissen.de/aktuelles/sij.php?n=sij161/sij161.html"&gt;Studium Integrale Journal&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;kann nun erworben werden. In diesem Thread möchte ich gerne meinen Artikel "&lt;b&gt;Ursachen fossiler Muster. Vergleich von phylogenetischer und ökologischer Deutung am Beispiel des Komplexitätsgewinns der Krebstiere (Crustacea)&lt;/b&gt;" zur Diskussion stellen. Ich würde mich sehr freuen, wenn dazu konstruktive Anfragen kämen. Zwei bitten jedoch:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Lest den Artikel bitte auch wirklich zuerst. Ich bin nicht bereit, mir Mühe für recherchierte Antworten zu machen, wenn der Fragesteller nichtmal bereit ist, das zu lesen, was er kritisiert. So ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Studium Integrale Journal &lt;/span&gt;wird man sich doch zumindest einmal leisten können, oder?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bitte keine allgemeinen Anfragen zu Sintflut und anderen Themen, die ich nicht behandelt habe oder höchstens am Rande wo gestreift habe. Ich mag's nicht, wenn's immer so schnell off topic wird. Ich würde gerne mal sehr konkrete Punkte diskutieren. Versucht den Artikel doch einfach auf der Grundlage dessen was ich schreibe zu kritisieren - so, als käme er nicht von mir, sondern von einem "Normalen". Danke.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-7168950685384615840?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/7168950685384615840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=7168950685384615840' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7168950685384615840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7168950685384615840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/07/diskussionsforum.html' title='Diskussionsforum'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5616403368570956916</id><published>2009-06-28T10:28:00.003+02:00</published><updated>2009-06-28T11:24:02.812+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hintergründe - gesellschaftlich'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evolutions-Kritik'/><title type='text'>Evolutionspsychologie kritisch gesehen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Evolutionspsychologische Erklärungen für menschliche Verhaltensweisen sind in populären Medien stark angesagt (siehe z.B. für &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/03/rammerstorfer-eine-geschichte-fr-dich.html"&gt;Untreue und Treue&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;). Sie klingen immer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family: verdana;"&gt; irgendwie plausibel&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt; und können wohl auch nützlich sein, wenn man eigene Verhaltensweisen erklären/entschuldigen will. Die Kritik an der Evolutionspsychologie beschränkt sich allerdings nicht auf die Einsprüche notorischer Evolutionskritiker, sondern kommt auch von 'innen' (siehe z.B.&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/12/trugschlsse-der-populren.html"&gt; hier&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 85%; font-family: verdana;"&gt;"Evolution of the Mind: 4 Fallacies of Psychology&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"). Der neueste diesbezügliche Beitrag, in dem viele populäre Behauptungen der Evolutionspsychologen als wissenschaftlich zweifelhaft aufgezeigt werden, stammt von der Wissenschaftsjournalistin Sharon Begley in &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.newsweek.com/id/202789/page/1"&gt;Newsweek&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt; ("Why do we Rape, Kill and Sleep Around?"): &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Trotzdem bleibt die Evolutionspsychologie in den Medien und auf dem Universitäts-Campus sehr populär; die Gründe sind offensichtlich. Sie beschäftigt sich mit "diesen sehr sexy Themen," sagt Hill*. "Alles dreht sich um Sex und Gewalt," und hat, wie er es nennt, eine "Obsession mit just-so stories aus dem Pleistozän". Nur wenige Leute - wenige Wissenschafter - kennen die empirischen Daten und theoretischen Argumente die sie unterspülen. "Die meisten Wissenschafter sind zu beschäftigt um Studien außerhalb ihres eigenen spezialisierten Forschungsgebietes zu lesen," sagt Hill."&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;*Kim Hill, Anthropologe. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-5616403368570956916?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/5616403368570956916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=5616403368570956916' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5616403368570956916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/5616403368570956916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/06/evolutionspsychologie-kritisch-gesehen.html' title='Evolutionspsychologie kritisch gesehen'/><author><name>Markus Rammerstorfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16936166467003087622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_KyZ_qYtAiUQ/R_ylXgpk8WI/AAAAAAAAAAQ/_kpPJbDcdJQ/S220/California.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-7116518544396516698</id><published>2009-06-19T17:13:00.004+02:00</published><updated>2009-06-20T10:30:37.517+02:00</updated><title type='text'>Spuren aus dem Präkambrium</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Markus Rammerstorfer hatte auf diesem &lt;a href="http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/12/kambrische-explosion-verschrft-fkalien.html"&gt;Blog&lt;/a&gt; vor einiger Zeit auf neue Belge für die Hypothese einzelliger Verursacher präkambrischer Spuren hingewiesen. Theresa H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ALLER&lt;/span&gt; (2009) führte das im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Studium Integrale Journal &lt;/span&gt;ausführlicher aus. Darauf Bezug nehmend wies ich (H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EILIG &lt;/span&gt;2009a) auf einen vor kurzem bekannt gewordenen Fund hin. Diesen Beitrag stelle ich nun online:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissenschaftliche Erkenntnis ist immer vorläufig und kann durch neue Ergebnisse schnell hinfällig werden. Dies gilt in besonderer Weise für spekulative Hypothesen der historischen Wissenschaften. Möglicherweise bahnt sich das bereits für Aussagen an, die sich auf Schlussfolgerungen beziehen, über die Theresa H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ALLER&lt;/span&gt; (2009) im vorangehenden Beitrag berichtet. M&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ATZ&lt;/span&gt; et al. (2008) hatten eine neue Deutungsmöglichkeit für präkambrische Spurenfossilien vorgestellt, die bisher als wichtiges Argument für die Existenz komplexer Zweiseitentiere (Bilateria) vor dem Kambrium gewertet wurden und belegen sollten, dass die „Kambrische Explosion“ gar nicht so explosiv gewesen müsse. Die Autoren beobachteten, dass riesige Einzeller auf dem Boden heutiger Meere Spuren hinterlassen können, welche in ihrer rinnenartigen Form an die besagten Fossilien aus dem Präkambrium erinnern. Mikhail Matz meinte auf der Grundlage dieser Ergebnisse: „Ich persönlich denke nun, dass das gesamte Präkambrium möglicherweise ausschließlich von Protisten beherrscht wurde.“ (Zitiert bei A&lt;span style="font-size:85%;"&gt;NONYMUS&lt;/span&gt; 2008a)&lt;br /&gt;Eine weitreichende Spekulation! Sie könnte sich nun jedoch als falsch herauszustellen: Ein Fund von Loren Babcock, dem ein Alter von 570 Millionen Jahren zugeschrieben wird, weist Spuren auf, die aussehen, als seien sie von einem mehrfüßigen Tier erzeugt worden. Damit verlegt der Fund die Existenz lauffähiger Meerestiere um gut 30 Millionen Jahre nach gängiger Datierung zurück, hinein ins Ediacarium. Die Entdecker mutmaßen, bei diesem Tier könne es sich um einen mit Beinen ausgestatteten Wurm, einen Hundertfüßer oder einen Doppelfüßer gehandelt haben (&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;D&lt;/span&gt;AILY&lt;/span&gt; M&lt;span style="font-size:85%;"&gt;AIL&lt;/span&gt; R&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EPORTER&lt;/span&gt; 2008). Wobei hier kritisch anzumerken ist, dass die Doppelfüßer auf dem Land leben und ihre vielen Gliedmaßen kaum geeignet erscheinen, um ein solches Muster regelmäßiger und recht weit voneinander getrennter Punkte zu produzieren, wie Matz in persönlicher Kommunikation betont. Er würde auf einen Lobopoden wie Hallucigenia tippen. Doch auch für einen solchen Verursacher seien die Spuren ungewöhnlich regelmäßig und rund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matz selbst, der den Fund mir gegenüber als „fantastisch“ bezeichnete, meinte: Sollte sich Babcocks Deutung eines biologischen Ursprungs des Fossils und dessen Datierung bestätigen lassen, so würde dies tatsächlich sein eigenes – wohlweislich nicht in die Originalpublikation aufgenommenes – Statement zur präkambrischen Fauna (s.o.) widerlegen. Die wissenschaftsinterne Diskussion wird zeigen, wie belastbar der Fund ist. Auch Babcock erwartet angesichts des spektakulären Charakters des Fundes Skepsis von Kollegen und hält diese auch für angebracht, ist sich jedoch „ziemlich sicher – aber nicht zu 100%“, dass das Fossil von einem hundertfüßerartigen Arthropoden oder einem Wurm mit Beinen verursacht wurde (A&lt;span style="font-size:85%;"&gt;NONYMUS &lt;/span&gt;2008b). Der Fund eines entsprechenden Körperfossils könnte mehr Licht ins Dunkel bringen.&lt;br /&gt;Bisher wurde lediglich ein Poster vorgestellt, dem jedoch schon einige technischen Details über das Fossil zu entnehmen sind (A&lt;span style="font-size:85%;"&gt;HN&lt;/span&gt; et al. 2008). Eine Publikation in der Fachliteratur steht noch aus.&lt;br /&gt;In &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Studium Integrale Journal&lt;/span&gt; werden zum einen Versuche, Evolutionsabläufe mit Plausibilität auszustatten, kritisch hinterfragt. Dazu zählt auch die Bewertung von Argumenten, mit denen die im Rahmen des Evolutionsparadigmas angenommene plötzliche Entstehung der Tierstämme entschärft werden soll. Zum anderen sollen aber auch Alternative entwickelt werden. Geht man nicht von einer evolutiven, sondern von einer ökologischen Ursache für die Fossilabfolge für höhere Organismengruppen aus (S&lt;span style="font-size:85%;"&gt;TEPHAN &lt;/span&gt;2002; H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EILIG&lt;/span&gt; 2009), dann vertritt man selbst (wie die kritisierten Evolutions-Vertreter) eine Existenz der Tiergruppen bereits vor ihrer fossilien Überlieferung. Im ökologischen Interpretationsrahmen ist das vereinzelte Auftreten von Spur- (oder auch Körper-)fossilien vor der eigentlichen Radiation der Tiergruppe durchaus zu erwarten, auch wenn dies die evolutionskritische Argumentation schwächt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A&lt;span style="font-size:85%;"&gt;HN&lt;/span&gt; SY, B&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ABCOCK&lt;/span&gt; LE, R&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EES&lt;/span&gt; MN &amp;amp; H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;OLLINGSWORTH&lt;/span&gt; JS (2008) Body and Trace Fossils from the Deep Spring Formation (Ediacaran), Western Nevada. Geological Society of America (Abstracts with Programs)  40, 143.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A&lt;span style="font-size:85%;"&gt;NONYMUS&lt;/span&gt; (2008a) Discovery provides new perspective on animal evolution. Science Centric, Newsmeldung vom 5. Dezember: http://www.sciencecentric.com/news/article.php?q=08120530-discovery-provides-new-perspective-on-animal-evolution. Letzter Zugriff: 03.02.2009.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A&lt;span style="font-size:85%;"&gt;NONYMUS&lt;/span&gt; (2008b) 570 Million Year Old Tracks In Nevada Are Earliest Animal Footprints Ever Found. Scientifblogging, Meldung vom 05. Oktober: http://www.scientificblogging.com/news_releases/570_million_year_old_tracks_in_nevada_are_earliest_animal_footprints_ever_found. Letzter Zugriff: 03.02.2009.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D&lt;span style="font-size:85%;"&gt;AILY&lt;/span&gt; M&lt;span style="font-size:85%;"&gt;AIL&lt;/span&gt; R&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EPORTER&lt;/span&gt; (2008) Earliest animal footprints ever show creatures walked the earth 570 million years ago. Daily Mail, Meldung vom 07. Oktober: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1069605/Earliest-animal-footprints-creatures-walked-Earth-570million-years-ago.html. Letzter Zugriff: 03.02:2009.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ALLER&lt;/span&gt; T (2009) "Trauben" im Präkambrium? Stud. Int. J. 16, 58-59.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EILIG&lt;/span&gt; C (2009a) Eine heiße Spur? Stud. Int. J. 16, 59-60.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H&lt;span style="font-size:85%;"&gt;EILIG&lt;/span&gt; C (2009b) Ursachen fossiler Muster. Vergleich von phylogenetischer und ökologischer Deutung am Beispiel des Komplexitätsgewinns der Krebstiere (Crustacea). Stud. Int. J. 16, 22-35.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ATZ&lt;/span&gt; MV, F&lt;span style="font-size:85%;"&gt;RANK&lt;/span&gt; TM &amp;amp; J&lt;span style="font-size:85%;"&gt;USTIN&lt;/span&gt; (2008) Giant Deep-Sea Protist Produces Bilaterian-like Traces. Current Biology 18, 1-6.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S&lt;span style="font-size:85%;"&gt;TEPHAN&lt;/span&gt; M (2002) Der Mensch und die geologische Zeittafel. Warum kommen Menschenfossilien nur in den obersten geologischen Schichten vor? Holzgerlingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24056920-7116518544396516698?l=evolution-schoepfung.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/feeds/7116518544396516698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24056920&amp;postID=7116518544396516698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7116518544396516698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24056920/posts/default/7116518544396516698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2009/06/spuren-aus-dem-prakambrium.html' title='Spuren aus dem Präkambrium'/><author><name>Christoph Heilig</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh5.googleusercontent.com/-HTvKRU8rP_Q/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAiM/j10uRinWfUE/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24056920.post-5766430921259175475</id><published>2009-05-22T12:22:00.003+02:00</published><updated>2009-05-22T12:34:16.748+02:00</updated><title type='text'>DSDM - Deutschland sucht den Medienstar...</title><content type='html'>... und er kommt aus der Nähe von Darmstadt und heißt "Ida". Näheres zur Person zu lesen gibt es bei Franzen et al. (2009)... oder einem beliebigen Boulevardblatt. Selbst &lt;a href="http://www.evolutionsbiologen.de/darwinius_masillae.html"&gt;Martin Neukamm &lt;/a&gt;von der AG Evolutionsbiologie meint, der "Sensationsfund" hätte "umwälzenden Folgen für unser Weltbild". Zweifellos haben wir es hier mit einem wunderbar erhaltenen Fossil zu tun, das viel Diskussionsstoff liefern wird. Es irritiert mich jedoch ein wenig, schon im Vorfeld dieser Debatten eine erstaunliche Medienkampagne wahrzunehmen. Nur deswegen habe ich mich auch entschlossen, schnell einen kurzen  Blogeintrag zu schreiben, obwohl ich gerade eigentlich kaum Zeit habe. Erste kritische Anmerkungen zum "achten Weltwunder" gibt es etwa &lt;a href="http://www.time.com/time/health/article/0,8599,1900057,00.html"&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://timesonline.typepad.com/science/2009/05/more-on-ida-overblown-claims-and-a-worrying-precedent.html"&gt;hier &lt;/a&gt;und &lt;a href="http://network.nature.com/people/henrygee/blog/2009/05/21/missing-links"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;         &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0005723"&gt;Franzen, J.L. et al. (2009) &lt;/a&gt;Complete Primate Skeleton from the Middle Eocene  of Messel in 
